Werder-Niederlage gegen Hoffenheim

Heimfluch bleibt bestehen: Werder Bremen verliert nach schlechter Leistung verdient gegen die TSG Hoffenheim

Der SV Werder Bremen um Torwart Michael Zetterer (hier beim Gegentor von Anton Stach) haben das Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim verloren.
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Der SV Werder Bremen um Torwart Michael Zetterer (hier beim Gegentor von Anton Stach) haben das Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim verloren.

Niederlage! Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel des 22. Spieltags gegen die TSG Hoffenheim mit 1:3 (1:2) verloren. Der Spielbericht der DeichStube.

Bremen – Das war nichts! Der SV Werder Bremen hat sein Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim verdient mit 1:3 verloren und damit bereits die vierte Niederlage in den ersten sieben Spielen dieses Jahres kassiert. Dabei gingen die Grün-Weißen früh durch ein Eigentor von Stanley Nsoki in Führung (7.), doch noch vor der Halbzeit drehten die Gäste die Partie mit Treffern von Anton Stach (28.) und Tom Bischof (44.). „Es ist für mich schwer zu verstehen, dass uns die gute Anfangsphase kein Selbstbewusstsein gegeben hat und uns dann im Gegenteil die Gegentore komplett aus dem Spiel nehmen“, sagte ein frustrierter Romano Schmid. In der zweiten Hälfte erhöhte dann noch Gift Orban für die Kraichgauer auf 3:1 (63.). Durch die Niederlage bleibt Werder nicht nur mit 30 Punkten auf Platz zehn hängen und verpasst den Anschluss an die internationalen Ränge, sondern wartet auch weiterhin seit elf Jahren auf einen Bundesliga-Heimsieg gegen Hoffenheim.

Werder Bremen gegen TSG Hoffenheim: Eigentor von Stanley Nsoki bringt SVW in Führung

Im Vergleich zur 0:3-Auswärtsniederlage des SV Werder Bremen beim FC Bayern München nahm Trainer Ole Werner – der nach seiner abgesessenen Sperre auf die Trainerbank zurückkehrte – gleich vier Veränderungen in der Startelf vor. Im Mittelfeld kehrten Romano Schmid und Leonardo Bittencourt nach überstandenen Oberschenkelproblemen in die erste Elf zurück. Jens Stage, der im Hinspiel gegen Hoffenheim noch mit einem Dreierpack glänzte, musste aufgrund muskulärer Probleme passen und stand nicht im Kader. Der leicht angeschlagene Justin Njinmah saß zunächst auf der Bank. In der Abwehr ersetzte Niklas Stark nach seiner Gelb-Rot-Sperre Amos Pieper. Zudem durfte Winter-Neuzugang Issa Kaboré gegen die TSG Hoffenheim auf der linken Seite anstelle von Derrick Köhn beginnen.

Vor knapp 40.000 Zuschauern im Bremer Weserstadion übernahmen die Mannen von der Weser vom Anpfiff weg die Spielkontrolle und belohnten sich prompt mit dem ersten gefährlichen Angriff – allerdings mit tatkräftiger Unterstützung der Gäste. Nach einer Flanke von Romano Schmid köpfte Hoffenheim-Verteidiger Stanley Nsoki den Ball bei seiner Rettungsaktion vor dem lauernden Marco Grüll ins eigene Tor (7.). Die Gäste zeigten vom frühen Rückstand allerdings unbeeindruckt und fanden minütlich besser in die Partie. Die erste echte Offensivaktion der TSG Hoffenheim hätte beinahe den Ausgleich gebracht, doch Werder Bremens Torwart Michael Zetterer parierte glänzend gegen den Kopfball von Andrej Kramarić aus fünf Metern (18.).

Werder Bremen gegen TSG Hoffenheim: Anton Stach gleicht aus, Tom Bischof dreht das Spiel

Werder Bremen fand offensiv in dieser Phase des Spiels kaum noch statt und konnte sich erneut bei Zetterer bedanken, der abermals gegen Kramarić die Bremer Führung festhielt (25.). Nur wenige Zeigerumdrehungen später war jedoch auch der Bremer Schlussmann geschlagen. Nach einem Ballverlust von Kaboré schalteten die Gäste blitzschnell um und belohnten sich für ihre Drangphase. Nach einem einfachen Doppelpass tunnelte der Ex-Bremer Anton Stach bei seinem Abschluss aus gut 15 Metern Niklas Stark, sodass der Ball unhaltbar rechts neben dem Pfosten einschlug (27.).

