Transfer-Interesse an Werder-Profi?
„Ich habe das auch nur aus den Zeitungen mitbekommen“: Werder-Profi Bittencourt weiß nichts von angeblichem Interesse aus Brasilien
Der SC International Porto Alegre soll ein Auge auf Leonardo Bittencourt geworfen haben, jetzt hat sich der Mittelfeldprofi zum angeblichen Transfer-Interesse des brasilianischen Vereins geäußert.
Bremen – Wenn es in diesen Tagen beim SV Werder Bremen um einen Wechsel nach Brasilien geht, dann geht es auch in erster Linie um Rafael Borré. Doch im Schatten des Kolumbianers machte kürzlich noch ein anderer Name eines Werder-Profis die Runde, der mit dem SC Internacional Porto Alegre in Verbindung gebracht wurde: Leonardo Bittencourt. So hatte die „Bild“ berichtet, dass der Club ein Auge auf den Mittelfeldspieler geworfen habe. Laut Informationen der DeichStube ist da jedoch nichts dran, auch der 30-Jährige selbst wusste nichts vom kolportierten Interesse.
Werder Bremens Leonardo Bittencourt über seine Zukunft: „Vielleicht verlängere ich am Ende nochmal“
„Ich habe das auch nur aus den Zeitungen mitbekommen und in den letzten Wochen nicht mit meinem Berater gesprochen, ob da irgendwas dran ist oder nicht, weil ich keine Wechselgedanken habe“, betonte Leonardo Bittencourt, der am Mittwoch mit einer deutlichen Kritik an der Transferpolitik des SV Werder Bremen für Furore gesorgt hatte. Schmeicheln würde ihm ein möglicher Lockruf aus Südamerika aber schon, gab der Bremer Stammspieler offen zu. „Klar, wenn Interesse von einem Verein da ist, insbesondere auch aus Brasilien oder einem anderen Land, höre ich mir das gerne an. Es freut einen, wenn man sowas liest, weil es auch ein toller Verein ist in Brasilien und eine schöne Stadt zum Leben, aber an mich ist niemand herangetreten.“
Erst kürzlich hatte Leonardo Bittencourt im Interview mit der DeichStube hervorgehoben, wie wohl er sich noch immer an der Weser fühle – und seinen Vertrag auch gern erfüllen möchte. Erst danach könne vielleicht ein neues Abenteuer in Angriff genommen werden. „Grundsätzlich wird Geld nicht die allergrößte Rolle spielen. Die USA sind immer spannend, Brasilien ebenfalls. Auch Italien oder Spanien wären interessant“, sagte er seinerzeit. „Ich bin für alles offen. Es könnten zum Beispiel auch die Niederlande sein. Ich habe da kein klares Ziel, sondern nach dann 14, 15 Jahren Bundesliga einfach Lust auf etwas Neues. Vielleicht verlängere ich am Ende aber auch nochmal hier.“ (mbü)