Pavlenka verzichtet auf Testspiel-Einsätze

Der leise Abschied des Jiri Pavlenka: Nach sieben Jahren geht ein großes Torwartkapitel bei Werder ganz still zu Ende

Jir Pavlenka wollte nicht über seinen Abschied von Werder Bremen sprechen.
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Jir Pavlenka wollte nicht über seinen Abschied von Werder Bremen sprechen.

Jiri Pavlenka wird den SV Werder Bremen verlassen. Der Abschied geschieht dabei still und leise. Und das, obwohl „Pavlas“ jahrelang eine wichtige Rolle an der Weser gespielt hat.

Bremen – Gelächelt hat er bis zum Schluss. Auch wenn es dazu rein sportlich überhaupt keinen Grund mehr gab. Beim SV Werder Bremen spielte Jiri Pavlenka nur noch eine Nebenrolle, als Ersatzmann von Michael Zetterer glitt ihm in dieser Saison die Bundesliga-Perspektive mehr und mehr aus den Händen – und dadurch auch der EM-Traum. Der Tscheche ertrug die missliche Lage höchst professionell, ein wenig Galgenhumor war aber auch nötig, wie eine kleine Anekdote vom vergangenen Mittwoch zeigt. Am Rande des Freundschaftsspiels in Garrel ließ Werders Medienteam einen Profi nach dem anderen vor ein Smartphone treten, um abzufragen, wer im Sommer eigentlich Europameister wird. Als Pavlenka an der Reihe war, schmunzelte er kurz und antwortete: „Ich nicht.“ Zwei Worte, die saßen. Mehr Tragikomik ging kaum, das Lachen blieb als Beobachter der Szene automatisch im Halse stecken. Dann ging der 32-Jährige weiter, schrieb noch ein paar Autogramme und verschwand im Bus. Auch beim Saisonausklang in Blumenthal am Freitag streifte Pavlenka, dessen auslaufender Vertrag nach sieben Jahren an der Weser nicht verlängert wird, nicht noch einmal die Handschuhe über. Eine allerletzte Gesprächsrunde mit den Journalisten gab es ebenfalls nicht mehr – weil er selbst nicht sonderlich erpicht darauf war. Und so wurde es ein ziemlich stiller Abschied eines Mannes, der jahrelang eine zentrale Figur im Bremer Spiel war.

Jiri Pavlenka hat die fünftmeisten Einsätze aller Torhüter in der Geschichte des SV Werder Bremen

„Wir haben das zusammen besprochen. Pavlas hat gesagt, dass er diesen Ausklang jetzt nicht noch einmal braucht“, sagt Werder Bremens Trainer Ole Werner. „Er war gern mit dabei, musste jetzt aber nicht noch einmal auf dem Platz stehen.“ Schon am Samstag folgte der endgültige Schlussstrich: Jir Pavlenka stellte ein Foto bei Instagram ein, aus einem Flugzeugfenster ist ein letzter Blick auf den Airport zu sehen. Die kurze Botschaft des Torhüters: „Time to say goodbye“. Seine künftige Heimat ist noch unbekannt.

Exakt eine Woche zuvor, im Vorfeld von Werders-Bundesligafinale gegen den VfL Bochum, war Jiri Pavlenka offiziell im Stadion verabschiedet worden. Als er den obligatorischen Bilderrahmen samt Blumenstraße erhielt, brandete noch einmal großer Applaus auf, nach der Partie kletterte der Keeper in der Ostkurve zu den Fans auf den Zaun und wurde gefeiert. 221 Pflichtspiele hat Pavlenka für Werder Bremen bestritten, allein in der Bundesliga waren es 175. Lediglich Dieter Burdenski (444), Oliver Reck (345), Günter Bernard (287) und Tim Wiese (194) bringen es im deutschen Oberhaus auf noch mehr. Bereits kurz nach seiner Ankunft im Sommer 2017 hatte er sich aufgrund seiner starken Reflexe auf der Linie den Spitznamen „Krake“ verdient. Nachdem die Torhüterposition jahrelang ein Problemfeld bei Werder gewesen war, kehrte dort wieder Ruhe ein.