Die Grün-Weißen steigerten sich nach dem Ausgleich zwar wieder, ließen im Offensivspiel jedoch oft die letzte Genauigkeit und Konsequenz vermissen. Kurz vor der Pause hätte es dennoch beinahe zur erneuten Bremer Führung gereicht, doch der Abschluss von Marvin Ducksch aus aussichtsreicher Position nach schnellem Umschaltspiel über Romano Schmid wurde im letzten Moment von Arthur Chaves geblockt (41.). Besser machten es hingegen die Gäste auf der Gegenseite. Erneut kombinierte sich die TSG Hoffenheim viel zu einfach durch das Bremer Mittelfeld, am Ende war es Tom Bischof, der – fast wie eine Kopie des ersten Gegentreffers – den Ball von der Strafraumgrenze flach rechts in die untere Ecke setzte (44.). Angesichts eines behäbigen Auftritts in der ersten Hälfte kassierten die Grün-Weißen ein Pfeifkonzert der eigenen Zuschauer beim Gang in die Kabinen.

Werder Bremen gegen TSG Hoffenheim: Gift Orban erhöht für die Gäste

Ole Werner reagierte zu Beginn des zweiten Durchgangs auf die schwache Vorstellung seines Teams und wechselte gleich dreifach: Amos Pieper, Derrick Köhn und Winter-Neuzugang André Silva ersetzten Milos Veljkovic, Issa Kaboré und Marvin Ducksch. Beinahe hätten sich die Wechsel sofort ausgezahlt, doch Silvas Abschluss nach Vorlage von Köhn wurde im letzten Moment von einem TSG-Verteidiger geblockt (48.). Auf der Gegenseite war es kurz darauf erneut Zetterer, der Werder Bremen mit einer starken Parade gegen Bülter vor einem höheren Rückstand bewahrte (51.). Die Grün-Weißen zeigten jedoch eine spürbare Reaktion auf die schwache erste Hälfte und erspielten sich vermehrt Abschlusssituationen. Eine gefährliche Flanke von Köhn verpasste Weiser am zweiten Pfosten nur um wenige Zentimeter (61.). Doch erneut waren es die Gäste, die Werder zeigten, wie es besser geht. Nach einem Ballverlust im Bremer Aufbauspiel verlor Stark bei einer Flanke Gift Orban am zweiten Pfosten aus den Augen – dieser legte die Kugel per Kopf an Zetterer vorbei (63.). Werder zeigte sich geschockt nach dem erneuten Gegentreffer und brauchte einige Zeit, um nochmal offensiv gefährlich zu werden. Doch Weisers Abschluss nach einer schönen Vorarbeit von Bittencourt verfehlte das Tor um wenige Zentimeter und ging knapp am rechten Pfosten vorbei (78.).

Trotz guter Gelegenheiten durch Bittencourt und Schmid (85./86.), sowie einem Lattenknaller des eingewechselten Justin Njinmah (90+4) gelang den Bremern nicht mehr der erhoffte Anschlusstreffer. So blieb es am Ende bei der ernüchternden 1:3-Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim. „Jetzt liegt es an uns, hart zu arbeiten, damit wir unser Können wieder auf den Platz bringen“, fasste Werner zusammen. Bereits am kommenden Freitagabend (21. Februar, 20:30 Uhr) haben die Grün-Weißen die Chance, eine Reaktion zu zeigen. Dann geht es für Werder Bremen auswärts gegen den SC Freiburg. (bvo)

SV Werder Bremen: Zetterer – Veljkovic (46. Pieper), Stark, Jung (84. Burke) – Weiser, Lynen, Bittencourt, Kaboré (46. Köhn) – Grüll (67. Njinmah), Ducksch (46. Silva), Schmid

Werder Bremen gegen TSG Hoffenheim: Lest den Spielverlauf im Liveticker nach

Werder Bremen im Liveticker gegen die TSG Hoffenheim: Alle Tore, News, Infos und Highlights zum Bundesliga-Spiel gibt es hier – heute live im Live-Ticker der DeichStube. Der Endstand ist 3:1 für die TSG Hoffenheim.

>>> WERDER-LIVETICKER AKTUALISIEREN <<<

17.29 Uhr: Damit verabschiedet sich der Ticker-Mann für heute. Die Kollegen versorgen euch in den nächsten Stunden und Tagen mit den wissenswertesten Informationen rund um diese Partie. Wir lesen und in einer Woche wieder, wenn Werder am Freitagabend beim SC Freiburg darum kämpft, den schwachen Start ins Jahr 2025 etwas aufzupolieren. Bis dahin!

17.28 Uhr: Hoffenheim bleibt kein gern gesehener Gast im Bremer Weserstadion: Die TSG bleibt mit dem 3:1 (2:1) seit zehn Liga-Spielen in Folge in Bremen ungeschlagen. Genau genommen hat Werder nicht mal einen eigenen Treffer erzielt, denn selbst die frühe Bremer Führung ging auf das Konto von Stanley Nsoki: Der Rotsünder aus dem spektakulären 4:3-Hinspielsieg der Bremer köpfte eine Schmid-Flanke ins eigene Tor (8.). Das war dann auch das Beste am Spiel, denn in der Folge spielte erst mal nur noch die TSG. Noch vor der Pause drehten Anton Stach (28.) und Tom Bischof zwei sehr ähnlichen Treffern nach Doppelpässen durch die Mitte die Partie zugunsten der Kraichgauer. In der zweiten Halbzeit schien Werder drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen, aber mitten in die Offensivbemühungen der Hausherren hinein traf Gift Orban zum Hoffenheimer 3:1 (63.). Danach schien bei Werder der Stecker gezogen, die besten Chancen hatten noch Mitchell Weiser per Direktabnahme (77.), Romano Schmid per direktem Freistoß (86.) und Njinmah per Lattentreffer (90.+4). Für Hoffenheim ist dieser Sieg ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf nach langer Negativ-Serie, Werder verpasst einen Sprung ans obere Tabellenmittelfeld.

