Werder-Kapitän traurig
„Habe ihn ab dem ersten Moment vermisst“: Werder-Kapitän Friedl bedauert Ducksch-Abgang
Marvin Ducksch hat den SV Werder Bremen nach vier erfolgreichen Jahren kürzlich Richtung England verlassen. Ein Wechsel, den Werder-Kapitän Marco Friedl bedauert.
Bremen – Als am vergangenen Donnerstag der Wechsel von Marvin Ducksch zu Birmingham City offiziell bekanntgegeben wurde, dauerte es nur wenige Minuten, bis sich Marco Friedl auf dem sozialen Netzwerk „Instagram“ zu Wort meldete. „Mein Bruder. Ich wünsche dir nur das Allerbeste. Danke für die tolle Zeit!“, schrieb der Kapitän des SV Werder Bremen in Richtung seines langjährigen und nun scheidenden Mitspielers. Seit 2021 standen Ducksch und Friedl gemeinsam für die Bremer auf dem Platz, beide zumeist mit großer Bedeutung für das Spiel. Sie feierten den Bundesliga-Aufstieg, verpassten zuletzt zweimal in Folge nur knapp die internationalen Plätze und standen in den meisten Begegnungen als klare Stammspieler auf dem Rasen. Kein Wunder also, dass Friedl nun eine wichtige Bezugsperson fehlt.
Werder Bremen-Kapitän Marco Friedl bedauert Wechsel von Marvin Ducksch: „Ich habe ihn ab dem ersten Moment vermisst“
„Ich habe Duckschi ab dem ersten Moment vermisst. Auch wenn es von außen oft nicht so gesehen wurde, hat er uns über die Jahre enorm geholfen und hatte eine beeindruckende Quote“, sagt Marco Friedl im Gespräch mit der DeichStube. „Er war in jedem Jahr der Topscorer, wenn es um Tore und Assists ging.“ Doch nicht nur auf dem Platz, sondern auch als Freund werde Marvin Ducksch dem Kapitän des SV Werder Bremen fehlen: „Wir haben über die Jahre sehr viel erlebt und schöne Zeiten gehabt. Deshalb ist es schade, dass er gegangen ist.“
Bislang haben die Bremer Verantwortlichen noch keinen personellen Ersatz für Marvin Ducksch präsentiert, was sich in der Vorbereitung mit einer deutlich geringeren Torgefahr bemerkbar machte. Neben dem Abgang des Stürmers, der zuvor aufgrund einer Wadenverletzung wochenlang gefhelt hatte, fehlen mit Jens Stage (Belastungsreaktion im Fuß) und Mitchell Weiser (Kreuzbandriss) auch die beiden anderen Top-Scorer der vergangenen Spielzeit. Dadurch mangelt es Werder Bremen spürbar an Präzision und Durchschlagskraft im Offensivspiel. Während der Club deshalb weiterhin händeringend versucht, André Silva zu verpflichten, wird Ducksch nun in der zweiten englischen Liga seine Qualitäten unter Beweis stellen. „Ich wünsche ihm nur das Beste und bin mir sicher, dass er dort auch zeigen wird, was er kann“, sagt Friedl. „Für uns ist es aber ein Verlust.“ (bvo/mbü)
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