Werder-Profis in der Einzelkritik

Werder Bremen in Noten gegen Mainz 05: Zetterer rettet, Stage kämpft unermüdlich

Werder Bremen in Noten gegen den FSV Mainz 05: Michael Zetterer und Jens Stage überzeugen bei Abwehrschlacht.
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Werder Bremen in Noten gegen den FSV Mainz 05: Michael Zetterer und Jens Stage überzeugen bei Abwehrschlacht.

Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel gegen den FSV Mainz 05 knapp mit 1:0 (1:0) gewonnen. Die Noten zum Spiel. Alle Bremer in der Einzelkritik.

Michael Zetterer: Im Glück, dass Krauß nur den Pfosten traf (16.). Ansonsten aber ein ganz souveräner Rückhalt, der mit einem tollen Abwurf zudem eine große Njinmah-Chance einleitete (42.). Zog sich früh den Zorn der Mainzer Fans zu, weil er aufreizend viel Zeit von der Uhr nahm. Mega-Parade gegen Ngankam (61.), sprang dann knapp an einem Ajorque-Kopfball vorbei (67.). Note 2,5
 
Niklas Stark: Rasant in den Laufduellen, grätschte notfalls den Ball aus der Gefahrenzone. Wenn doch mal etwas durchrutschte, stimmte das Zusammenspiel mit Friedl – beide ergänzten sich vorbildlich. Sah jedoch früh Gelb und spielte danach einige Male mit dem Feuer in Form eines Platzverweises. Musste aber auch selbst einstecken. Note 3,5
 
Marco Friedl: Bestätigte auch gegen den FSV seine gute Form und unterband mit mehreren ganz wichtigen Balleroberungen gegnerische Angriffsbemühungen. Stand häufig richtig, produzierte aber auch mal eine Bogenlampe. Note 3
 
Anthony Jung: Wieder einmal äußerst abgeklärt, war für seine Nebenleute auch fast immer anspielbar. Die Abstimmung mit Flügelspieler Deman könnte dagegen noch besser sein. Wichtig seine Klärungstat direkt nach Wiederanpfiff. Verlor danach etwas an Souveränität. Note 3

Werder Bremen in Noten gegen den FSV Mainz 05: Jens Stage kämpft unermüdlich

Felix Agu (bis 90.+2): Ob es am kurzfristigen Seitenwechsel lag? Weil Weiser nach dem Aufwärmen abwinkte, doch wieder rechts unterwegs. Verzettelte sich aber manchmal im Zusammenspiel mit Schmid, wodurch Werder zu schnell den Ball wieder hergab. Auch darüber hinaus mit einigen Fehlpässen und Unsicherheiten. Note 4,5
 
Senne Lynen: Zeigte ein ganz starkes Stellungsspiel und führte seine Zweikämpfe obendrein enorm körperbetont. Trug in hohem Maße dazu bei, dass sich Werders zerfahrener Auftritt nur in gegnerischem Druck, aber wenig zwingenden Torgelegenheiten der Mainzer niederschlug. Blieb jedoch auch nicht fehlerlos.  Note 3
 
Olivier Deman: Rückte durch den kurzfristigen Weiser-Ausfall im letzten Moment noch in die Startelf und führte sich vor dem 1:0 mit einer ungenauen Hereingabe ein, die doch den Weg zu Ducksch fand (2.). Vergab kurz darauf eine gute Kopfballchance (10.), wirkte danach in einigen Szenen jedoch recht lethargisch und war dadurch viel zu leicht auszuspielen. Note 4,5
 
Jens Stage (bis 86.): Warf wieder alles rein, und das war im Zentrum auch wichtig, weil Werder trotz des frühen Tores nicht die nötige Ruhe ins Spiel bekam. So ging der Däne in allerlei Zweikämpfe. Kämpfte unermüdlich und hatte großen Anteil am Bremer Erfolg. Note 2,5

Werder Bremen in Noten gegen Mainz 05: Justin Njinmah blieb offensiv blass

Romano Schmid (bis 69.): Viel unterwegs, in seinen Aktionen aber oft zu ungenau. Bei einer eigenen Chance dann zu zögerlich (25.). Gab nicht auf, aber effektiv waren seine Ideen an diesem Nachmittag kaum einmal. Ganz wichtige Rettungsaktion dafür im eigenen Strafraum gegen Onisiwo (66.). Das war es dann aber auch. Note 4
 
