Ducksch nutzt groben SCP-Schnitzer eiskalt
Werder-Matchwinner Ducksch bedankt sich für das Paderborner Tor-Geschenk
Beim DFB-Pokal-Sieg des SV Werder Bremen gegen den SC Paderborn hat Marvin Ducksch das goldene Tor auf kuriose Art und Weise erzielt - und sich hinterher für das Geschenk des SCP bedankt.
Paderborn – Immer mal wieder schreibt der Fußball solche Geschichten: Vor zwei Jahren hatte Marvin Ducksch suspendiert beim Pokalspiel des SV Werder Bremen in Paderborn gefehlt und damit vielleicht das Ausscheiden mitverursacht. Nun war der Stürmer beim Wiedersehen im Pokal der Matchwinner, sein Tor bescherte den Gästen einen 1:0-Sieg und den Einzug ins Achtelfinale. Den Treffer bekam der 30-Jährige dabei quasi vom Gegner geschenkt, wofür er sich hinterher artig bedankte.
Werder Bremens Marvin Ducksch über Siegtor gegen den SC Paderborn im DFB-Pokal: „Da hatte ich leichtes Spiel“
„Wir wussten, dass Paderborn eine sehr spielstarke Mannschaft ist und versucht, das eine oder andere spielerisch zu lösen“, berichtete Marvin Ducksch nach der Partie, als er auf sein Tor in der 30. Minute angesprochen wurde: „Das war ein guter Moment von uns, in dem wir hoch gepresst haben. Ich habe einfach mal mein Glück versucht und bin den Torwart angelaufen. Ich glaube, der Spieler am Ball hat mich nicht gesehen. Das war dann ein perfekter Ball von ihm, da hatte ich leichtes Spiel.“ Auf dieses Lob hätte Marcel Hoffmeier sicher gerne verzichtet. Ihm war der Fehlpass unterlaufen, der dann auch noch von einem Ausrutscher des Paderborner Keepers Markus Schubert gekrönt wurde.
Werder Bremens Marvin Ducksch bestätigt im DFB-Pokal gegen den SC Paderborn seine starke Form
Natürlich war es nicht nur Glück für Werder Bremen, Marvin Ducksch hatte in der Tat clever gelauert. Und er befindet sich aktuell ohnehin in einer guten Form. In den letzten drei Spielen hat er nun insgesamt drei Treffer selbst erzielt und zwei weitere vorbereitet. Der Angreifer stellte aber lieber sein Team und auch ein bisschen den Gegner in den Blickpunkt. „Es war sehr, sehr schwierig auf diesem Rasen. Das war mit der schlechteste Platz, auf dem wir in dieser Saison gespielt haben. Riesenkompliment an beide Mannschaften, das war ein großer Kampf“, meinte Ducksch und fügte noch strahlend an: „So ein Spiel musst du erst mal zu null spielen und alles wegverteidigen, das haben wir sehr gut gemacht.“ (kni/mbü)