Deutschland-Kader nominiert
„Ich finde es unheimlich schade“: Fritz bedauert Ducksch-Nichtnominierung für DFB-Team - schreibt den Werder-Stürmer für die EM aber noch nicht ab
Marvin Ducksch wurde nicht erneut für die deutsche Nationalmannschaft nominiert. Beim SV Werder Bremen schreibt man seinen Stürmer aber noch nicht für die Heim-EM ab.
Bremen – Bis zuletzt hatte Marvin Ducksch auf eine erneute Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft gehofft – schließlich steht im Sommer die Europameisterschaft im eigenen Land an. Am Donnerstag verkündete Coach Julian Nagelsmann nun seinen Kader für die nächsten beiden Testspiele gegen Frankreich (23. März, 21 Uhr) und die Niederlande (26. März, 20.45 Uhr), doch ein Profi des SV Werder Bremen war nicht dabei. Also auch kein Marvin Ducksch. „Es ist eine Entscheidung des Bundestrainers, die wir zu respektieren haben“, sagte Clemens Fritz als Werders Leiter Profifußball im Gespräch mit der DeichStube. „Ich persönlich finde es unheimlich schade, aber ich bin überzeugt davon, dass ,Duckschi‘ sich davon nicht unterkriegen lässt und weiterhin Gas gibt.“
Noch im vergangenen November durfte sich der Bremer Angreifer einen großen Traum erfüllen, erstmals in seiner Karriere war er ins DFB-Team berufen worden. Und nicht nur das: Marvin Ducksch hatte beim damaligen Lehrgang nicht einfach nur hereingeschnuppert, sondern gegen die Türkei (2:3) und Österreich (0:2) sogar ein paar Einsatzminuten gesammelt. Die Hoffnung auf ein EM-Ticket lebte. Ein paar Monate später folgte nun jedoch der Dämpfer, ein Fingerzeig in Richtung Europameisterschaft. Julian Nagelsmann setzt aktuell auf andere Akteure, begründete seine Entscheidung auch mit der aktuellen Verfassung der Auserwählten.
So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen für das Spiel beim 1. FC Union Berlin aussehen!
Werder Bremens Marvin Ducksch nicht für Nationalmannschaft nominiert - aber die Tür zur EM ist nicht zu
„Gerade auf den Offensiv-Positionen ist das Momentum sehr entscheidend“, erklärte der 36-Jährige. Marvin Ducksch hat dabei in puncto Treffsicherheit derzeit nicht die besten Karten, in den vergangenen fünf Bundesliga-Partien des SV Werder Bremen blieb er ohne eigenen Torerfolg. Zwar gab es darüber hinaus auch gute Szenen im Spiel des 30-Jährigen, aber eben auch weniger gute. Andere Profis sind da aktuell besser unterwegs – und erhielten Nagelsmanns Zuschlag. Das kann sich bis Juni, wenn das kontinentale Turnier beginnt, aber natürlich noch einmal ändern. „Es ist auf jeden Fall nicht so, dass die Tür für irgendjemanden zu ist“, sagte der Bundestrainer. „Gerade deshalb kann da schon noch was passieren.“
Was für Marvin Ducksch nicht die schlechtesten Aussichten sind. Darauf setzt auch Clemens Fritz. „Es ist eine Momentaufnahme, und wir haben noch einige Spiele zu gehen bis zur Europameisterschaft“, betonte der 43-Jährige. „Schauen wir mal, was bis dahin noch passiert. Wichtig ist, dass ,Duckschi‘ jetzt bei sich bleibt und sich auf seine Leistung konzentriert.“ (mbü)
Weiter mit der ersten Meldung:
Julian Nagelsmann verzichtet auf Marvin Ducksch: Werder-Stürmer bleibt während Länderspielpause in Bremen
Fingerzeig für die Heim-EM: Marvin Ducksch von Werder Bremen ist nicht für den Kader der deutschen Nationalmannschaft für die Testspiele im März nominiert worden.
Bremen – Bis zuletzt hatte Marvin Ducksch auf eine erneute Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft gehofft – schließlich steht im kommenden Sommer die Europameisterschaft im eigenen Land an. Am Donnerstag verkündete Bundestrainer Julian Nagelsmann nun seinen Kader für die nächsten beiden Testspiele gegen Frankreich (23. März, 21 Uhr) und die Niederlande (26. März, 20.45 Uhr), doch ein Profi des SV Werder Bremen war nicht dabei. Also auch kein Marvin Ducksch.
Werder Bremens Marvin Ducksch fehlt im Kader der deutschen Nationalmannschaft
Noch im vergangenen November hatte das komplett anders ausgesehen, der Angreifer war erstmals in seiner Karriere ins DFB-Team berufen worden, hatte beim damaligen Lehrgang nicht einfach nur hereingeschnuppert, sondern durfte gegen die Türkei (2:3) und Österreich (0:2) sogar ein paar Einsatzminuten sammeln. Vorerst werden also keine weiteren hinzukommen. Seine Berücksichtigung im vergangenen Jahr hatte sich der Stürmer des SV Werder Bremen auch durch drei Treffer unmittelbar vor der Länderspielpause verdient, zuletzt blieb der gebürtige Dortmunder bei Werder jedoch in fünf Partien hintereinander ohne eigenen Treffer. Anfang Februar, beim hauchdünnen 1:0-Auswärtserfolg gegen den FSV Mainz 05, hatte Marvin Ducksch letztmals getroffen. Der Ex-Bremer Niclas Füllkrug, der inzwischen für den BVB auf Torejagd geht, ist dagegen wie gewohnt dabei. (mbü)
Der Kader der deutschen Nationalmannschaft im Überblick
Tor: Oliver Baumann (TSG Hoffenheim), Bernd Leno (FC Fulham), Manuel Neuer (Bayern München), Marc-Andre ter Stegen (FC Barcelona)
Abwehr: Waldemar Anton (VfB Stuttgart), Jan-Niklas Beste (1. FC Heidenheim), Benjamin Henrichs (RB Leipzig), Joshua Kimmich (Bayern München), Robin Koch (Eintracht Frankfurt), Maximilian Mittelstädt (VfB Stuttgart), David Raum (RB Leipzig), Antonio Rüdiger (Real Madrid), Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)
Mittelfeld: Robert Andrich (Bayer Leverkusen), Chris Führich (VfB Stuttgart), Pascal Groß (Brighton & Hove Albion), Ilkay Gündogan (FC Barcelona), Toni Kroos (Real Madrid), Jamal Musiala (Bayern München), Aleksander Pavlovic (Bayern München), Florian Wirtz (Bayer Leverkusen)
Angriff: Maximilian Beier (TSG Hoffenheim), Niclas Füllkrug (Borussia Dortmund), Kai Havertz (FC Arsenal), Thomas Müller (Bayern München), Deniz Undav (VfB Stuttgart)