Marvin Ducksch (bis 69.): Stand direkt goldrichtig und brachte Werder abgebrüht in Führung (2.). Im weiteren Verlauf mit ein paar guten Pässen, doch auch ihm fehlte gelegentlich die Genauigkeit. Je länger die Partie dauerte, desto unzufriedener wurde er – allerdings auch wirkungsloser. Note 3
 
Justin Njinmah (bis 69.): Probierte einiges, doch zunächst gelang ihm noch nicht so viel. Zündete dann kurz vor der Pause den Turbo und vergab knapp das 2:0 (42.). Tauchte danach ab, seine Auswechslung überraschte nicht. Note 4
 
Nick Woltmade (ab 69.): Gute Ballsicherungen wechselten sich mit weniger guten Pässen ab. Note –

Rafael Borré (ab 69.): Hatte noch eine Schusschance (76.). Note –
 
Leonardo Bittencourt (ab 69.): Brachte Gift für den Schlussspurt.   Note –
 
Christian Groß (ab 86.): Kam für die finalen Minuten. Note -
 
Julian Malatini (ab 90.+2): Durfte auch noch mitmachen. Note -

Weiter mit der Aufstellung:

Werder Bremen-Aufstellung gegen den FSV Mainz 05: Mitchell Weiser rutscht kurzfristig aus der Startelf

Der SV Werder Bremen ist am Samstag (15.30 Uhr) beim FSV Mainz 05 zu Gast. So sieht die Startelf-Aufstellung von Trainer Ole Werner für die Partie am 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga aus!

Update (3. Februar, 14.30 Uhr): Jetzt ist die Werder-Aufstellung da - und es gibt Veränderungen: Mitchell Weiser kehrt zurück! Die ganze Startelf und alles Weitere zum Spiel lest Ihr im Live-Ticker zur Partie SV Werder Bremen gegen den 1. FSV Mainz 05!

Weiter mit der bisherigen Meldung:

Bremen - Rund 50 Zaungäste dürften es gewesen sein, die sich am Freitagmittag das Abschlusstraining des SV Werder Bremen vor dem Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) ansahen - und wenig überraschend waren auf der steinernen Stehtribüne folgende Namen vorherrschendes Gesprächsthema: Skelly Alvero und Isak Hansen-Aarøen. Beide Spieler waren kurz vor Ende der Winter-Transferphase an den Osterdeich gewechselt, ihre Autogramme standen nach der Einheit ebenso hoch im Kurs wie das des dritten Neu-Bremers Julian Malatini. In Mainz wird das Trio dem Bremer Kader angehören, allerdings höchstens für Kurzeinsätze und damit nicht für die Startelf in Frage kommen.

Das liegt zum einen daran, dass Alvero, Hansen-Aarøen und Malatini freilich noch Zeit zum Eingewöhnen und Ankommen benötigen. Zum anderen hat Ole Werner, Trainer des SV Werder Bremen, nach den Erfolgen aus den vergangenen Wochen gegen den FC Bayern (1:0) und Freiburg (3:1) wenig bis gar keinen Anlass, an seiner Startelf zu schrauben. Eine Veränderung wird es in der Aufstellung allerdings sehr sicher geben.

Werder Bremen-Aufstellung gegen den FSV Mainz 05: Mitchell Weiser kehrt wohl in die Startelf zurück

So ist Mitchell Weiser nach auskurierten Adduktorenproblemen wieder fit und kehrt gegen den 1. FSV Mainz 05 auf die rechte Außenbahn in der Startelf zurück. Felix Agu, der Weiser gegen Freiburg mehr als ordentlich vertreten hatte, dürfte auf die linke Seite zurückkehren und dort den Vorzug vor Olivier Deman erhalten. Ansonsten stellt sich die Defensive in der Bremer Aufstellung mit Michael Zetteter im Tor sowie Niklas Stark, Kapitän Marco Friedl und Anthony Jung als Dreierkette davor praktisch von selbst auf. Werder Bremen hatte sich zuletzt hinten schließlich sicher präsentiert.

Im defensiven Mittelfeld dürfte Senne Lynen weiterhin die Nase vorn haben, auch die beiden Achter Romano Schmid und Jens Stage haben das Vertrauen zuletzt bestätigt. Den Doppel-Sturm in der Bremer Startelf werden indes auch im Spiel beim FSV Mainz 05 Marvin Ducksch und Justin Njinmah bilden, der derzeit so etwas wie der Mann der Stunde bei Werder Bremen ist und mit seinem Tempo auch am Samstag zum wesentlichen Faktor werden könnte. (dco)

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen für das Bundesliga-Spiel beim FSV Mainz 05 aussehen.

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