Trotz Ausbootung: Jiri Pavlenka hegte keinen öffentlich getragenen Groll gegen Werder Bremen

Ganz ohne Schwächephasen kam aber auch Jiri Pavlenka nicht aus. Sein Spiel mit dem Ball am Fuß war ein Dauerthema, auch in puncto Strafraumbeherrschung gab es immer wieder Kritik von der Anhängerschaft oder den Medien. Und wahrscheinlich fielen die Defizite nicht nur dort auf. Denn das ganz große Angebot, das gerade in der Anfangszeit durchaus für Pavlenka hätte hereinflattern und für einen dringend benötigten, millionenschweren Transfererlös am Osterdeich sorgen können, gab es nie. So blieb der Tscheche dem Verein erhalten und betonte mehrfach, wie wohl er sich bei Werder Bremen fühle.

Und vermutlich würde er das noch immer tun, wenn die vergangene Hinrunde aus seiner Sicht nicht komplett in die falsche Richtung gelaufen wäre. Als Nummer eins im Tor des SV Werder Bremen gestartet, zwang Jiri Pavlenka eine Verletzung zu einer Auszeit. Doch als er wieder fit war, hatte das Trainerteam umgeplant und Michael Zetterer zum neuen Stammtorhüter erklärt. So blieb die 2:3-Niederlage gegen Hoffenheim vom 7. Oktober des vergangenen Jahres der letzte Pflichtspieleinsatz des Schlussmannes. Pavlenka ertrug die Schmach, stellte sich voll in den Dienst der Mannschaft und soll dem Vernehmen nach auch bis zuletzt keinen zur Schau getragenen Groll gegen die Entscheider gehegt haben.

Danke „Pavlas“! Die besten Paraden und emotionalsten Momente von Jiri Pavlenka bei Werder

