DFB-Nationaltrainer über Werder-Trio

Werder-Trio im Blick der DFB-Elf: So denkt Bundestrainer Wück über Mahmoud, Mühlhaus und Weidauer

Stehen Tuana Mahmoud, Larissa Mühlhaus und Sophie Weidauer bald im Aufgebot der DFB-Frauen? So denkt Bundestrainer Christian Wück über das Trio von Werder Bremen!

Bremen – Die erste Spielerin des SV Werder Bremen im Trikot der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft – beinahe hätte Sophie Weidauer diesen Meilenstein errungen. Bundestrainer Christian Wück nominierte die 23-jährige Angreiferin bisher jedoch nur auf Abruf für die Nations-League-Spiele gegen die Niederlande (30. Mai, 20.30 Uhr) und Österreich (3. Juni, 20.30 Uhr). Trotzdem zeigt die Entscheidung: Weidauer und Werder werden wahrgenommen – und die Offensivspielerin ist nicht die einzige Bremerin, die der Bundestrainer auf dem Radar hat. Gleiches gilt nämlich auch für ihre Teamkolleginnen Tuana Mahmoud und Larissa Mühlhaus, das Trio lief zudem schon mehrfach für die deutsche U23-Nationalmannschaft auf.

Das Werder-Bremen-Trio Tuana Mahmoud (von links), Larissa Mühlhaus und Sophie Weidauer steht auf der Fokusliste von DFB-Bundestrainer Christian Wück.

DFB-Trainer Christian Wück über Werder Bremens Tuana Mahmoud, Larissa Mühlhaus und Sophie Weidauer: „Wir beobachten sie weiter“

„Wir haben die drei genannten Spielerinnen natürlich im Blick, sie sind allesamt sehr interessante Spielerpersönlichkeiten“, betonte Christian Wück auf der Pressekonferenz vor dem Nations-League-Spiel gegen die Niederlande, schränkte aber zugleich ein: „Allerdings haben sie eben dadurch, dass sie Offensivspielerinnen sind, auch eine außergewöhnliche Qualität vor sich. Wir haben in der Offensive sehr viele gute Spielerinnen in Deutschland und da müssen sie sich beweisen.“

Mit Lea Schüller, Klara Bühl oder Laura Freigang verfügt die deutsche Offensive über Spielerinnen, die seit Jahren auf höchstem Niveau spielen und zu den besten Angreiferinnen der Welt gehören. Klar, dass das Trio des SV Werder Bremen da einen schwierigen Weg vor sich hat, um sich für eine Nominierung zu empfehlen. Bundestrainer Christian Wück erklärte aber auch: „Wir müssen immer wieder entscheiden, wer zu wem passt und wie wir wen einschätzen. Deshalb: Wir haben alle drei Spielerinnen bei uns in der Fokusliste drin und werden sie weiter beobachten.“ Anders als Sophie Weidauer haben Tuana Mahmoud und Larissa Mühlhaus damit weiter die Chance, Werders erste deutsche Nationalspielerin zu werden – Sophie Weidauer verlässt die Grün-Weißen bekanntlich in diesem Sommer auf eigenen Wunsch. Michelle Ulbrich, Werders Rekordspielerin und in der Rückrunde an den FC Bayern verliehen, steht derweil nicht bei Wück auf der Liste: „Für uns spielt sie im Defensivverbund keine Rolle“, so der Nationalcoach. (nag)

Rubriklistenbild: © Imago/foto2press

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