17.26 Uhr: ... das war es! Frank Willenborg pfeift ab, Hoffenheim gewinnt in Bremen mit 3:1!

90.+4: Njinmah trifft die Latte! Nach einem Doppelpass steht er im Strafraum und verfehlt den Anschluss aus 14 Metern nur knapp! Aber ...

90.+4: Es läuft die letzte Minute.

90.+2: Aber so wird das nichts: Burke spielt einen Fehlpass die Füße von Prass und holt ihn sich dann mit derart robustem Einsatz zurück, dass er korrekterweise den Gelben Karton sieht.

90.+1: Vier Minuten bleiben Bremen noch.

90. Min: Philipp fängt sie ab.

90. Min: Noch mal Ecke für Werder.

88. Min: Die Gäste wechseln: Akpoguma ist nun für Kramaric im Spiel.

86. Min: Prass verhindert den Anschluss der Bremer! Schmid haut den Ball auf den rechten Winkel. Der hätte gepasst, aber der Hoffenheimer köpft den Ball weg.

85. Min: Bittencourt versucht es aus 17 Metern noch mal mit einem Abschluss, der Philipp zur Glanzparade zwingt. Der zweite Ball landet bei Schmid, der offenbar knapp vor dem Strafraum gefoult wird. Freistoß aus guter Position.

84. Min: Ole Werner wechselt ein letztes Mal: Burke ist nun für Jung im Spiel.

84. Min: Lynen sucht Köhn links, spielt den Ball aber in die Füße von Bischof. Danach haut er den Hoffenheimer im Zweikampf um.

83. Min: Hoffenheim wechselt. Prass kommt, Nsoki geht.

79. Min: Auf der Gegenseite probiert es Njinmah mit einem Schuss aus 18 Metern, aber ebenfalls knapp drüber.

79. Min: Kramaric seziert mit einem Pass im Stafraum Bremens Abwehr komplett und bringt den gerade eingewechselten Yardimci fünf Meter halblinks vor dem Tor in beste Position, aber der setzt den Ball über das Tor.

77. Min: Weiser bringt hier mit einer schönen Direktabnahme aus elf Metern aus der Drehung fast noch mal Spannung ins Spiel, aber sein Versuch verfehlt das Ziel knapp rechts.

Werder Bremen im Liveticker gegen TSG Hoffenheim: Die Schlussphase läuft – Was geht noch bei Werder?

76. Min: Die Gäste wechseln doppelt: Orban und Stach verlassen den Platz, Geiger und Yardimci kommen.

75. Min: Lynen mit einem technisch anspruchsvollen Abschluss direkt aus der Luft, aber der Ball geht deutlich rechts am Tor vorbei.

74. Min: Die Schlussviertelstunde bricht an, und der Bremer Schwung ist jetzt komplett raus aus der Partie.

71. Min: Fast noch das 1:4: Bischof bringt einen Freistoß aus dem linken Halbfeld rechts an den Fünfer, dort köpft Chaves knapp am rechten Pfosten vorbei.

68. Min: Njinmah ist frei durch, Schmid hatte ihn auf die Reise geschickt. Frei vor Philipp schießt er aber rechts vorbei – und auf derselben Seite hebt der Assistent seine Fahne. Njinmah hatte gut und gerne zwei Meter im Abseits gestanden.

67. Min: Ole Werner wechselt noch einmal: Grüll hat Feierabend, Njinmah ist nun im Spiel.

66. Min: Nein, keine Gefahr. Philipp faustet den Ball raus.

66. Min: Vielleicht mal jetzt: Ecke für Werder von der linken Seite.

65. Min: Dieser Treffer hatte sich nicht abgezeichnet, Werder war hier bislang die klar bessere Mannschaft in dieser Halbzeit.

Werder Bremen im Liveticker gegen TSG Hoffenheim: Werder wird stärker – aber Hoffenheim trifft

63. Min: Ein Pass von Jung auf Grüll kommt nicht an. Das lädt Hoffenheim ein. Über rechts kommt Bischof und flankt hoch an den Fünfer. Dort hat Orban seinen Bewacher Stark abgeschüttelt und köpft gegen die Laufrichtung von Zetterer in die Mitte des Tores.

63. Min: Das gibt es doch nicht: Tor für Hoffenheim. Orban trifft zum 3:1.

62. Min: Jetzt mal wieder Hoffenheim: Bülter bekommt im Strafraum den Ball und will ihn in die Mitte bringen, aber Lynen klärt zur Ecke. Die bringt nichts ein.