30. Juni 2017: Herzlich Willkommen, Jiri Pavlenka! Der Torhüter ist nach seinem Transfer zum SV Werder Bremen am Osterdeich eingetroffen. Dass er so lange bleiben würde, dürfte damals wohl noch niemand gewusst haben.
30. Juni 2017: Herzlich Willkommen, Jiri Pavlenka! Der Torhüter ist nach seinem Transfer zum SV Werder Bremen am Osterdeich eingetroffen. Dass er so lange bleiben würde, dürfte damals wohl noch niemand gewusst haben. © gumzmedia
13. Januar 2018: Bereits in seiner ersten Saison beim SV Werder Bremen zeigt Jiri Pavlenka starke Leistungen. Unvergessen ist vor allem seine bärenstarke Parade im Spiel gegen die TSG Hoffenheim. Nach einer Hereingabe von rechts schließt der völlig freie Andrej Kramaric ab. Doch „Pavlas“ verhindert das eigentliche sichere Tor mit einer Weltklasse-Tat.
13. Januar 2018: Bereits in seiner ersten Saison beim SV Werder Bremen zeigt Jiri Pavlenka starke Leistungen. Unvergessen ist vor allem seine bärenstarke Parade im Spiel gegen die TSG Hoffenheim. Nach einer Hereingabe von rechts schließt der völlig freie Andrej Kramaric ab. Doch „Pavlas“ verhindert das eigentliche sichere Tor mit einer Weltklasse-Tat. © IMAGO / Jan Huebner
15. April 2018: Immer wieder zeigt der Torhüter des SV Werder Bremen seine große Stärke im Eins-gegen-eins. Hier fährt Jiri Pavlenka gegen RB Leipzigs Timo Werner blitzschnell das Bein aus und pariert.
15. April 2018: Immer wieder zeigt der Torhüter des SV Werder Bremen seine große Stärke im Eins-gegen-Eins. Hier fährt Jiri Pavlenka gegen RB Leipzigs Timo Werner blitzschnell das Bein aus und pariert. © IMAGO Fotostand
29. April 2018: Werder Bremen holt überraschend einen Punkt gegen Top-Team Borussia Dortmund. Der Erfolg trägt an diesem Sonntag einen Namen: Jiri Pavlenka. Der Torhüter bringt den BVB mit zahlreichen Paraden zur Verzweiflung. Hier pariert er einen völlig freien Kopfball von Andre Schürrle aus kürzester Distanz.
29. April 2018: Werder Bremen holt überraschend einen Punkt gegen Top-Team Borussia Dortmund. Der Erfolg trägt an diesem Sonntag einen Namen: Jiri Pavlenka. Der Torhüter bringt den BVB mit zahlreichen Paraden zur Verzweiflung. Hier pariert er einen Kopfball des völlig freien Andre Schürrle aus kürzester Distanz. © IMAGO / Team 2
5. Februar 2019: Anderes Spiel, anderer Wettbewerb, gleicher Gegner: Gemeinsam mit Max Kruse (links) sorgt Jiri Pavlenka für Ekstase auf dem Platz und im Gästeblock des Signal Iduna Parks. Nach einem packenden Spiel (3:3 nach Verlängerung) setzt sich der SV Werder Bremen im Achtelfinale des DFB-Pokals mit 4:2 im Elfmeterschießen bei Borussia Dortmund durch. „Pavlas“ avanciert mit zwei parierten Elfmetern zum Held, ehe Kruse den entscheidenden versenkt.
5. Februar 2019: Anderes Spiel, anderer Wettbewerb, gleicher Gegner: Gemeinsam mit Max Kruse (links) sorgt Jiri Pavlenka für Ekstase auf dem Platz und im Gästeblock des Signal Iduna Parks. Nach einem packenden Spiel (3:3 nach Verlängerung) setzt sich der SV Werder Bremen im Achtelfinale des DFB-Pokals mit 4:2 im Elfmeterschießen bei Borussia Dortmund durch. „Pavlas“ avanciert mit zwei parierten Elfmetern zum Held, ehe Kruse den entscheidenden versenkt. © IMAGO / Fotostand
8. März 2019: Bereits nach sechs Minuten ist Jiri Pavlenka gegen den FC Schalke 04 gefordert. Denn plötzlich taucht Torjäger Guido Burgstaller frei vor dem SVW-Keeper auf. Doch „Pavlas“ bleibt lange stehen und schmeißt sich im Eins-gegen-eins in den Ball. Am Ende gewinnt Werder Bremen das torreiche Heimspiel mit 4:2.
8. März 2019: Bereits nach sechs Minuten ist Jiri Pavlenka gegen den FC Schalke 04 gefordert. Denn plötzlich taucht Torjäger Guido Burgstaller frei vor dem SVW-Keeper auf. Doch „Pavlas“ bleibt lange stehen und schmeißt sich im Eins-gegen-Eins in den Ball. Am Ende gewinnt Werder Bremen das torreiche Heimspiel mit 4:2. © IMAGO / Joachem Sielski
23. Mai 2020: Ein Symbolbild: Werder Bremen setzt sich in akuter Abstiegsnot denkbar knapp mit 1:0 beim SC Freiburg durch. Innenverteidiger Niklas Moisander weiß nach dem Schlusspfiff, bei wem er sich zu bedanken hat: Jiri Pavlenka. Der Torhüter ist wieder einmal der Mann des Tages und sichert dem SVW mit tollen Paraden wichtige Punkte.
