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Bremen - Von Leon Guwara lässt sich sagen, dass bei ihm alles glatt ging. Kaum war das Leihgeschäft mit dem 1.FC Kaiserslautern beendet, wurde der Transfer zum FC Utrecht verkündet.
Schnell und geräuschlos ging das, Werder Bremen konnte die erste Baustelle schließen. Auch bei Ulisses Garcia, zuletzt beim 1. FC Nürnberg unglücklich, könnte eine Lösung in Sicht sein. Laut „Berner Zeitung“ hätte der Schweizer Meister Young Boys Bern Verwendung für den Linksverteidiger und Schweizer U21-Nationalspieler. Von Thanos Petsos und Fallou Diagne, die wie Guwara in der abgelaufenen Saison ausgeliehen waren, lässt sich sagen, dass die Dinge komplizierter erscheinen.
Baumann glaubt an zeitnahen Diagne-Verkauf
So hatten die Bremer zum Beispiel viel Hoffnung in eine WM-Nominierung von Innenverteidiger Diagne gesetzt. Aber als das vorläufige Aufgebot des Senegal veröffentlicht wurde, stand sein Name nur auf der Liste der Nachrücker. Weshalb aus einer Diagne-Bewerbungsshow auf der großen Bühne wohl nichts wird. Werder kann deshalb keinen WM-Spieler anpreisen, sondern muss einen Abwehrspieler anbieten, der mit seinem Leihverein FC Metz gerade aus der französischen Ligue 1 abgestiegen ist. Das macht schon einen Unterschied.
„Es ist vor allem eine Hoffnung für Fallou gewesen, sich bei der WM präsentieren zu können. Im zweiten Schritt wäre es natürlich auch für uns nochmal gut gewesen“, gibt Werder-Sportchef Frank Baumann zu. Allerdings glaubt er auch ohne WM-Empfehlung an einen zeitnahen Verkauf Diagnes: „Er hat bei Metz doch regelmäßig gespielt. Ich bin zuversichtlich, dass wir einen Club für ihn finden werden.“ Diagnes Vertrag in Bremen läuft noch bis 2019.
Rapid Wien will mit Werder um Petsos verhandeln
Der Kontrakt von Thanos Petsos ebenfalls. Doch als der Deutsch-Grieche im vergangenen Sommer an Rapid Wien ausgeliehen worden war, schien seine Zukunft schon klar. Bereits von 2013 bis 2016 hatte er erfolgreich für die Österreicher gespielt, und eine Kaufoption stand auch im Leihvertrag. Doch die zieht der SK Rapid nun trotz der 17 Saisoneinsätze des Mittelfeldspielers nicht. „Er kehrt vorerst nach Bremen zurück“, sagte Rapid-Sportdirektor Fredi Bickel gegenüber der österreichischen Zeitung „Volksblatt“.
Allerdings werden die Wiener Petsos im letzten Heimspiel der Saison am Samstag gegen den SCR Altach auch nicht verabschieden. „Wir haben noch nicht das Abschlusswort gesprochen“, meinte Bickel dazu. Heißt: Rapid will die mit Werder vereinbarte Ablösesumme nachverhandeln. Baumann mag auf diesen Plan vorerst aber nicht eingehen. „Wir sind da ganz entspannt. Thanos Petsos ist kein ganz unbekannter Spieler. Es wird auch andere Clubs geben, für die er interessant ist“, erklärt er.