Werder-Wechsel-News
Im Transfer-Endspurt: Werder Bremen machte Tür bei lukrativen Anfragen für Abwehr-Duo zu
Werder Bremen hätte im Winter für Karim Coulibaly und Marco Friedl offenbar hohe Transfer-Ablösen erzielen können. Die Tür wurde dennoch zugemacht.
In der Defensive sind Kapitän Marco Friedl und Youngster Karim Coulibaly zuletzt unersetzliche Bausteine beim SV Werder Bremen gewesen. Mit ihren Leistungen fallen sie nicht nur im grün-weißen Lager auf, auch über die Stadtgrenzen hinaus wird genau geschaut, wie sich das Verteidiger-Duo schlägt. Nicht grundlos hatte es deshalb während des Winter-Transferfensters auch Spekulationen um mögliche Abgänge der beiden Protagonisten gegeben. Nun hat Clemens Fritz, Werders Geschäftsführer Fußball, über die geweckten Begehrlichkeiten in der „Bild“ gesprochen.
Werder Bremen-Transfers: Bei Karim Coulibaly stand im Winter eine Ablöse von mehr als 20 Millionen Euro im Raum
„Uns ist bekannt, dass mehrere große Clubs aus dem Ausland Interesse an Karim angemeldet hatten“, sagte der Ex-Profi über Innenverteidiger Coulibaly, der schon seit einiger Zeit mit einem Wechsel nach England in Verbindung gebracht wird. „Ein Transfer im Winter kam für uns aber nicht infrage“, betont Fritz und dürfte dabei auch an die angespannte Personallage in der Hintermannschaft gedacht haben, in der aktuell Amos Pieper (Risswunde am Knie), Niklas Stark (Hüftbeschwerden) und Maximilian Wöber (muskuläre Probleme) nicht zur Verfügung stehen. Selbst vermeintlich lukrative Offerten führten nicht zum Umdenken, laut dem Bericht habe eine Ablöse von mehr als 20 Millionen Euro im Raum gestanden. Allerdings: Das jetzige Nein muss nicht für die nächste Wechselperiode gelten. „Was im Sommer passiert, wird man dann sehen“, sagt Fritz. Sofern der 18-jährige Karim Coulibaly auch weiterhin eine derart auffällige Premieren-Saison in der Bundesliga hinlegt, dürfte das Interesse an seiner Person zumindest nicht abebben. Und Werder Bremen könnte womöglich sogar noch mehr Geld kassieren.
Werder Bremen-Kapitän Marco Friedl lehnte Winter-Wechsel zum VfL Wolfsburg ab
Auch Marco Friedl war kürzlich mit einem Transfer in Verbindung gebracht worden, so soll der VfL Wolfsburg intensiv darüber nachgedacht haben, den Österreicher zu verpflichten. Von einer Ablöse in Höhe von zehn Millionen war die Rede, der Kapitän des SV Werder Bremen habe jedoch von sich aus abgewunken, ehe die Angelegenheit so richtig Fahrt aufnehmen konnte. Auch Fritz bestätigte jetzt: „Auch für Marco gab es Interesse. Aber uns lag am Ende kein konkretes Angebot vor. Damit war ein Wechsel ohnehin kein Thema.“ (mbü)
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