So läuft die Reha
„Das war ein Lernmoment“: Langer Weg zurück für Werder-Stürmer Keke Topp
Keke Topp hat sich Ende März einen Kreuzbandriss zugezogen. So läuft die Reha für den Stürmer des SV Werder Bremen.
Aktuell wird viel über die mögliche Besetzung des Angriffs beim SV Werder Bremen für die kommende Saison spekuliert. Sowohl Niclas Füllkrug als auch Cedric Itten sind Kandidaten, mit denen sich die Bremer Verantwortlichen beschäftigen. Nach DeichStube-Informationen würden Sportchef Clemens Fritz und sein Team am liebsten noch zwei Angreifer in diesem Sommer an die Weser lotsen. Der Grund liegt auf der Hand: Mit dem 19-jährigen Neuzugang Kenny Quetant aus Frankreich sowie Eigengewächs Salim Musah stehen bislang lediglich zwei vielversprechende, aber noch ziemlich unerfahrene Stürmer im Kader. Wobei das nicht ganz stimmt. Schließlich gibt es auch noch Keke Topp. Das Problem: Der 22-Jährige fällt nach seinem Ende März erlittenen Kreuzbandriss voraussichtlich noch bis zum Winter aus.
Nach Kreuzbandriss im März: So läuft die Reha für Werder Bremens Stürmer Keke Topp
„Er befindet sich weiterhin mitten in seinem Reha-Prozess“, sagt Werder Bremens Leiter Profifußball Peter Niemeyer im Gespräch mit der DeichStube. Immer wieder gewährt Keke Topp in den sozialen Netzwerken kurze Einblicke in seinen langen Weg zurück auf den Platz. Einen Teil seiner Reha absolvierte der Angreifer zuletzt in München. Dort arbeitete er nicht nur an seinem körperlichen Comeback, sondern auch daran, den mentalen Rückschlag zu verarbeiten. „Anfangs war es für ihn sicherlich nicht ganz so einfach, die Verletzung zu akzeptieren, denn Keke ist sehr ehrgeizig und will unbedingt auf dem Platz stehen“, erklärt Niemeyer. Mittlerweile habe der Stürmer die Situation jedoch deutlich besser angenommen. „Das ist ein Lernmoment für ihn gewesen, aber inzwischen hat er den Fokus komplett auf die Arbeit an seiner Rückkehr gelegt.“
Auch bewusste Auszeiten halfen Keke Topp dabei, den Kopf freizubekommen. So nutzte der Angreifer unter anderem eine Reise nach Italien sowie Besuche von Tennisturnieren, um sich zeitweise auf andere Dinge als Fußball zu konzentrieren. Einfach werden die kommenden Monate für den Stürmer, der nach DeichStube-Informationen noch bis 2028 bei Werder Bremen unter Vertrag steht, dennoch nicht. Zum einen wird es noch einige Zeit dauern, bis er wieder mit seinen Teamkollegen auf dem Trainingsplatz stehen kann. Zum anderen arbeiten die Bremer Verantwortlichen derzeit intensiv daran, den Angriff mit weiterer Konkurrenz zu verstärken. (bvo/mbü)
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