Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Bremen - Seit Wochen begleiten Luca Caldirola die Spekulationen um einen Vereinswechsel.
Doch mittlerweile glaubt der italienische Abwehrspieler selbst nicht mehr daran, den SV Werder noch in der aktuellen Transferperiode zu verlassen. „Ich werde ziemlich sicher hierbleiben“, erklärte er am späten Montagnachmittag gegenüber der DeichStube. Offenbar hat sich für den 26-Jährigen kein interessanter Weg aufgetan. „Es muss immer alles passen – im Winter ist es aber nicht so einfach, so etwas zu finden“, sagte Caldirola.
Zuletzt hatte er mehrfach nicht im Kader für Bundesliga-Spiele gestanden. Sportchef Frank Baumann hatte bereits Verkaufsbereitschaft signalisiert und auf ein „interessantes Angebot“ gewartet. Es darf auch davon ausgegangen werden, dass Caldirola grundsätzlich wechselwillig gewesen wäre. Seine Sicht der Dinge: „Ich müsste aber einen Verein finden, bei dem ich sicher spiele. Das ist bisher nicht der Fall. Deshalb macht ein Wechsel keinen Sinn.“
„Schlechter kann es nicht mehr werden für mich“
Bis Mittwoch, 18.00 Uhr, steht Caldirola (Vertrag bis 2019) aber noch im Schaufenster. Danach geht nichts mehr. Ein Verbleib bei Werder würde bedeuten, dass er möglicherweise weiter dauerhaft auf der Tribüne sitzt. „Schlechter kann es nicht mehr werden für mich“, sagte Caldirola einerseits. Andererseits: „Durch die Geschichte mit Lamine Sane entsteht für mich eine neue Chance. Ich werde deshalb Vollgas geben.“ Sane wurde bei Werder suspendiert und steht unmittelbar vor einem Wechsel zum FC Metz. Allerdings war Sane auch am Samstag gegen Hertha BSC nicht dabei – Caldirola rückte trotzdem nicht nach. Neuzugang Marco Friedl (19) bekam den Vorzug.