Werder-Verteidiger vor Comeback
Nach überstandenen Hüftproblemen: Amos Pieper winkt Rückkehr in Werders Spieltagskader
Wegen Hüftproblemen hat Amos Pieper in dieser Saison noch kein Pflichtspiel für den SV Werder Bremen absolviert - nun steht der Verteidiger vor seinem Comeback!
Bremen – Während der Rückrunde der vergangenen Saison war Amos Pieper eine echte Bank in der Abwehr des SV Werder Bremen. Mit starken Leistungen biss er sich in der Defensive fest und hätte diesen Umstand gern in der neuen Saison fortgesetzt. Doch dazu kam es nicht. Zwar absolvierte der 27-Jährige weite Teile der Vorbereitung, doch kurz vor dem Pflichtspielauftakt bereitete Piepers Hüfte Probleme. Ein medizinischer Eingriff war nötig. Nicht nur das Pokalduell mit Ex-Club Arminia Bielefeld fand ohne den Innenverteidiger statt, auch die bisherigen drei Liga-Spiele verpasste der einstige U21-Europameister. Doch nun naht das Comeback.
So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den SC Freiburg aussehen!
Werder Bremens Horst Steffen über Amos Pieper. „Er ist eine Option für den Kader“
Bereits am Mittwoch hatte Amos Pieper erstmals wieder mit den Teamkollegen auf dem Trainingsplatz gestanden, wirkte bei seinen Bewegungen keineswegs gehemmt oder eingeschränkt und absolvierte das komplette Programm. Ein Umstand, der ihn womöglich schon am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen den SC Freiburg (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) wieder einem Einsatz näherbringt. Oder zumindest einem Platz auf der Bank. „Da ist sicherlich der Gedanke, dass er möglicherweise auch im Kader ist“, meint Chefcoach Horst Steffen, schickt jedoch auch eine Einschränkung hinterher: „Es ist wichtig zu sehen, wie er das Training verkraftet.“ Sofern es diesbezüglich keine negativen Rückmeldungen gibt, gelte laut dem Chefcoach des SV Werder Bremen: „Dann ist er eine Option für den Kader.“
Werder Bremen käme der personelle Zuwachs von Amos Pieper durchaus gelegen. Niklas Stark hat seine Gelb-Rot-Sperre aus dem Leverkusen-Spiel zwar abgebrummt, muss nun aber seinerseits wegen Hüftproblemen aussetzen. Darüber hinaus stehen schon seit längerer Zeit in Julian Malatini (Bänderverletzung) sowie Maximilian Wöber (Muskelblessur) weitere potenzielle Alternativen für die Kette vor Torhüter Mio Backhaus nicht zur Verfügung. Gegen den SC Freiburg dürften somit erneut Kapitän Marco Friedl und Youngster Karim Coulibaly die Abwehrzentrale bilden. (mbü)
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