Bis Dezember in Ungarn
Keita-Leihe endet bald: Wie Werder Bremen über eine mögliche Rückkehr denkt
In Zweieinhalb Monaten endet die Leihe von Naby Keita zu Ferencvaros Budapest. Kehrt der Mittelfeldspieler dann zum SV Werder Bremen zurück?
Bremen/Budapest – Seit ziemlich genau neun Monaten steht Naby Keita nun bereits bei Ferencvaros Budapest unter Vertrag, als ausgeliehener Spieler des SV Werder Bremen. Seine bisherige Bilanz: 21 Pflichtspieleinsätze, vier Vorlagen, drei Gelbe Karten – und ein Titel. Im Mai feierte der 30-Jährige mit seinem Team die ungarische Meisterschaft, was Keitas persönlicher Sammlung eine weitere bedeutsame Trophäe hinzufügte. Rein formal neigt sich die Zeit des Mittelfeldspielers bei Ferencvaros allerdings dem Ende entgegen, denn am 31. Dezember endet das Leihgeschäft mit Werder. Und dann?
Keine Zukunft im Profi-Team des SV Werder Bremen: Was wird aus Naby Keita?
In Bremen besitzt Keita noch einen bis zum 30. Juni 2026 gültigen Vertrag. Rein theoretisch könnte er in der Rückrunde also für die Mannschaft von Trainer Horst Steffen auflaufen – wozu es allerdings nicht kommen wird. Auch nach dem Trainerwechsel von Ole Werner hin zu Steffen ist die Einschätzung des SV Werder Bremen bezüglich Naby Keita unverändert geblieben, wie Leiter Profifußball Peter Niemeyer gegenüber der DeichStube erklärt.
„Wir haben bereits in der Vergangenheit gesagt, dass Naby das Werder-Trikot nicht mehr tragen wird. Daran hat sich in der Zwischenzeit nichts geändert“, sagt der Ex-Profi – und betont: „Dass er nach der Ausleihe ins Profi-Team zurückkehrt, ist ausgeschlossen.“ Wie es stattdessen mit Keita weitergeht, ist unklar. Möglich, dass der bei Werder Bremen in Ungnade gefallene Mittelfeldspieler in Budapest bleibt, schließlich verfügt Ferencvaros über eine Kaufoption für den Mann aus Guinea. Wird diese nicht gezogen, dürfte sich Naby Keita im Winter nach einem neuen Verein umsehen, bei dem er seine Laufbahn fortsetzen kann. (dco)
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