Vor November-Länderspielen
Friedl wieder raus: Rangnick streicht Werder-Kapitän erneut aus ÖFB-Kader - Schmid dabei
Während Romano Schmid erneut für Österreich nominiert wurde, ist für Werder Bremens Kapitän Marco Friedl in der Nationalmannschaft seines Heimatlandes diesmal wieder kein Platz.
Bremen – Es war eine kurze Rückkehr von Marco Friedl in die Nationalmannschaft Österreichs, der Kapitän des SV Werder Bremen wird die nächste Länderspielphase wohl wieder am Osterdeich verbringen. Bundestrainer Ralf Rangnick hat am Dienstag sein Aufgebot für die bevorstehenden Nations-League-Partien gegen Kasachstan (14. November, 16 Uhr) und Slowenien (17. November, 18 Uhr) verkündet, Friedl befindet sich dabei lediglich auf der Abrufliste und könnte höchstens als Nachrücker noch mit auf Reisen gehen. Anders sieht es bei Romano Schmid aus: Werders Offensivakteur gehört zum 24-köpfigen Spielertross, der für die Begegnungen berücksichtigt wurde. Erwartungsgemäß fehlt auch Marco Grüll, der aktuell an einer leichten Muskelverletzung im Oberschenkel laboriert.
Werder Bremen-Profi Marco Friedl fehlt im Österreich-Kader - Romano Schmid erneut für Nationalmannschaft nominiert
Werder-Verteidiger Marco Friedl war kürzlich erstmals nach längerer Funkstille wieder für die ÖFB-Auswahl nominiert worden, der 26-Jährige schwärmte hinterher von seinem Trip in die Heimat – auch wenn er nicht zum Einsatz gekommen war. „Es war einfach ein geiles Gefühl, wieder dabei zu sein“, hatte der Abwehrchef des SV Werder Bremen erklärt. „Als Spieler willst du natürlich immer spielen, aber ich habe eine sehr schöne Zeit gehabt und jeden Moment genossen. Wir waren unfassbar erfolgreich in den beiden Spielen und ich hoffe, dass ich beim nächsten Mal wieder dabei bin.“ Ein Wunsch, der Stand jetzt nicht in Erfüllung ging. Das einst etwas frostig wirkende Verhältnis zu Ralf Rangnick hatte Friedl zuletzt aber wieder deutlich angewärmt. „Ich habe mich mit dem Trainer gut unterhalten, wir hatten schöne Gespräche“, hatte der Werder-Profi verlautbaren lassen. (mbü)