61. Min: Das nächste Raunen rauscht durchs Weserstadion: Köhn bringt links einen Ball scharf vors Tor, wo Freund und Fein verpassen.

60. Min: Es ist ein ganz anderes Bild als noch in der ersten Halbzeit. Werder ist hier die deutlich aktivere Mannschaft. Die eingewechselten Pieper, Köhn und Silva bringen hier neue Energie.

58. Min: Schmid hat links Platz und sucht in der Mitte Weiser, die Hereingabe gerät aber zu steil.

57. Min: Pieper versucht es aus fast 30 Metern mal mit einem Flachschuss, der das Ziel einen Meter links verpasst.

56. Min: Chaves sieht Gelb, er hatte etwas zu vehement mit Willenborg diskutiert.

Werder Bremen im Liveticker gegen TSG Hoffenheim: Werder wird stärker – Marco Grüll verpasst

55. Min: Köhn spielt einen erstklassigen Doppelpass links mit Schmid und legt den Ball perfekt in den Rückraum. Dort kommt Grüll herangerauscht, schlägt aber am Ball vorbei.

54. Min: Den ersten Versuch klärt Stark, den zweiten fängt Zetterer. Der will Grüll links schicken, aber Nsoki ist schneller und klärt.

53. Min: Aber Orban holt direkt den nächsten Eckball für die TSG raus gegen Stark.

52. Min: Der wird nicht gefährlich.

51. Min: Auf der Gegenseite ist Bülter links frei durch, läuft einfach an Stark vorbei, bekommt den Ball dann aber nicht an Zetterer vorbeigelegt. Es gibt Eckball.

50. Min: Hoffenheim klärt und leitet einen Konter ein. Orban setzt sich mit hartem Ellenbogeneinsatz gegen Bittencourt durch und sieht dafür Gelb.

49. Min: Kaderabek köpft zur Ecke.

48. Min: Und zwei der drei Neuen beim SVW sorgen direkt für Gefahr! Auf der linken Seite spielt Köhn einen tollen Pass zwischen die Hoffenheimer Abwehrspieler hindurch und findet Silva. Der hat leider keinen günstigen Winkel für seinen Abschluss und wird geblockt.

47. Min: Bei einem langen Ball kommt TSG-Keeper Philipp raus und schlägt den Ball volley vor Silva weg.

46. Min: Werder spielt nun auf die Ostkurve. Vielleicht setzt das ja noch mal Kräfte frei.

Werder Bremen im Liveticker gegen TSG Hoffenheim: Dreifachwechsel bei Werder – das Spiel läuft wieder!

46. Min: Und es sind die erwarteten Wechsel. Pieper, Silva und Köhn ersetzen Ducksch, Kaboré und Veljkovic.

46. Min: Die zweite Halbzeit beginnt in diesem Moment!

16.34 Uhr: Die Teams kehren zurück.

16.31 Uhr: Es sieht bei Werder nach einem Dreifach-Wechsel aus: Köhn, Pieper und Silva machen sich hier sehr intensiv bereit.

16.20 Uhr: Dabei hatte das Spiel gut begonnen aus Werder-Sicht: Hoffenheims Nsoki, im Hinspiel bereits mit seinem frühen Platzverweis entscheidend an der 3:4-Niederlage seiner Mannschaft beteiligt, köpfte früh eine Flanke ins eigene Tor (8.). Danach aber kam Hoffenheim immer mehr auf, glich durch Stach aus (28.) und dreht die Partie kurz vor der Pause durch eine Kopie des ersten Treffers, Torschütze diesmal Bischof (44.). Von Bremen kam bislang nicht viel, das Ergebnis geht absolut in Ordnung.

16.18 Uhr: Und mit dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Willenborg gellen Pfiffe durchs Stadionrund. Das Bremer Publikum ist mit dem Spiel und dem Ergebnis nicht zufrieden. Ihre Mannschaft geht mit einem 1:2-Rückstand in die Kabine. Da muss noch ein bisschen was passieren, damit das heute kein bitterer Nachmittag für Werder wird.

45.+2: Das Weserstadion wird unruhig, als Ducksch auf der linken Seite ein technischer Fehler unterläuft und der Ball im Seitenaus landet.

45.+1: Drei Minuten gibt es on top.

Werder Bremen im Liveticker gegen TSG Hoffenheim: Kalte Dusche vor der Pause – Werder in Rückstand!

44. Min: Es ist ähnlich wie das erste Tor: Diesmal ist es Bischof, der erst einen Doppelpass mit Kramaric und dann mit Becker spielt. Dadurch steht er wie zuvor Stach am Strafraum frei vorm Tor und bringt ihn flach aufs rechte Eck. Zetterer ist nicht gut postiert und kann dem aufreizend langsamen Schuss nur hinterheschauen.

