Nach Verletzung
Werder-Kapitän Marco Friedl hofft auf zeitnahes Comeback: „Es läuft ausgezeichnet im Moment“
Werder Bremen plagen aktuell viele Personalsorgen in der Abwehr. Nun hofft immerhin Marco Friedl, nach seiner Verletzung wieder früher als erwartet sein Comeback geben zu können.
Bremen – Noch wird Marco Friedl schmerzlich vermisst: Der Kapitän des SV Werder Bremen fehlt den Grün-Weißen wegen eines Risses des vorderen Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk seit dreieinhalb Wochen. Doch das könnte sich offenbar schon sehr bald ändern. Wie der Österreicher nun am Rande des Heimspiels gegen Borussia Dortmund (1:2) verriet, verläuft die Reha derart gut, dass der 25-Jährige schon auf ein Comeback nach der kommenden Länderspielpause hoffen darf.
„Ich muss sagen, es läuft ausgezeichnet im Moment. Es fühlt sich super an. Alle sind rundum zufrieden, ich auch“, schwärmte Marco Friedl im Gespräch mit „Sky“ vom Heilungsprozess seines lädierten Fußes – und fügte mit Blick auf seine Rückkehr auf den Rasen an: „Ich hoffe, dass ich mit sehr viel Glück und einem guten Rehaprogramm in den nächsten Wochen, im Heimspiel gegen Wolfsburg wieder mit dabei sein kann.“ Das Duell mit dem kriselnden VfL (noch kein Sieg im Kalenderjahr 2024) steigt am Karsamstag (30. März, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) im Wohninvest Weserstadion. Sollte Friedl zum Osterfest tatsächlich schon wieder zur Verfügung stehen, wäre das wesentlich früher als ursprünglich angenommen. Eigentlich hatten die Verantwortlichen des SV Werder Bremen mit Friedls Rückkehr frühestens Mitte April gerechnet.
Werder Bremen-Verletzungen: Marco Friedl hofft auf Comeback Ende März gegen den VfL Wolfsburg
So oder so wäre ein gesunder Marco Friedl für das Team von Trainer Ole Werner wichtig. Einerseits, weil der 25-Jährige vor seiner Blessur mit starken Leistungen einen großen Anteil an der Stabilisierung der Bremer Defensive hatte. Und nicht zuletzt wegen der neuerlichen Sprunggelenksverletzung von Niklas Stark, der gegen Borussia Dortmund gerade erst ein gutes Comeback gefeiert hatte, dann aber frühzeitig verletzt ausgewechselt werden musste und dem SV Werder Bremen nun erneut wochenlang fehlen wird.
Im Abwehrzentrum drückt bei Werder Bremen personell ohnehin schon seit Wochen der Schuh: Neben Stark und Friedl fielen in Amos Pieper (Knöchelbruch) und Milos Veljkovic (Knieprobleme) vier Innenverteidiger zeitgleich aus. Immerhin konnten sich die Grün-Weißen gegen den BVB auch über Rückkehrer Veljkovic freuen, der nach fast dreimonatiger Zwangspause zu einem 25-minütigen Kurzeinsatz kam. Zudem befindet sich Amos Pieper ebenfalls in den finalen Zügen seiner Reha und absolvierte in der vergangenen Woche bereits wieder Teile des Mannschaftstrainings. (mwi)