Werder erneuert Arbeitspapier
Offiziell: Talent Leon Opitz unterschreibt ersten Profivertrag bei Werder
Bremen - Das, was die DeichStube bereits zu Wochenbeginn vermeldet hatte, ist nun offiziell: Leon Opitz hat seinen ersten Profivertrag beim SV Werder Bremen unterschrieben. Das gab der Verein am Mittwochvormittag bekannt.
Nachwuchstalent Leon Opitz hatte während der Sommer-Vorbereitung auf sich aufmerksam gemacht und kam gegen den FC Bayern und den FSV Mainz 05 bereits zu zwei Kurzeinsätzen in der Bundesliga. Gegenüber den Vereinsmedien sagte der 18-Jährige nach der Unterschrift auf seinem ersten Profivertrag: „Ich fühle mich bei Werder richtig wohl, es passt einfach alles zusammen, und freue mich, dass ich auch weiterhin Teil der Bundesliga-Mannschaft sein darf“. Über die Vertragsinhalte machte Werder Bremen wie üblich keine Angaben. (fwa)
Weiter mit der Erstmeldung vom 4. September, 18.33 Uhr:
Talent Leon Opitz erhält ersten Profivertrag bei Werder Bremen
Leon Opitz hat sich in der Sommer-Vorbereitung in den Kader des SV Werder Bremen gespielt und gegen den FC Bayern München sein Bundesliga-Debüt gegeben. Jetzt hat das 18-jährige Talent nach Informationen der DeichStube seinen ersten Profivertrag unterschrieben.
Bremen – Es ist schon ein bisschen kurios: Eigentlich hatte Leon Opitz erst im April dieses Jahres seinen im Sommer auslaufenden Vertrag um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2025 verlängert. Kein halbes Jahr später hat der deutsche Junioren-Nationalspieler nach Informationen der DeichStube nun schon wieder ein neues Arbeitspapier beim SV Werder Bremen unterzeichnet – seinen ersten Profivertrag.
Werder Bremens Clemens Fritz über Leon Opitz: „Er besitzt ein sehr großes Potenzial, macht es richtig gut hier“
Und das kommt angesichts der rasanten Entwicklung des 18-jährigen Flügelspielers nicht wirklich überraschend. „Er besitzt ein sehr großes Potenzial, macht es richtig gut hier“, hatte Clemens Fritz, Leiter Profifußball beim SV Werder Bremen, Opitz schon vor einigen Wochen gelobt und betont: „Er bringt sich gut ein, auch als Typ in der Mannschaft.“ Nicht von ungefähr gilt Leon Opitz als das derzeit vielversprechendste Talent im grün-weißen Nachwuchs.
Den Weg zum Jung-Profi hat Leon Opitz, der 2020 vom Hamburger SV an die Weser gewechselt war und in der aktuellen Bundesliga-Saison in allen drei Partien zum Kader zählte, im Eiltempo gemeistert. Es begann im Frühjahr, als der damals 17-jährige Jugendspieler plötzlich im Training der Profis des SV Werder Bremen auftauchte und dabei einen frechen, durchaus bleibenden Eindruck hinterließ. Mitte März rutschte der Mann mit den auffälligen blonden Locken beim Bundesligaspiel gegen Borussia Mönchengladbach aufgrund akuter Personalnot dann sogar erstmals in den Bremer Spieltagskader. Zwar wurde das Talent im Borussia-Park noch nicht ins kalte Wasser geschmissen, doch unabhängig davon nahm der ehemalige Jugendspieler des HSV fortan weiter eine sehr gute Entwicklung und ist längst Dauergast im Training der Profis.
Werder Bremens Leon Opitz wurde unter Ole Werner vom Offensivspieler zum Außenverteidiger umgeschult
Belohnt wurde Opitz nach einer sehr auffälligen Sommer-Vorbereitung im Team von Trainer Ole Werner kürzlich mit der Erfüllung eines Kindheitstraums: Beim 0:4 gegen den FC Bayern München feierte der Youngster im Alter von 18 Jahren sein Bundesliga-Debüt. Und auch beim jüngsten 4:0-Heimerfolg des SV Werder Bremen gegen Mainz durfte Leon Opitz erneut ein paar Minuten Bundesliga-Luft schnuppern. Dabei kam er häufig auf ungewohnter Position zum Zug: Unter Werner wurde der gelernte Offensivspieler nämlich zum Außenverteidiger umgeschult - mit Erfolg.
Ein weiterer positiver Nebeneffekt aus Werder-Sicht ist, dass Leon Opitz als Jung-Profi nun unter die sogenannte „Local-Player-Regelung“ der DFL fällt. Diese besagt, dass jeder Bundesligist mindestens vier Spieler im Kader haben muss, die als lokal gelten. Das ist gegeben, wenn ein Spieler vom Verein ausgebildet wurde und zwischen dem 15. und 21. Lebensjahr in drei Spielzeiten spielberechtigt war. Beim SV Werder Bremen trifft das nach den Abgängen der Eigengewächse Niclas Füllkrug (BVB), Ilia Gruev (Leeds United) und Manuel Mbom (Viborg FF) im Profi-Kader neben Opitz nur noch auf Michael Zetterer und Nick Woltemade zu.
Werder Bremens Leon Opitz erstmals für die deutsche U19-Nationalmannschaft berufen
Trotz seines rasanten Aufstiegs soll Leon Opitz künftig auch weiterhin in der U19 des SV Werder Bremen Spielpraxis sammeln. Vorher steht für den vierfachen deutschen U18-Nationalspieler (ein Tor) bereits das nächste Highlight an. Opitz ist zum ersten Mal ins Aufgebot der deutschen U19-Nationalelf berufen worden. Mit dem Team von Nationaltrainer Christian Wörns geht es am 6. September gegen England und am 12. September gegen die Schweiz. Ein Debüt in der U19-Auswahl wäre der nächste Meilenstein in Leon Opitz’ steil nach oben laufender Karriereleiter. (mwi)