Werder-Trainer verrät

Lieber spät als nie: Werder-Coach Steffen über die Gründe seiner späten Bundesliga-Premiere als Trainer

Im Alter von 56 Jahren wird Horst Steffen erstmals als Bundesliga-Trainer arbeiten - jetzt spricht der Neu-Coach des SV Werder Bremen über die Gründe für seine späte Premiere!

Bremen – Seit 2003 steht Horst Steffen nun schon an der Seitenlinie – als Trainer im Nachwuchsbereich, in der Regionalliga oder zuletzt als Aufstiegscoach bei der SV Elversberg, die er von der vierten Liga bis an die Schwelle zur Bundesliga führte. Mit seiner Aufgabe als Chefcoach beim SV Werder Bremen übernimmt der 56-Jährige nun erstmals ein Team in der Bundesliga. Als Spieler hat Steffen dort bereits mehr als 200 Einsätze absolviert – als Trainer blieb ihm das Oberhaus bislang jedoch verwehrt. Aber warum eigentlich?

Horst Steffen: „Wenn Werder Bremen anruft, ist das eine Chance, nochmal einen Schritt weiterzukommen“

„Es gab auch vorher schon Interesse aus der Bundesliga“, verriet Horst Steffen bei seiner offiziellen Vorstellung beim SV Werder Bremen. „Ich spreche allerdings ungern darüber, wer angefragt hat oder warum es damals nicht funktioniert hat.“ Ein Grund sei sicherlich gewesen, dass er sich in Elversberg so wohlfühlte: „Ich war Trainer bei einem tollen Verein, mit dem ich bis zum Schluss sehr gerne zusammengearbeitet habe.“ Mit dem Angebot der Bremer hat sich nun allerdings eine neue Tür geöffnet. „Wenn Werder Bremen anruft, ist das eine Chance, nochmal einen Schritt weiterzukommen. Das ist einfach nochmal eine andere Nummer“, betonte Steffen.

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Dabei geht es für den gebürtigen Krefelder nicht nur um die Weiterentwicklung der Mannschaft, sondern auch um die eigene. „Die Bundesliga ist Neuland für mich – deshalb wird es spannend zu sehen sein, wie groß mein eigenes Steigerungspotenzial ist“, sagte Horst Steffen - und fügte mit einem Lächeln hinzu: „Das hat in den letzten Jahren, von Liga zu Liga, ganz gut funktioniert.“ Nach über 20 Jahren im Trainergeschäft ist er nun auf der größten deutschen Fußballbühne angekommen. Inklusive mehr Öffentlichkeit, größerem Druck und neuen Herausforderungen. „Es ist klar, dass die Aufmerksamkeit in der Bundesliga – und speziell bei diesem Club – größer ist. Auch das Tempo und die Athletik werden nochmal zunehmen“, weiß Steffen. Und der neue Übungsleiter des SV Werder Bremen merkte an: „In der Bundesliga sitzen auf der Trainerbank die absoluten Top-Leute. Wir werden sehr genau arbeiten müssen, um erfolgreich zu sein.“ (bvo)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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