Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Bremen – Am Freitag gilt's für Jiri Pavlenka. Mit dem Spiel im Wembley-Stadion gegen England startet die tschechische Nationalelf in die EM-Qualifikation – und Pavlenka geht davon aus, dass in diesem Spiel die künftige Nummer eins Tschechiens gekürt wird. So habe er es aus einem Interview des Nationaltrainers Jaroslav Silhavy herausgelesen.
„Da hieß es, dass der Torwart für die EM-Qualifikation feststeht. Wer in England im Tor steht, ist die Nummer eins“, hatte der 26-Jährige deshalb unlängst in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung gesagt.
Natürlich will er der Auserwählte sein. Aber ob er es tatsächlich wird? „Ich weiß es nicht“, meinte Pavlenka, der aus der am Dienstag veröffentlichten Wahl von Tschechiens Fußballer des Jahres keinen neuen Mut schöpfen kann. Denn die aus Trainern und Kapitänen der tschechischen ersten Liga sowie verdienten Nationalspielern und früheren Preisträgern bestehende Jury hat ausgerechnet seinen schärfsten Konkurrenten gewählt. Und das auch noch sehr, sehr deutlich.
Pavlenka-Konkurrent Vaclik Tschechiens Fußballer des Jahres
Tomas Vaclik, Torhüter des FC Sevilla, belegte bei der Wahl mit 694 Punkten Platz eins, Zweiter wurde Hoffenheim-Profi Pavel Kaderabek (430). Pavlenka kam mit 156 Punkten auf Rang sechs, sein Bremer Club-Kollege Theodor Gebre Selassie folgt auf Platz acht (54 Punkte).
Vaclik also vor Pavlenka – ob der Ausgang der Experten-Wahl auch die Hackordnung in der Nationalmannschaft widerspiegelt? Bislang galt der Ausgang des Torwart-Duells zwar als offen, Vaclik war aber als Platzhirsch in das Duell gegangen, Pavlenka als Herausforderer. Am Freitag fallen die Würfel.