Nur noch Dauer-Reservist

Ole Werners seltsamer Umgang mit Werder-Profi Leonardo Bittencourt

Leonardo Bittencourt musste sich das 2:4-Debakel des SV Werder Bremen bei Darmstadt 98 über die vollen 90 Minuten ansehen. Der Mittelfeldspieler blieb auch zum dritten Mal in Folge ohne jede Einsatzminute.
+
Leonardo Bittencourt musste sich das 2:4-Debakel des SV Werder Bremen bei Darmstadt 98 erneut über die vollen 90 Minuten ansehen. Der Mittelfeldspieler blieb auch zum dritten Mal in Folge ohne jede Einsatzminute.

Leonardo Bittencourt spielt bei Werder Bremen unter Coach Ole Werner seit drei Spielen keine Rolle mehr. Auch gegen Darmstadt 98 musste der Mittelfeldspieler erneut komplett zusehen. Die Erklärung des Trainers für die Nicht-Berücksichtigung sorgte im Nachgang für Verwunderung.

Bremen – Vom Stammspieler zum Außenseiter – Leonardo Bittencourt erlebt beim SV Werder Bremen gerade eine besondere Phase seiner Karriere. Trainer Ole Werner setzt überhaupt nicht mehr auf den Mittelfeldspieler, ließ ihn bei der 2:4-Pleite in Darmstadt wie zuvor schon gegen Heidenheim und Köln komplett auf der Bank schmoren. Die Erklärung dafür sorgte dann im Nachgang für Verwunderung und dürfte das Verhältnis zwischen Trainer und Profi sicher nicht verbessern.
 
„Wir wussten bis heute gar nicht, ob er einsatzfähig ist. Er hatte dann bei der Erwärmung vor dem Spiel keine Probleme. Beim Stand von 0:3, 0:4 wollte ich es aber nicht wirklich riskieren“, antwortete Ole Werner nach der Partie in Darmstadt auf die Frage, warum er Leonardo Bittencourt nicht eingewechselt habe. Klang nachvollziehbar, wirkte aber am nächsten Morgen sehr seltsam. Denn beim Spielersatztraining für die Profis, die in Darmstadt gar nicht oder nur kurz zum Einsatz gekommen waren, mischte Bittencourt voll mit. Von irgendwelchen Problemen war nichts zu sehen. Nach Informationen der DeichStube soll Bittencourt in Darmstadt auch voll einsatzfähig gewesen sein.

Leonardo Bittencourt bei Werder Bremen plötzlich völlig abgeschrieben - Ole Werner: „Es kann sich jeder zeigen“

Einen Austausch auf dem Platz zwischen dem Spieler und Trainer Werner, der am Montag erst nach einer halben Stunde zur rund einstündigen Einheit gekommen war, gab es nicht. Dabei gehörte der Leonardo Bittencourt stets zu den ersten Ansprechpartnern des Trainers. Doch dann war er mit seiner Auswechslung beim Bundesliga-Auftakt gegen die Bayern nicht einverstanden gewesen und hatte darauf auch gestenreich und für jedermann sichtbar hingewiesen. Eine Woche später saß Bittencourt in Freiburg nur auf der Bank, wurde dort aber immerhin noch eingewechselt. Genauso wie eine Woche später gegen Mainz, als er sogar traf, dabei aber seinen Frust beim Jubel nicht verbarg. Seitdem füllt Bittencourt am Spieltag nur noch den Kader auf. Eine echte Alternative ist er bei Werder Bremen offenbar nicht mehr. Wenngleich Werner betonte: „In der nächsten Trainingswoche kann sich jeder zeigen und hat gerade nach so einer Leistung der Mannschaft die Möglichkeit, in die Mannschaft zu rücken.“
 
Im Fall Leo Bittencourt fehlt allerdings der Glaube daran – vor allem nach der seltsamen Erklärung, die möglicherweise dazu dienen sollte, das Thema bei Werder Bremen klein zu halten. Nun ist es ein größeres geworden und dürfte auch vom Team interessiert zur Kenntnis genommen werden. Bei vielen Kollegen ist Bittencourt schließlich sehr beliebt. (kni)

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Die 15 schönsten Badeseen in Niedersachsen – Urlaubsfeeling garantiert!

Die 15 schönsten Badeseen in Niedersachsen – Urlaubsfeeling garantiert!

13 Kräuter für Sonne und (Halb-)Schatten

13 Kräuter für Sonne und (Halb-)Schatten

Himmelsspektakel mit Vanillekipferl

Himmelsspektakel mit Vanillekipferl

Das sind die 12 größten Unternehmen aus Bayern

Das sind die 12 größten Unternehmen aus Bayern

Kommentare