Länderspiele mit Werder-Beteiligung
Eggesteins Blick geht Richtung Italien
Bremen - Maximilian Eggestein ist auf dem besten Weg nach Italien! Wäre aktuell noch das Transferfenster geöffnet, wäre dieser Satz eine schlechte, eine alarmierende Nachricht.
Aber das Fenster ist zu, die Tür nach Italien öffnet sich für den Werder-Profi dank eines überzeugenden 6:0-Sieges der deutschen U21-Auswahl über Irland. Damit hat das DFB-Team um Maxi Eggestein in der EM-Qualifikation den wohl entscheidenden Schritt Richtung EM-Endrunde 2019 gemacht. Ausrichter: Italien. Zwei (Heim)Spiele vor Ende der Qualifikation hat Tabellenführer Deutschland nun fünf Punkte Vorsprung auf den ärgsten Verfolger Irland.
Eggestein stand am Dienstagabend in Dublin in der Startelf, blieb bei der kleinen Torflut aber ohne eigenen Treffer. Immerhin: In der 74. Minute wurde der Werder-Profi im Strafraum gefoult, den Elfmeter verwandelte der dreifache Torschütze Cedric Teuchert (Schalke 04) zum zwischenzeitlichen 4:0. U21-Trainer Stefan Kuntz lobte Eggestein anschließend für dessen Spielintelligenz: „Über Florian Neuhaus und Maximilian Eggestein kamen immer wieder gefährliche Bälle in die Schnittstellen."
Beijmo und Kainz nur Zuschauer
Felix Beijmo musste derweil tatenlos zuschauen, wie die schwedische U21 in der EM-Qualifikation eine empfindliche Niederlage kassierte. Der Rechtsverteidiger kam bei der 0:1-Heimpleite gegen die Türkei nicht zum Einsatz. Schweden liegt in der Gruppe 6 nun drei Punkte hinter Belgien auf Platz zwei, der Gang durch die Playoffs droht. Während die neun Gruppensieger direkt qualifiziert sind, spielen die vier besten Gruppenzweiten noch zwei weitere EM-Teilnehmer aus. Derzeit ist Schweden der beste Gruppenzweite.
In der Nations League hatte Florian Kainz auf einen Einsatz für Österreich gegen Bosnien-Herzegowina gehofft. Vergeblich. Kainz blieb auf der Bank, Österreich verlor in Gruppe 3 der Liga B mit 0:1 und legte so einen Fehlstart in die Nations League hin. Während Kainz nicht mitmischen durfte, standen in Marko Arnautovic, Florian Grillitsch und Sebastian Prödl drei Ex-Bremer in der österreichischen Startelf.
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