Personal-Update
Bitter für Werder und Wöber: Comeback weiterhin nicht in Sicht
Maximilian Wöber fehlt dem SV Werder Bremen bereits seit Mitte August verletzungsbedingt – und daran wird sich so schnell nichts ändern. Ein Update.
Bremen – Eigentlich sollte Maximilian Wöber als Linksfuß zu einer hochkarätigen Alternative in der Innenverteidigung und auf der defensiven linken Außenbahn werden. Doch knapp drei Monate nach seiner Ausleihe von Leeds United verbucht der Österreicher gerade einmal einen Pflichtspiel-Einsatz für den SV Werder Bremen, weil er sich in ebendiesem beim Pokal-Aus gegen Arminia Bielefeld (0:1) eine Oberschenkelverletzung zugezogen hat. Dass der 27-Jährige zeitnah weitere Spielminuten im Werder-Trikot sammelt, ist nicht zu erwarten.
Comeback von Maximilian Wöber noch nicht in Sicht – mit Bedeutung für Zukunft bei Werder Bremen?
„Wann er zurückkehrt, ist nach wie vor nicht absehbar. Es wird definitiv noch mehrere Wochen dauern“, erklärt Werders Leiter Profifußball Peter Niemeyer gegenüber der DeichStube und präzisiert: „Es handelt sich bei ihm um eine langwierige muskuläre Verletzung, mit der wir weiterhin behutsam umgehen werden.“ Für Werder Bremen ist das eine schlechte Nachricht. Schließlich galt der österreichische Nationalspieler mit einem Marktwert von immerhin acht Millionen Euro bei seiner Verpflichtung einerseits als gute Verstärkung. Andererseits drückt in der Bremer Defensive auch nach der Kader-Rückkehr von Amos Pieper verletzungsbedingt immer mal wieder der Schuh.
Doch auch für Maximilian Wöber selbst ist die langwierige Verletzung enorm bitter. Der gebürtige Wiener war bereits in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Blessuren immer wieder ausgefallen und musste sich zudem zwei Knie-Operationen unterziehen. Das trug dazu bei, dass Werder Bremen sich im Juli nicht für einen festen Transfer, sondern für eine Leihe mit Kaufoption entschied. Dass die Bremer diese im kommenden Sommer ziehen, wird mit jedem verpassten Spiel nicht gerade wahrscheinlicher – zumal sich in der Innenverteidigung mit Talent Karim Coulibaly ein weiterer Linksfuß festgespielt hat und es auch auf den defensiven Außenbahnen inzwischen Alternativen gibt. (tos/dco)
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