DFB-Länderspiel im Weserstadion

Werder-Heimstätte wird Austragungsort für ein Frauen-Länderspiel: „Schönes und wertschätzendes Zeichen für den Frauenfußball hier“

Letztes Heimspiel vor der EM 2025: Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft spielt im Mai erstmals im Weserstadion, der Heimstätte des SV Werder Bremen.

Bremen  Das Bremer Weserstadion wird Austragungsort eines Länderspiels! Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bestreitet ihr letztes Heimspiel vor der Europameisterschaft in der Heimstätte des SV Werder Bremen – am 30. Mai 2025 (20.30 Uhr) trifft das Team auf die Niederlande. Es ist das erste Länderspiel der DFB-Frauen in der Hansestadt.

Werder-Sportchef Clemens Fritz über DFB-Länderspiel in Bremen: „Ist ein schönes und wertschätzendes Zeichen für den Frauenfußball hier“

„Dass die Wahl auf Bremen fällt, ist ein schönes und wertschätzendes Zeichen für den Frauenfußball hier“, sagt Werders Sportchef Clemens Fritz und betont: „Wir haben bereits bei unseren Highlightspielen der Werder-Frauen gezeigt, dass wir eine großartige Kulisse schaffen können – und wollen das auch bei der Nationalmannschaft unter Beweis stellen.“ Dass Bremen eine große Begeisterung für den Frauenfußball hat, zeigt sich aktuell auch am enormen Interesse am DFB-Pokal-Halbfinale der Frauen des SV Werder Bremen beim Nordrivalen Hamburger SV: Die Partie wird mit 57.000 Zuschauern ausverkauft sein – davon allein mit über 8.000 Fans aus Bremen. Es wird eine Rekordkulisse für den deutschen Frauenfußball. Entsprechend groß ist auch die Freude bei Hans-Jörg Otto, Geschäftsführer der Bremer Weserstadion GmbH, über die Austragung des Länderspiels: „Das Vertrauen des DFB ist eine Bestätigung für die Qualität und Attraktivität unseres Stadions.“

Das Duell gegen die Niederländerinnen ist das insgesamt fünfte Spiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft in der Nations League. Informationen zum Start des Ticketvorverkaufs werden zu einem späteren Zeitpunkt über die DFB- und Werder-Kanäle bekanntgegeben. Die Partie wird frei empfangbar im ZDF übertragen. Kurz darauf beginnt für das Team von Bundestrainer Christian Wück die Vorbereitung auf die EM in der Schweiz. Bei der Bewerbung des DFB für die Europameisterschaft in vier Jahren war Bremen als möglicher Austragungsort allerdings nicht weiter berücksichtigt worden. (bvo)

Rubriklistenbild: © IMAGO/motivio

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