Werder-Stimmen zum Spiel

„Heute war es dreckig“: Die Stimmen zu Werders schmeichelhaftem Auswärtssieg beim 1. FSV Mainz 05

Große Freude bei Michael Zetterer und Co.: Der SV Werder Bremen hat auch beim FSV Mainz 05 einen dreckigen Sieg eingefahren. Die Stimmen zum Spiel.
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Große Freude bei Michael Zetterer und Co.: Der SV Werder Bremen hat auch beim FSV Mainz 05 einen dreckigen Sieg eingefahren. Die Stimmen zum Spiel.

Große Freude beim SV Werder Bremen: Das Team von Trainer Ole Werner hat beim FSV Mainz 05 einen dreckigen 1:0-Auswärtssieg eingefahren. Die Stimmen zum Spiel.

Ole Werner (Trainer SV Werder Bremen): „Wir haben einen guten Start gefunden ins Spiel, gehen direkt in Führung. Danach waren wir auch vernünftig drin, haben ein, zwei Situationen, wo wir noch mal ein bisschen gefährlich in die Box kamen, zum Beispiel bei Oliviers Kopfball. Dann war es mehr oder weniger ein Spiel auf ein Tor, so ehrlich muss man sein. Wir haben nicht unsere spielerischen Lösungen gefunden, das hatte für meine Begriffe extrem viel damit zu tun, wie Mainz angelaufen ist. Das haben sie top gemacht, im Eins-gegen-eins konnten wir uns nicht durchsetzen. Da sind gar nicht nur die Stürmer gemeint, sondern auch Außenbahnspieler, Achter, Sechser haben selten mal eine Aktion für uns offensiv entschieden, sodass wir wenig Entlastung hatten. Was wir trotzdem generell einfach gut gemacht haben, ist, dass wir einfach als Mannschaft überragend verteidigt haben. Dafür, dass Mainz so dominant war, haben sie relativ wenig klare Chancen gehabt. Und das ist trotz des ganzen Stresses und der wenigen Ballkontrolle haben wir in der Organisation gut funktioniert, haben immer noch mal einen Fuß drin gehabt. Und wenn es mal nicht so war, hatten wir einen guten Torhüter. So sind heute die drei Punkte zustande gekommen. Trotzdem wissen wir natürlich, dass es vor allem im spielerischen Bereich, im Offensivspiel, kein gutes Spiel von uns war.“

„Es war ein Spiel auf ein Tor“: Werder Bremen freut sich über schmeichelhaften Sieg gegen Mainz 05 - die Stimmen zum Spiel

Marvin Ducksch (Siegtorschütze des SV Werder Bremen): „Es war ein dreckiger Sieg. Riesenkompliment an die Jungs, was sie da hinten alles wegverteidigt haben. Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel wird, mit vielen Flanken in die Box. Das haben die Jungs hinten hervorragend gemacht. Am Ende ist es egal, wie wir das Spiel gewonnen haben. Da zählen die drei Punkte, und die nehmen wir mit. Wir wissen selbst, dass es kein gutes Spiel von uns war. Trotzdem können wir auf die Mentalität und den Einsatz aufbauen. Dass wir in Mainz zu null gespielt haben, ist auch nicht so einfach.“

Marco Friedl (Kapitän des SV Werder Bremen): „Wir wussten, dass die Mainzer zu Hause alles probieren werden. Wir kennen ja die Situation, wenn du unten drin hängst und über die Leidenschaft und die Fans ins Spiel kommen willst. Glücklicherweise haben wir dann direkt das 1:0 gemacht. Ab dem Moment war es aber ein schwieriges Spiel. Der Rasen hat nicht viel hergegeben, die Mainzer waren ekelhaft, und wir hatten ein, zwei Schiedsrichterentscheidungen in der ersten Halbzeit gegen uns. Trotzdem haben wir es wieder geschafft, uns über 90 Minuten voll reinzuhauen. Dazu hatten wir auch das nötige Quäntchen Glück. Es spricht für die Mannschaft, dass wir gerade richtig gut verteidigen.“

Michael Zetterer (Torhüter SV Werder Bremen): „Es war eine sehr umkämpfte Partie. Auf dem Platz war es enorm schwer, besser Fußball zu spielen. Wir haben uns schon ein bisschen mehr vorgenommen, am Ende ist dann nochmal knapp geworden, aber das war ein ganz wichtiger Auswärtssieg.“

„Heute war es dreckig“: Werder Bremen jubelt über knappen Auswärtssieg gegen den FSV Mainz 05 - die Stimmen zum Spiel

Niklas Stark (Profi SV Werder Bremen): „Ja, heute war es dreckig. Es war bestimmt nicht unser bestes Spiel. Die Mainzer haben es uns schwer gemacht, aber wir haben es auch nicht gut gemacht. Auf dem Platz war es schwierig, so zu spielen, wie wir es wollten. Es waren mehrere Faktoren. Wir haben sie aber akzeptiert und das Spiel so bestritten, dass wir den Sieg einfahren, ganz egal wie.“

Nadiem Amiri (Profi FSV Mainz 05): „Eine sehr bittere Niederlage, weil wir ganz klar über 90 Minuten die bessere Mannschaft waren. Wir haben viel mehr gedrückt, hatten auch genug Chancen. Jetzt habe ich es am eigenen Leib erfahren, dass es dieses Jahr mehr Glück braucht. Wenn man sieht, wie der Ball beim ersten Tor reingeht und was wir für Chancen wir nicht machen, das passiert dann in so einer Situation. Aber trotzdem bin ich stolz auf die Jungs.“

Jan Siewert (Trainer FSV Mainz 05): „Wir dürfen das frühe Tor nicht kassieren. Wir müssen einfach selbst mehr Tore machen. Aus, basta, Schluss.“

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