Werder bei der Weltmeisterschaft
Werders heimlicher WM-Fahrer: Er macht die Schweizer wieder fit
Werder Bremen hat neben seinen drei Profis noch einen weiteren WM-Fahrer: Auch Physiotherapeut Florian Lauerer ist bei der Weltmeisterschaft dabei.
Yukinari Sugawara für Japan, dazu Marco Friedl und Romano Schmid für Österreich – bei der Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA ist der SV Werder Bremen bekanntlich mit drei Profis vertreten. Während Sugawaras Japaner mit einem 2:2 gegen die Niederlande ins Turnier gestartet sind, geht es für Friedl und Schmid am Mittwoch zum Auftakt mit Österreich gegen Jordanien. Während des Turniers hält allerdings noch ein weiterer Akteur die Werder-Fahne hoch, abseits des grellen Scheinwerferlichts: Physiotherapeut Florian Lauerer.
Heimlicher WM-Fahrer des SV Werder Bremen: Auch Physiotherapeut Florian Lauerer ist bei der Weltmeisterschaft
Der 52-Jährige ist so etwas wie der heimliche WM-Fahrer des SV Werder Bremen, von der Öffentlichkeit unbemerkt hat er sich auf den Weg zum Turnier gemacht – als Teil der Schweizer Delegation. Als Staff-Mitglied kümmert sich Lauerer, der bereits seit 2003 für Werder tätig ist, um die Muskulatur von Stars wie Manuel Akanji, Granit Xhaka, Gregor Kobel oder Breel Embolo. Im Frühjahr 2025 hatte Florian Lauerer den Job bei den Eidgenossen übernommen, übt ihn seitdem parallel zur Tätigkeit bei Werder aus. Sein Verantwortungsfeld beschreibt der Verband mit den Schlagworten „Verletzungsprävention, Rehabilitation und Leistungsoptimierung“.
Werder Bremen freut sich: Physiotherapeut Florian Lauerer ist mit der Schweiz bei der Weltmeisterschaft
„Wir haben ein gutes Modell gefunden, sodass Florian bei den Lehrgängen der Schweizer Nationalmannschaft dabei sein kann“, sagt Werder Bremens Leiter Profifußball Peter Niemeyer gegenüber der DeichStube – und betont: „Für ihn sind das wertvolle Erfahrungen. Zudem profitieren wir auch als Verein vom Input, den er von außen mitbringt.“
Nach der WM dürfte Florian Lauerer definitiv einiges zu erzählen haben. Nach dem schwachen Auftakt der Schweizer, die mit einem 1:1 gegen Katar ins Turnier gestartet sind, hofft der Physio des SV Werder Bremen aktuell darauf, dass die Mannschaft in den ausstehenden Gruppenspielen gegen Bosnien und Kanada die Kurve bekommt. Auch in Bremen drücken sie Lauerer dafür die Daumen. „Ich freue mich für Florian, dass er eine Weltmeisterschaft aus allernächster Nähe erleben kann“, sagt Niemeyer. (dco)
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