44. Min: Tor für Hoffenheim. Da ist das 2:1 für die TSG, Bischof dreht das Spiel.

41. Min: Toller Einsatz von Schmid! Erst bekommt er einen schicken Steckpass von Grüll in den Fuß, lässt sich dann vom eigentlich besser postierten Chaves im Zweikampf nicht abschüttelt und bringt den Ball rechts rüber zu Weiser. Der legt links raus zu Ducksch, dessen Schlenzer aufs lange Eck von Chavez per Grätsche geklärt wird.

40. Min: Den Eckball erwischt Chaves mit dem Kopf, aber deutlich drüber.

39. Min: Der folgende Freistoß wird gefährlich: Den ersten Ball bekommt Werder geklärt, Bischof probiert es aus dem Rückraum, wird aber geblockt. Der Hoffenheimer aber läuft durch und holt sich den erneuten Abpraller, sein Abschluss wird zur Ecke gegrätscht.

38. Min: Schmid und Stach rauschen im Mittelfeld ineinander. Beide liegen auf dem Boden, Schmid bekommt von Willenborg die Gelbe Karte gezeigt.

37. Min: Jetzt mal eine gute Aktion von Kaboré, der seinen Gegenspieler links vernascht und den Ball noch von der Grundlinie kratzt. Seine Flanke vors Tor wird aber nicht gefährlich, weil Werder in der Mitte ein Offensivfoul begeht.

34. Min: Ducksch bringt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum. Der Ball landet bei Kaboré, der ihn aber nicht kontrolliert bekommt.

32. Min: Werder ist bemüht, wieder etwas mehr Ruhe und Kontrolle ins Spiel zu bringen.

30. Min: Dieser Ausgleich ist absolut verdient. Bei Werder läuft offensiv nicht viel zusammen, die TSG macht es sehr, sehr gut bislang und hat den Druck von Minute zu Minute erhöht.

Werder Bremen im Liveticker gegen TSG Hoffenheim: Anton Stach gleicht aus für Hoffenheim

28. Min: Kaboré verliert links im Vorwärtsgang den Ball. Der kommt über Umwege in die Mitte zu Stach, der einen Doppelpass mit Kramaric spielt und dann aus 15 Metern zentral frei zum Abschluss kommt und präzise mit links rechts unten trifft.

28. Min: Tor für Hoffenheim. Das hatte sich angedeutet. Stach trifft zum 1:1.

26. Min: Und jetzt rettet Zetterer seine Farben! Bülter hebt den Ball links von der Grundlinie auf die andere Seite des Tores, wo Kramaric steht und ihn volley aufs Tor befördert. Zetterer ist schnell unten pariert!

23. Min: Jung verhindert den Ausgleich! Weil Grüll verletzt auf dem Boden liegt, rechnen alle Bremer damit, dass Hoffenheim den Ball ins Seitenaus befördert. Das passiert aber nicht, und so kommt der Ball in den Rückraum zu Kramaric, der direkt abschließt und wohl getroffen hätte, wenn nicht Stark mit dem Fuß den Ball fünf Meter vor dem Tor abwehrt und zur Seite klärt.

21. Min: Veljkovic bekommt einen langen Ball mit dem Kopf nicht geklärt und bringt so Bülter ins Spiel. Der Werder-Schreck – er traf in seiner Karriere bereits fünfmal gegen Bremen – bringt den Ball scharf und flach vors Tor, wo Orban knapp verpasst.

18. Min: Erste gute Chance für Hoffenheim! Eine Rechtsflanke erwischt der einlaufende Kramaric mit dem Kopf und platziert den Ball aus fünf Metern genau auf Zetterer. Der lässt den Ball prallen, von Starks Brust prallt der Ball zurück zu Zetterer, der sich schützend aufs Spielgerät wirft.

17. Min: Werder kontert über rechts. Ducksch spielt eine Kerze auf Grüll, der bekommt sie aber kontrolliert. Grüll zieht an und gibt rechts raus auf Kaboré. Der will mit dem Ball zurück an den Absender und spielt ihn ins Toraus.

14. Min: Pieper hat sich wieder hingesetzt. Ein schneller Wechsel scheint vom Tisch.

12. Min: Kaboré ist wachsam und fängt links einen Pass der TSG ab. Er treibt den Ball übers ganze Feld und spielt dann etwas zu steil nach links raus auf Schmid. Kaderabek geht dazwischen.

12. Min: Amos Pieper macht sich an der Seitenlinie derzeit intensiv warm. Möglicherweise hat ein Werder-Akteur derzeit Probleme. Erkennbar ist aktuell nichts.

11. Min: Schmid nimmt einen langen Ball auf der linken Seite auf und verlädt seinen Gegenspieler Kaderabek. Seine Flanke vors Tor gerät dann aber etwas zu scharf, sodass es auf der anderen Spielfeldseite Einwurf gibt für Hoffenheim.

Werder Bremen im Liveticker gegen TSG Hoffenheim: Eigentor – Hoffenheim-Pechvogel Stanley Nsoki trifft, Werder führt!

8. Min: Der Treffer wird noch kurz vom Video-Schiedsrichter gecheckt, aber offenbar gibt es keine Bedenken. Nach kurzer Wartezeit zeigt Schiri Willenborg auf den Punkt.