23. Mai 2020: Ein Symbolbild: Werder Bremen setzt sich in akuter Abstiegsnot denkbar knapp mit 1:0 beim SC Freiburg durch. Innenverteidiger Niklas Moisander weiß nach dem Schlusspfiff, bei wem er sich zu bedanken hat: Jiri Pavlenka. Der Torhüter ist wieder einmal der Mann des Tages und sichert dem SVW mit tollen Paraden wichtige Punkte. © IMAGO / Poolfoto
12. Dezember 2020: Die Krake fährt ihre „acht“ Arme aus. Leidtragender dieses Mal ist Justin Kluivert von RB Leipzig. Der Angreifer war den Abwehrspielern des SV Werder Bremen davon gesprintet, findet seinen Meister letztlich aber im Eins-gegen-eins in Jiri Pavlenka. Damals trotz einer Niederlage noch nicht absehbar: Der SVW muss keine sechs Monate später den bitteren Gang in die 2. Bundesliga antreten. Doch „Pavlas“ bleibt auch nach dem Abstieg in Bremen...
12. Dezember 2020: Die Krake fährt ihre „acht“ Arme aus. Leidtragender dieses Mal ist Justin Kluivert von RB Leipzig. Der Angreifer war den Abwehrspielern des SV Werder Bremen davon gesprintet, findet seinen Meister letztlich aber in Jiri Pavlenka. Damals trotz einer Niederlage noch nicht absehbar: Der SVW muss keine sechs Monate später den bitteren Gang in die 2. Bundesliga antreten. Doch „Pavlas“ bleibt auch nach dem Abstieg in Bremen... © IMAGO / Joachim Sielski
... verliert dort aber seinen Stammplatz, nachdem er zu Beginn der Saison mit Rückenproblemen ausgefallen war. Unter anderem beim Auswärtsspiel gegen Dynamo Dreden am 26. September 2021 muss sich Jiri Pavlenka mit der Reservistenrolle beim SV Werder Bremen zufrieden geben. Seit dem 12. Spieltag steht der Schlussmann aber wieder zwischen den Pfosten.
... verliert dort aber seinen Stammplatz, nachdem er zu Beginn der Saison mit Rückenproblemen ausgefallen war. Unter anderem beim Auswärtsspiel gegen Dynamo Dreden am 26. September 2021 muss sich Jiri Pavlenka mit der Reservistenrolle beim SV Werder Bremen zufrieden geben. Seit dem 12. Spieltag steht der Schlussmann aber wieder zwischen den Pfosten... © IMAGO / Jan Huebner
... und feiert am 15. Mai 2022 feucht-fröhlich den Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga mit dem SV Werder Bremen. Nach Rückenproblemen zu Beginn der Zweitliga-Saison hatte er zwischenzeitlich seinen Stammplatz verloren. Ab dem zwölften Spieltag verpasst Jiri Pavlenka bis zum Aufstieg dann aber keine einzige Minute und hat somit auch seinen Anteil am Bremer Wiederaufstieg.
... und feiert am 15. Mai 2022 feucht-fröhlich den Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga mit dem SV Werder Bremen. Ab dem zwölften Spieltag verpasst Jiri Pavlenka bis zum Aufstieg dann aber keine einzige Minute und hat somit auch seinen Anteil am Bremer Wiederaufstieg. © IMAGO/Joachim Sielski
Ausgelassen ist damals auch der Jubel mit Torwarttrainer Christian Vander (links) und Michael Zetterer (Mitte). Bei aller Konkurrenz ist auch dieses Foto ein Beleg für das gute Verhältnis der beiden Torhüter des SV Werder Bremen, das „Zetti“ erst vor kurzem in einer Medienrunde thematisierte.
Ausgelassen ist damals auch der Jubel mit Torwarttrainer Christian Vander (links) und Michael Zetterer (Mitte). Bei aller Konkurrenz ist auch dieses Foto ein Beleg für das gute Verhältnis der beiden Torhüter des SV Werder Bremen, das „Zetti“ erst vor kurzem in einer Medienrunde thematisierte. © IMAGO/Treese
Fortan darf Jiri Pavlenka wieder in der Bundesliga mit dem SV Werder Bremen jubeln. So auch am 28. Oktober 2022 über eine weiße Weste beim 1:0-Heimsieg gegen Hertha BSC, der die Bremer als Aufsteiger nach zwölf Spieltagen auf Platz acht und damit unmittelbar hinter die Europapokalplätze hievt.
Fortan darf Jiri Pavlenka wieder in der Bundesliga mit dem SV Werder Bremen jubeln. So auch am 28. Oktober 2022 über eine weiße Weste beim 1:0-Heimsieg gegen Hertha BSC, der die Bremer als Aufsteiger nach zwölf Spieltagen auf Platz acht und damit unmittelbar hinter die Europapokalplätze hievt. © IMAGO / foto2press
8. November 2022: Zugegeben, eine 1:6-Klatsche lässt einen Torwart nie gut aussehen. Auch Jiri Pavlenka erwischt gegen den FC Bayern nicht unbedingt seinen besten Tag. Der Torhüter des SV Werder Bremen pariert beim Stand von 1:1 aber einen Elfmeter von Eric Maxim Choupo-Moting und hält sein Team in der Allianz-Arena somit noch ein paar Minütchen länger im Spiel.
