Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Grassau - Luca Caldirola ist nicht in Grassau, sondern hält sich in Italien fit – und wartet auf Anrufe. Genauso wie Werder-Sportchef Frank Baumann. Doch das Interesse an einer Verpflichtung des Bremer Innenverteidigers hält sich in Grenzen.
Dabei ist der 27-Jährige ablösefrei zu haben. Werder möchte ihn ein Jahr vor Vertragsende unbedingt abgeben, um den Kader zu verschlanken. „Es ist nicht so einfach bei Luca“, sagt Baumann und verweist auf die vergangenen zwei Jahre, in denen Caldirola kaum gespielt hat – nur sechs Mal in der Bundesliga.
Baumann hofft auf baldige Lösung
Zwei längere Verletzungspausen haben ihn weit zurückgeworfen. Coach Florian Kohfeldt bevorzugt spielstarke Innenverteidiger, da passt ein Kämpfer wie Caldirola nicht ins Konzept. Dass er gut genug für die Bundesliga sein kann, hat der Italiener in seiner ersten Saison bei Werder (2013/14) und bei seiner Ausleihe nach Darmstadt (2015/16) bewiesen. 80 Einsätze sind nicht gerade wenig.
Aufgrund dieser Erfahrung rechnet Baumann fest damit, „dass wir bald eine Lösung haben werden“. Zumal beide Seiten bereit sind, für einen Wechsel finanzielle Zugeständnisse zu machen. Bislang hat das aber noch keinen Verein überzeugt, das Warten geht weiter. Mit den Profis darf Caldirola nicht trainieren. Er hat sich dafür entschieden, sich allein und nicht wie vom Club angeboten in der U23 in Form zu bringen.