7. Min: Schmid hat auf der linken Seite ganz viel Platz und flankt vors Tor. Dort steht Grüll und hätte frei aufs Tor köpfen können, wenn nicht Nsoki sich noch in die Flanke reingeworfen hätte und den Ball damit im Stile eines Klasse-Stürmers rechts unten einköpft! Es ist der zweite Tiefschlag für den Torschützen, der im Hinspiel ja mit Rot vom Platz geflogen war.

7. Min: TOOOOOR für Werder! Nsoki trifft ins eigene Tor und verhilft Werder damit zum frühen 1:0!

6. Min: Jetzt gerade setzt Hoffenheim sich am Bremer Strafraum fest, aber kommt nicht durch, weil Werder hinten gut sortiert steht.

4. Min: Nsoki legt sich den Ball an der linken Seitenlinie zurecht, muss dann aber abbrechen, weil er von Weiser gestellt wird.

2. Min: Auch die folgende Aktion hat Pozenzial: Werder kommt über rechts in den Strafraum, Weiser findet aber keinen Mitspieler.

1. Min: Und direkt der erste Bremer Vorstoß! Von Ducksch springt der Ball zu Kaboré mittig an der Strafraumkante, sein Abschluss wird geblockt.

Werder Bremen im Liveticker gegen TSG Hoffenheim: Die Partie im Weserstadion läuft!

1. Min: Werder stößt an, Schiedsrichter Willenborg gibt das Spiel in diesem Moment frei!

15.29 Uhr: Die Kapitäne Kramaric und Stark wählen noch fix die Seite.

15.28 Uhr: ... und da kommen sie!

15.26 Uhr: Die Teams haben sich in die Kabinen verkrümelt. In wenigen Minuten geht es los!

15.23 Uhr: In der Formtabelle der letzten sechs Spiele steht die TSG mit nur vier Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Den einzigen Sieg holte Hoffenheim beim 3:1 in Kiel. Bei Werder sind es allerdings auch nur fünf Punkte.

15.19 Uhr: Die aktuelle Form der TSG spiele für Ole Werner keine Rolle. Er befasse sich auf dieser Ebene nicht mit dem Gegner, sondern lediglich mit dem, was die Mannschaft auf dem Platz zu leisten in der Lage ist.

15.17 Uhr: Werder-Coach Ole Werner spricht am DAZN-Mikrofon über seine Startaufstellung. Den zurückgekehrten Romano Schmid bezeichnet er als „Unterschiedsspieler“, der der Mannschaft durch seine Lauf- und Zweikampfstärke viel Energie gebe. Jens Stage habe gestern beim Abschlusstraining gemerkt, dass er sich wegen seiner muskulären Probleme noch nicht frei bewegen könne, sodass ein Einsatz heute keinen Sinn ergeben hätte. Winter-Neuzugang Issa Kaboré habe sich seinen Startelfeinsatz nach einer guten Leistung beim 1:0-Heimsieg gegen Mainz verdient; er sei jemand, der „unglaublich unangenehm ist für den Gegner“. Bei dem anderen Neuzugang André Silva fehle nicht mehr viel bis zum ersten Einsatz von Beginn an.

15.03 Uhr: Bei Hoffenheim sieht es etwas weniger gut aus: Die Kraichgauer haben zwar noch vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, der könnte bei einer Niederlage heute aber noch schmelzen, da Heidenheim (gegen Mainz) und Kiel (in Frankfurt) heute noch spielen. Bei einem Auswärtssieg an der Weser könnte die TSG sich allerdings auf bis zu sieben Punkte von den Abstiegsrängen distanzieren.

14.59 Uhr: Für Bremen ist heute tabellarisch nicht viel drin in dieser Begegnung: Mit einem Sieg würde die Elf von Ole Werner gerade mal Mainz 05 überholen, wobei die Mainzer um 19.30 Uhr noch in Heidenheim spielen und mit einem Punktgewinn bereits wieder an Bremen vorbeiziehen würden. Allerdings würde Werder bei einem Sieg in jedem Fall nach Punkten mit dem VfL Wolfsburg gleichziehen und sich den europäischen Plätzen auf zwei Punkte annähern. Abrutschen kann Werder heute nicht mehr.

14.53 Uhr: Etwas erfreulicher lief das Hinspiel – wobei es danach zunächst ausgesehen hatte. Nach gerade einmal zwölf Minuten lag Werder mit 0:3 zurück. Kurz darauf kassierte Nsoki eine glatt Rote Karte und brachte das Spiel zum Kippen. Malatini und Stage per Doppelpack glichen mit ihren Toren die Partie noch vor der Pause aus, ehe Stage kurz nach Wiederanpfiff mit seinem dritten Tor seine Farben sogar in Führung brachte. Heute dürfte es gerne auch etwas weniger nervenaufreibend werden, solange der Sieger am Ende Werder Bremen heißt.

