Stage mit nächstem Werder-Tor

Danish Dynamite: Stage wird bei Werder immer mehr zur Tormaschine

Pure Emotionen: „Torjäger“ Jens Stage bejubelt seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 für den SV Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart.
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Pure Emotionen: „Torjäger“ Jens Stage bejubelt seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 für den SV Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart.

Jens Stage hat beim 2:2 des SV Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart schon wieder ein Tor erzielt. Woher die neue Torgefahr beim Dänen kommt.

Bremen – Zweimal mit dem Kopf, zweimal mit links und jetzt auch einmal mit rechts: So langsam wird Jens Stage zum echten Torgaranten beim SV Werder Bremen. Als Joker erzielte der Mittelfeldmotor beim 2:2 gegen den VfB Stuttgart nach seiner Einwechslung den Treffer zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung für die Grün-Weißen – und damit schon sein fünftes Saisontor. Im Anschluss an eine Ecke von Marvin Ducksch war der Ball vor dem dänischen Nationalspieler aufgetrumpft – der fackelte nicht lange und hämmerte das Leder humorlos an die Unterkante der Latte, von wo aus es in die Maschen knallte. „Es wäre natürlich schön gewesen, wenn mein Tor der letzte Treffer gewesen wäre und wir gewonnen hätten. Aber das ist Fußball“, ärgerte sich der 28-Jährige im Anschluss kurz über das Unentschieden. „Aber wir müssen diesen Punkt jetzt mitnehmen. Stuttgart ist eine sehr gute Mannschaft.“

Klarer Toptorschütze beim SV Werder Bremen: Woher kommt neue Torgefahr bei Jens Stage?

Remis abgehakt also. Wäre da noch das Thema mit Jens Stages neuer Torgefahr zu klären. Schließlich hatte der Mann aus Aarhus bis zur laufenden Spielzeit für sechs Tore im Trikot der Hanseaten noch ganze 62 Erstliga-Einsätze benötigt, in der laufenden Saison waren es für fünf Hütten dagegen nur deren acht. Zudem benötigt Stage nur 116 Minuten, bis er den Ball im gegnerischen Kasten unterbringt – und liegt auch im internen Torjäger-Ranking des SV Werder Bremen vor Ducksch (drei Tore), Justin Njinmah und Felix Agu (jeweils zwei) deutlich an der Spitze.

Woher kommt also die plötzliche Tor-Explosion des „Danish Dynamite“? „Es ist wichtig, dass er in den Strafraum kommt. Das ist als Achter auch immer wieder entscheidend und gefordert“, versuchte sich Werder Bremens Leiter Profifußball Peter Niemeyer an einer Erklärung. „Dass er schon bei fünf Toren steht, ist richtig stark.“ Und offenbar auch kein Zufall. „Das war bei uns schon vor der Saison ein Thema“, verriet Niemeyer: „Wenn bei Jens jetzt noch die Tore dazukommen, dann kann er sich nochmal weiterentwickeln, den nächsten Step gehen. Ich freue mich, dass das gerade so gut klappt, dass er immer wieder reingeht, an den richtigen Punkten steht und die Bälle dann auch bekommt.“ (mwi/mbü)

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