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Grassau - In den nächsten Tagen wird mit einer Vertragsverlängerung von Jiri Pavlenka gerechnet, aber auch ein weiterer Werder-Profi könnte schon bald ein neues Arbeitspapier in den Händen halten: Maximilian Eggestein.
Der 21-Jährige soll dabei in Zukunft eine ganz besondere Stelle bekleiden, hat Sportchef Frank Baumann der DeichStube verraten. Und nur wenig später traf er sich mit Eggestein-Berater Gunther Neuhaus im Mannschaftshotel in Grassau.
Eggestein ein Kohfeldt-Liebling
„Ich hätte nichts dagegen, wenn Maxi irgendwann die Rolle von Philipp Bargfrede als Werder-Urgestein in der Mannschaft übernimmt“, sagte Baumann vor dem Gespräch mit dem Berater. Bargfrede und Eggestein stammen beide aus der eigenen Jugend. Für den 29-Jährigen war ein Wechsel nie ein echtes Thema, er erledigt immer unaufgeregt seinen Job – und hat sich nach so vielen Verletzungen immer wieder zurückgekämpft. Die Fans lieben ihn. Bargfrede war auch ein Kandidat für das Amt des Kapitäns. In jedem Fall wird er im Mannschaftsrat sein.
Maximilian Eggestein könnte dort auch einen Platz bekommen. Der gebürtige Hannoveraner ist einer der Lieblingsspieler von Florian Kohfeldt. Der Trainer hat ihn bereits für die Startformation gesetzt. So sieht es auch Baumann: „Maxi ist ein fester Bestandteil unserer ersten Elf.“ Durch eine starke Saison hat sich Eggestein als Achter unentbehrlich gemacht. „Das ist natürlich auch anderen Vereinen aufgefallen“, sagte Baumann.
Eggestein soll Vertrag verlängern
Ein Wechsel kam in diesem Sommer aber nicht infrage, das hat Eggestein selbst betont. Zwei Jahre soll sein Vertrag noch laufen. Baumann will das nicht bestätigen, sagt aber: „Wir sind bestrebt, Maxi möglichst lange bei uns zu behalten.“ Deshalb sei eine Vertragsverlängerung in den nächsten Wochen durchaus denkbar.
Baumann sieht sich dabei in einer guten Position: „Maxi fühlt sich hier sehr wohl, er identifiziert sich total mit Werder. Und für ihn passt es auch sehr gut mit unserem Trainer. Ich denke schon, dass wir ihn überzeugen können, den Weg bei uns weiterzugehen.“ Dabei würde es gewiss nicht schaden, nicht mehr gegen den Abstieg zu spielen. Denn entwickelt sich ein Eggestein so weiter, werden seine Ansprüche sicherlich steigen.