14.47 Uhr: In den jüngsten acht Begegnungen gelang Werder nur ein Sieg, sechsmal verloren die Bremer – wenn man das spektakuläre Hinspiel der laufenden Saison nicht einbezieht. Aber dazu gleich mehr. Denn erst mal noch der Blick auf die Heimstatistik: Der bis heute letzte Bremer Heimsieg gelang im Oktober 2017 im DFB-Pokal (1:0, Torschütze: Belfodil). Drei Punkte im Weserstadion holte Bremen zuletzt im April 2014, also vor beinahe elf Jahren. Damals drehte Werder einen 0:1-Rückstand durch Tore von Bargfrede, Garcia und Petersen noch in einen 3:1-Sieg. Danach folgten neun Partien ohne Bremer Heimsieg.

14.41 Uhr: In der Pflichtspielhistorie zwischen Werder und Hoffenheim notieren Statistiker bislang 33 Partien. 14-mal gewann Werder, neunmal die TSG. Zehn Spiele fanden keinen Sieger.

14.35 Uhr: Eine knappe Stunde noch bis Anpfiff. Wer hingegen jetzt bereits Lust auf Werder-Fußball hat, dem empfehlen wir an dieser Stelle den Ticker vom kleinen Nordderby: Die Werder-U23 trifft zur Stunde auf die zweite Mannschaft des Hamburger SV. Und dort führen die Grün-Weißen in der anbrechenden Schlussviertelstunde deutlich.

14.31 Uhr: Frank Willenborg aus Osnabrück ist der heutige Spielleiter. Ihm assistieren Markus Schüller und Lasse Koslowski an den Seitenlinien, Florian Lechner als Vierter Offizieller zwischen den Trainerbänken sowie Daniel Schlager als Video-Schiedsrichter und dessen Assistent Christian Gittelmann.

Werder Bremen im Liveticker gegen TSG Hoffenheim: Die Aufstellungen sind da!

14.27 Uhr: Wir schauen auf die heutigen Gäste. Die von Christian Ilzer trainierten Hoffenheim dürften folgendermaßen sortiert starten: Philipp – Kaderabek, Chaves, Östigaard, Nsoki – Stach, Becker – Bülter, Kramaric, Bischof – Orban. Auf der Bank nehmen zu Beginn der Partie Busk (ET), Jurasek, Akpoguma, Geiger, Prass, Tabakovic, Toure, Moerstedt und Yardimci Platz.

14.24 Uhr: Damit sind es gleich vier Änderungen im Vergleich zur 0:3-Niederlage gegen die Bayern vergangenes Wochenende. Stark, Bittencourt, Kaboré und Schmid stehen starten, dafür sitzen auf der Bank Pieper, Köhn und Njinmah. Stage ist gar nicht dabei, er plagt sich mit muskulären Problemen.

14.21 Uhr: Da ist sie, die Werder-Aufstellung! Trainer Ole Werner hat sich für folgendes Start-Personal entschieden: Zetterer – Veljkovic, Stark, Jung – Weiser, Lynen, Kaboré – Bittencourt, Schmid – Ducksch, Grüll. Auf der Bank sitzen zunächst Backhaus (ET), Pieper, Köhn, Malatini, Agu, Alvero, Silva, Njinmah und Burke.

14.14 Uhr: Moin aus der DeichStube! Es ist der 22. Spieltag in der Fußball-Bundesliga, und der SV Werder Bremen empfängt heute die TSG 1899 Hoffenheim. Anpfiff im Weserstadion ist in 75 Minuten, innerhalb der nächsten 15 Minuten erwarten wir die Startaufstellung Werder-Trainer Ole Werner. Darauf warten wir noch, und ab dann versorgen wir euch mit ein paar wissenswerten Ausblicken auf die Partie!

Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Anpfiff im Weserstadion ist am heutigen Sonntag um 15.30 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights zum Bundesliga-Spiel gibt es dann hier - heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.

Weiter mit dem Vorbericht:

Blumen für den Cheftrainer: Wie sich Werder Bremen auf das wichtige Heimspiel gegen kriselnde Hoffenheimer einstellt

Der SV Werder Bremen spielt am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga gegen die TSG Hoffenheim. So geht Trainer Ole Werner die Partie am Sonntag (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) an - der Vorbericht.

Bremen – Die Geste wusste Ole Werner durchaus zu schätzen. Das war am Lächeln in seinem Gesicht abzulesen. Was er nun aber mit dieser Rose anfangen sollte, war dem Trainer des SV Werder Bremen nicht so ganz klar. Ein Mitarbeiter aus der Medienabteilung hatte am Freitag kurz vor Beginn der Pressekonferenz zum Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim (Sonntag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) je eine Blume auf den Platz von Werner und Mediendirektor Christoph Pieper gelegt – war ja schließlich Valentinstag, da darf man zeigen, dass man sich mag. Auch wenn der Chefcoach offenbar kein großer Floristik-Freund ist. Als die Frage-und-Antwort-Runde mit den Journalisten schließlich beendet war, wirkte Werner etwas ratlos, hatte augenscheinlich keine Verwendung für die Rose – und drückte sie Pieper in die Hand: „Du kannst meine gerne auch haben.“ Dass es beim Trainer grundsätzlich aber auch mal emotional zugehen darf, hatte er mit seiner Mannschaft in den Stunden zuvor auf dem Trainingsplatz gezeigt.

