Vor Werder gegen Gladbach

Nach gemeinsamen Jahren: Gladbach-Manager Virkus schwärmt von Werder-Trainer Steffen

Beim Auswärtsspiel des SV Werder Bremen bei Borussia Mönchengladbach kommt es auch zum besonderen Wiedersehen zwischen Horst Steffen und Roland Virkus.

Bremen/Mönchengladbach – Etwas mehr als sechs Jahre haben Horst Steffen und Roland Virkus gemeinsam am Niederrhein verbracht. Als der heutige Trainer des SV Werder Bremen im Sommer 1991 im Alter von 22 Jahren zu Borussia Mönchengladbach wechselte, ging der zwei Jahre ältere Virkus bereits in seine zweite Saison als Jugendtrainer bei den Fohlen. Viele Jahre später, 2009, kehrte Steffen dann selbst als Nachwuchs-Coach zurück – und traf rund um den Borussia-Park erneut auf den heutigen Geschäftsführer Sport der Gladbacher. Kein Wunder also, dass sich die beiden bestens kennen und immer noch in Kontakt stehen.

Am Sonntag kommt es zum Wiedersehen: Horst Steffen (li.), Trainer des SV Werder Bremen, und Roland Virkus (re.), Geschäftsführer Sport bei Borussia Mönchengladbach, kennen sich aus gemeinsamen Zeiten am Niederrhein bestens.

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach aussehen!

„Ein sehr, sehr guter Typ“: Gladbach-Manager Roland Virkus schwärmt von Werder Bremens Horst Steffen

„Er wohnt ja noch in Neuss, natürlich telefoniert man ab und an“, sagt Virkus vor dem Aufeinandertreffen zwischen Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen am Sonntag (17.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) über Steffen, dem er den Sprung in die Bundesliga von Herzen gönnt: „Für Horst freut mich das immens.“ Generell findet der langjährige Borusse über den Neu-Bremer nur lobende Worte: „Er ist echt ein sehr, sehr guter Typ, der für eine klare Linie steht, der menschlich völlig okay ist. Ich glaube, dass er super zu Werder Bremen passt.“

Trotz aller Wertschätzung ist während des Spiels zwischen Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen dann aber kein Platz für derartige Worte, wie Roland Virkus bei aller Freude über das Wiedersehen betont: „Für 90 Minuten kenne ich ihn dann nicht und weiß auch seinen Vornamen nicht oder wo er wohnt. Für 90 Minuten ist das Rivalität. Aber das ändert ja nichts an dem, was dann hinterher passiert.“ Da dürfte es schließlich genug Möglichkeiten geben, einige Erlebnisse aus etwas mehr als sechs gemeinsamen Jahren Revue passieren zu lassen... (tos)

Rubriklistenbild: © gumzmedia, IMAGO / Team 2

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