Endlich achtzehn!

Plogmann unterschreibt Profi-Vertrag

Luca Plogmann.
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Luca Plogmann.

Auf diesen Tag hat Luca Plogmann lange gewartet: Den 10. März 2018.

Endlich achtzehn! Und das bedeutet für den talentierten Nachwuchs-Keeper nicht nur die Volljährigkeit, sondern an diesem Samstag unterschrieb Plogmann endlich seinen lang ersehnten Profi-Vertrag bei Werder Bremen. „Ich freue mich sehr beim SV Werder meinen ersten Profi-Vertrag erhalten zu haben. Der Vertrag zeigt das Vertrauen, das der Verein in mich und meine bisherigen Leistungen hat. Jetzt gilt es weiter hart zu arbeiten, um immer näher an mein Ziel Bundesliga heranzukommen“, wird Plogmann auf der Vereinshomepage zitiert.

Werder-Sportchef Frank Baumann findet lobende und zukunftsweisende Worte für den Nachwuchs-Keeper und sagt: „Luca Plogmann gehört deutschlandweit zu den besten Torhütern seines Jahrgangs. Durch die regelmäßige Teilnahme am Mannschaftstraining der Bundesliga-Mannschaft konnte er sich bereits in den letzten Monaten an den Herrenbereich gewöhnen und sich weiterentwickeln. Wir sind von seinem Potential überzeugt und trauen ihm den Sprung in die Bundesliga zu“.

Luca Plogmann: Seine Karriere in Bildern

Der gebürtige Bremer Luca Plogmann spielt seit seinem sechsten Lebensjahr in Werders Jugendmannschaften.
Der gebürtige Bremer Luca Plogmann spielt seit seinem sechsten Lebensjahr in Werders Jugendmannschaften. © Gumz
Mittlerweile ist Plogmann Vollblut-Torhüter, in der U14 lief er noch zeitweise als Feldspieler auf - und war zweitbester Torschütze.
Mittlerweile ist Plogmann Vollblut-Torhüter, in der U14 lief er noch zeitweise als Feldspieler auf - und war zweitbester Torschütze. © Gumz
Schon mit 16 Jahren durfte Plogmann am Training der Profis teilnehmen - und mit den gestandenen Bundesliga-Torhütern zusammenarbeiten.
Schon mit 16 Jahren durfte Plogmann am Training der Profis teilnehmen - und mit den gestandenen Bundesliga-Torhütern zusammenarbeiten. © gumzmedia
Mit Werders U17 schaffte er 2016/17 den Einzug in die Endrunde der Liga, verlor aber das Finale gegen den FC Bayern München 0:2.
Mit Werders U17 schaffte er 2016/17 den Einzug in die Endrunde der Liga, verlor aber das Finale gegen den FC Bayern München 0:2. © imago
Seit der Saison 2017/18 hütet Plogmann das Tor für Werders U19 in der A-Junioren-Bundesliga.
Seit der Saison 2017/18 hütet Plogmann das Tor für Werders U19 in der A-Junioren-Bundesliga. © Gumz
Außerdem durfte Plogmann schon mit den Profis trainieren.
Außerdem durfte Plogmann schon mit den Profis trainieren. © gumzmedia
Das eigentliche Highlight seiner bisherigen Karriere war aber die Reise zur U17-WM in Indien. Nach der Teilnahme an der Junioren-Europameisterschaft im Frühjahr stand er auch im Herbst 2017 bei allen Pflichtspielen der deutschen Mannschaft als Torhüter auf dem Platz. Im Viertelfinale war leider gegen Brasilien Schluss.
Das eigentliche Highlight seiner bisherigen Karriere war aber die Reise zur U17-WM in Indien. Nach der Teilnahme an der Junioren-Europameisterschaft im Frühjahr stand er auch im Herbst 2017 bei allen Pflichtspielen der deutschen Mannschaft als Torhüter auf dem Platz. Im Viertelfinale war leider gegen Brasilien Schluss. © Gumz
Der 1. September 2018 wird dem jungen Torhüter noch lang in Erinnerung bleiben. An diesem Tag feierte er sein Bundesliga-Debüt, als er für den verletzten Jiri Pavlenka ins Spiel kam.
Der 1. September 2018 wird dem jungen Torhüter noch lang in Erinnerung bleiben. An diesem Tag feierte er sein Bundesliga-Debüt, als er für den verletzten Jiri Pavlenka ins Spiel kam. © gumzmedia

Thomas Wolter, sportlicher Leiter vom Werder-Leistungszentrum fügt hinzu: „Die Entwicklung von Luca Plogmann in den letzten Jahren beobachten wir mit großer Freude. Er war in all seinen Mannschaften ein stetiger Rückhalt und verfügt zudem über hervorragende fußballerische Fähigkeiten.“

Wechsel zwischen Feld und Tor

An der Weser gilt der gebürtige Bremer als große Torwart-Hoffnung für die Zukunft, obwohl er nicht immer zwischen den Pfosten stand. Der heutige Werder-Chefcoach Florian Kohfeldt ist quasi Mitschuld, dass Plogmann überhaupt im Tor steht. In der U15 wechselte das Talent noch zwischen Feld und Tor. Der damalige Coach Viktor Skripnik und dessen Co-Trainer Kohfeldt rieten ihm jedoch, sich komplett für das Tor zu entscheiden. Der Plan ging auf, mit ihm ist in den nächsten Jahren bei Werder auf jeden Fall zu rechnen.

Nach Stürmer Josh Sargent, Mittelfeldspieler Jean-Manuel Mbom und Innenverteidiger Julian Rieckmann ist Plogmann bereits das vierte Nachwuchstalent, das Werder in diesem Jahr mit einem Profi-Vertrag langfristig an sich gebunden hat.

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