Werder Bremen gegen TSG Hoffenheim im Liveticker: Ein Team träumt von Europa, das andere steckt in der Krise

Zwei Tage vor dem Hoffenheim-Spiel (weiterlesen: so sehen Fans die Partie live im TV und im Livestream) stand bei Werder Bremen eine Einheit auf dem Programm, die einen klar spaßorientierten Ansatz hatte. An verschiedenen Stationen traten die Profis – eingeteilt in drei Teams – in Mini-Übungen gegeneinander an, während Werner und seine Assistenztrainer die jeweilige Punktausbeute notierten. Gelächter, Gefrotzel, Umarmungen und gute Laune gehörten dabei zum Programm. „Wir haben an den ersten beiden Trainingstagen der Woche sehr intensiv gearbeitet, die Mannschaft hat sehr gut mitgezogen“, sagte Ole Werner später – und erklärte: „Dann geht es einfach darum, dem Körper zwei Tage vor dem Spiel nochmal eine gewisse Frische zu geben, bevor man danach wieder hochfährt.“ Aktives Regenerieren in lockerer Übungsform, wenn man so möchte. „Und wenn das Ganze noch einen gewissen Wettkampfcharakter hat, funktioniert es noch besser“, hielt Werner fest. Die Laune am Osterdeich, sie ist Mitte Februar also bestens, was gleich zweierlei bedeutet: Die jüngste 0:3-Pleite bei den Bayern haben die Bremer aufgearbeitet und für sich vollständig abgehakt – und ihre Überzeugung, Hoffenheim am Sonntag schlagen zu können, ist groß. Werner: „Wir haben das Selbstbewusstsein zu sagen, dass die Punkte bei uns bleiben sollen.“

Die Voraussetzungen der Partie sind dabei schnell erzählt: Auf der einen Seite Werder Bremen, das nach wie vor vom internationalen Geschäft träumt und die Chancen darauf mit einem Heimsieg wahren will. Und auf der anderen Seite die TSG Hoffenheim, wo gerade Krise ist. Trainer Christian Ilzer, erst seit Mitte November im Amt, steht angesichts von Tabellenplatz 15 und der jüngsten 0:4-Pleite gegen Union Berlin zunehmend in der Kritik. Seine Mannschaft wirkt verunsichert, bisweilen fast taumelnd. Was für Ole Werner aber nicht zwingend bedeutet, dass seinen Bremern ein Selbstläufer ins Haus steht.

SV Werder Bremen gegen TSG 1899 Hoffenheim im Live-Ticker: Kurioser 4:3-Sieg in der Hinrunde spielt keine Rolle mehr

„Es gibt immer zwei Sichtweisen auf Mannschaften, für die es gerade nicht so gut läuft. Es könnte sein, dass so eine Mannschaft ein Stück weit verunsichert ist, weil sie zuletzt weniger Erfolgserlebnisse hatte. Man hat es aber auch schon erlebt, dass solche Mannschaften mit einer Jetzt-erst-recht-Mentalität um die Ecke kommen“, sagt er. Grundsätzlich bewertet Ole Werner die Hoffenheimer Qualität groß. „Sie verteidigen mit einer hohen Intensität und spielen auch unter Druck sauber. Dazu haben sie Stärken im Umschalten“, sagt der Coach des SV Werder Bremen – und fordert: „Für uns geht es darum, die richtigen Halbräume zu finden und darum, mit einer geringen Fehlerquote Tempowechsel hinzubekommen.“ Im Hinspiel hatte das jeweils funktioniert, wenn auch nicht sofort. Werders 4:3-Auswärtssieg gegen die TSG Hoffenheim nach 0:3-Rückstand sicherte sich bereits im September einen Platz in jedem Saisonrückblick, spielt vor dem neuerlichen Vergleich laut Werner aber keine Rolle mehr.

„Das Hinspiel war vom Spielverlauf als auch vom Ergebnis her ein besonderes Spiel. Ich hoffe nicht, dass wir den ersten Teil so wieder erleben“, scherzte er und erklärte: „Wir haben es in der Vorbereitung nicht nochmal großartig thematisiert.“ Für das Selbstverständnis seiner Mannschaft, auch bei scheinbar aussichtslosen Situationen noch etwas ausrichten zu können, sei die Partie aber enorm wichtig gewesen. „Es hat das Bewusstsein geweckt, dass immer noch etwas möglich ist“, sagte Werner, der nach abgesessener Rotsperre am Sonntag wieder für Werder Bremen auf der Bank sitzen wird. Dass auf seinem Platz dann erneut eine Rose liegt… eher unwahrscheinlich. (dco)

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