Werder-Profi hofft auf Heimsieg

Grusel-Heimstatistik gegen Hoffenheim: Warum Werder-Verteidiger Agu zuversichtlich ist, dass die Serie reißt

Der SV Werder Bremen hat seit elf Bundesliga-Heimspielen nicht mehr gegen die TSG Hoffenheim gewonnen - Felix Agu (links) ist trotzdem zuversichtlich, dass die gruselige Serie am Sonntag reißt.
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Der SV Werder Bremen hat seit elf Bundesliga-Heimspielen nicht mehr gegen die TSG Hoffenheim gewonnen - Felix Agu (links) ist trotzdem zuversichtlich, dass die gruselige Serie am Sonntag reißt.

Werder Bremen hat seit elf Bundesliga-Heimspielen nicht mehr gegen die TSG Hoffenheim gewonnen - warum Felix Agu trotzdem zuversichtlich ist, dass die Grusel-Serie an diesem Sonntag reißt.

Bremen – Als der SV Werder Bremen im April 2014 letztmals ein Bundesliga-Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim gewann, hieß der Cheftrainer noch Robin Dutt, war Sportchef Clemens Fritz noch Spieler und erzielte Nils Petersen als Joker für Werder (nicht für Freiburg!) den Treffer zum umjubelten 3:1-Endstand. Das alles ist nun beinahe elf Jahre her. Eine Erklärung, warum es für die Grün-Weißen seither nicht mit einem Heimsieg in der Bundesliga gegen die Kraichgauer geklappt hat, hat Felix Agu zwar nicht auf Lager, mit derlei Zahlenspielen kann der Flügelverteidiger aber ohnehin nicht viel anfangen.

Werder Bremens Felix Agu über Grusel-Statistik gegen TSG Hoffenheim: „Ich bin zuversichtlich, dass diese Serie reißt“

„Diese Statistik kannte ich auf jeden Fall nicht“, gesteht Felix Agu. Der 25-jährige Außenverteidiger des SV Werder Bremen richtet den Blick lieber aufs Hier und Jetzt: „Hoffenheim ist auf jeden Fall eine Mannschaft mit viel individueller Qualität, die es aber gerade nicht richtig auf den Platz bekommt. Ich glaube, dass wir mit unserer mannschaftlichen Geschlossenheit gegen solche Mannschaften eigentlich immer gut funktionieren. Deshalb bin ich zuversichtlich fürs Wochenende, dass diese Serie, wie lange sie auch andauern mag, jetzt irgendwann mal reißt.“

Klar ist: Spätestens seit dem 0:4-Debakel gegen Union Berlin am vergangenen Wochenende steht die Elf von TSG-Trainer Christian Ilzer, dessen Bilanz mit wettbewerbsübergreifend drei Siegen, vier Unentschieden und neun Niederlagen verheerend ist, unter Zugzwang. Damit es am Sonntag (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) gegen die angeschlagene TSG Hoffenheim für den SV Werder Bremen tatsächlich mal wieder mit einem Heimdreier klappt, müsse das Team von Trainer Ole Werner aber von Anfang an voll auf der Höhe sein. „Ich glaube, wir gehen wachsamer rein, weil da alles passieren kann“, ist sich Felix Agu der Gefahr bewusst, den Gegner zu unterschätzen. „Denn solche Mannschaften haben halt auch die Qualität, dass sie auf einmal ein Spiel zeigen, was extrem gut ist.“ Deshalb gehe es für Werder darum, „sich auf uns zu konzentrieren, auf unsere Stärken, unser Spiel kollektiv gut durchzuziehen und dann kann man solche Spiele auch gewinnen.“ (mwi)

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