8. November 2022: Zugegeben, eine 1:6-Klatsche lässt einen Torwart nie gut aussehen. Auch Jiri Pavlenka erwischt gegen den FC Bayern nicht unbedingt seinen besten Tag. Der Torhüter des SV Werder Bremen pariert beim Stand von 1:1 aber einen Elfmeter von Eric Maxim Choupo-Moting und hält sein Team in der Allianz-Arena somit noch ein paar Minütchen länger im Spiel. © IMAGO / SVEN SIMON
11. Februar 2023: Auch gegen Top-Team Borussia Dortmund kann Jiri Pavlenka die Niederlage (0:2) des SV Werder Bremen nicht verhindern. Mit einer starken Leistung sorgt der Torhüter aber dafür, dass das Spiel nicht noch früher entschieden ist oder das Ergebnis noch deutlicher ausfällt. Unter anderem gegen Marco Reus ist „Pavlas“ glänzend zur Stelle.
11. Februar 2023: Auch gegen Borussia Dortmund kann Jiri Pavlenka die Niederlage (0:2) des SV Werder Bremen nicht verhindern. Mit einer starken Leistung sorgt der Torhüter aber dafür, dass das Spiel nicht noch früher entschieden ist und das Ergebnis noch deutlicher ausfällt. Unter anderem gegen Marco Reus ist „Pavlas“ glänzend zur Stelle. © IMAGO/Revierfoto
Viel zu tun bekommt Jiri Pavlenka am 2. September 2023 nicht. Und dennoch ist es rückblickend ein besonderes Spiel des Schlussmanns vom SV Werder Bremen: Beim 4:0-Heimsieg gegen Mainz 05 bleibt Jiri Pavlenka letztmals als Bremer Nummer eins ohne Gegentor. Hier klärt er außerhalb des 16ers per Kopf gegen Leandro Barreiro.
Viel zu tun bekommt Jiri Pavlenka am 2. September 2023 nicht. Und dennoch ist es rückblickend ein besonderes Spiel des Schlussmanns vom SV Werder Bremen: Beim 4:0-Heimsieg gegen Mainz 05 bleibt Jiri Pavlenka letztmals als Bremer Nummer eins ohne Gegentor. Hier klärt er außerhalb des 16ers per Kopf gegen Leandro Barreiro.  © IMAGO/kolbert-press
7. Oktober 2023: Bei der 2:3 Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim macht Jiri Pavlenka sein letztes Spiel als Nummer eins des SV Werder Bremen. In der anschließenden Länderspielpause verletzt sich der Torhüter bei der tschechischen Nationalmannschaft, woraufhin ihm Michael Zetterer in Bremen den Rang abläuft...
7. Oktober 2023: Bei der 2:3 Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim macht Jiri Pavlenka sein letztes Spiel als Nummer eins des SV Werder Bremen. In der anschließenden Länderspielpause verletzt sich der Torhüter bei der tschechischen Nationalmannschaft, woraufhin ihm Michael Zetterer in Bremen den Rang abläuft... © IMAGO/Eibner
19. Mai 2024: Das letzte Spiel im Dress des SV Werder Bremen. Zum Einsatz kommt Jiri Pavlenka gegen den VfL Bochum zwar nicht, doch neben einer emotionalen Verabschiedung lässt sich „Pavlas“ verdientermaßen auch noch einmal von den Fans feiern.
19. Mai 2024: Das letzte Spiel im Dress des SV Werder Bremen. Zum Einsatz kommt Jiri Pavlenka gegen den VfL Bochum zwar nicht, doch neben einer emotionalen Verabschiedung lässt sich „Pavlas“ verdientermaßen auch noch einmal von den Fans feiern. © gumzmedia
... Nun heißt es Abschied nehmen für Jiri Pavlenka. Danke für sieben treue Jahre beim SV Werder Bremen und alles Gute für die Zukunft, „Pavlas“!
... Nun heißt es Abschied nehmen für Jiri Pavlenka. Danke für sieben treue Jahre beim SV Werder Bremen und alles Gute für die Zukunft, „Pavlas“! © gumzmedia

Jiri Pavlenka verpasst nach Degradierung bei Werder Bremen auch die EM mit Tschechien

Enttäuscht ist er natürlich dennoch gewesen, nicht nur wegen der geplatzten EM-Hoffnung. Auch er hätte sich ein anderes Ende bei Werder Bremen gewünscht. Nicht unbedingt lauter, denn ein echter Lautsprecher war Jiri Pavlenka nie. Medientermine hat er lieber seinen Teamkollegen überlassen. Deshalb ist sein jetziges Schweigen durchaus nachvollziehbar. Der 32-Jährige hat bevorzugt Taten für sich in den Spielen sprechen lassen. Und das ist ihm häufig sehr gut gelungen. Im Verein haben sie das nicht vergessen – und auf den Rängen schon gar nicht. Ganz so still hätte der Abschied dennoch nicht sein müssen. (mbü/dco)

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