Werder verliert gegen Freiburg
Zurück auf dem Boden der Tatsachen: Elfer-Fehlschuss, Eigentor - Werder verliert nach ganz schwachem Auftritt gegen den SC Freiburg
Heftige Niederlage! Der SV Werder Bremen hat im Bundesliga-Spiel des 4. Spieltags zu Hause gegen den SC Freiburg mit 0:3 (0:1) verloren. Der Spielbericht der DeichStube.
Bremen – Und schon ist die gute Laune wieder dahin: Sie hatten sich viel vorgenommen, wollten unbedingt dynamisch sein und den SC Freiburg in allerlei Verlegenheiten stürzen. Kurzum: Es sollte unbedingt an den 4:0-Auswärtserfolg aus der Vorwoche gegen Mönchengladbach angeknüpft werden. Doch so sehr der SV Werder Bremen dort überzeugte, so sehr enttäuschte er nun. Die Bremer zeigten eine äußerst dürftige Leistung gegen die Breisgauer und kassierten eine völlig verdiente 0:3 (0:1)-Niederlage. Dabei wirkten die Norddeutschen erschreckend pomadig und schafften es viel zu selten, am gegnerischen Strafraum für Gefahr zu sorgen. Und ausgerechnet jetzt steht als nächstes die Reise zum Deutschen Rekordmeister FC Bayern München an (Freitag, 20.30 Uhr).
Justin Njinmah startet bei Werder Bremen gegen SC Freiburg für verletzten Samuel Mbangula
Im Vergleich zur Vorwoche nahm Horst Steffen bei der Aufstellung eine Veränderung vor. Samuel Mbangula hatte im Nachgang des 4:0-Erfolges gegen Borussia Mönchengladbach über Oberschenkelprobleme geklagt und schaffte es nun nicht, rechtzeitig fit zu werden – Justin Njinmah kehrte so zurück in die Startelf. Yukinari Sugawara war stattdessen von Beginn an dabei, nachdem zuletzt Schulterbeschwerden eine geregelte Trainingswoche des Japaners verhindert hatten. Ansonsten blieb alles beim Alten. In Abwesenheit des verletzten Niklas Stark bildeten erneut Marco Friedl und Karim Coulibaly das Zentrum der defensiven Viererkette, auf der linken Seite verteidigte Felix Agu. Senne Lynen und Jens Stage waren als Doppel-Sechs unterwegs, die offensiven Akzente sollten Romano Schmid, Cameron Puertas sowie eben Njinmah und die einzige nominelle Spitze Marco Grüll setzen. Beim SC Freiburg gehörten derweil in Patrick Osterhage, Maximilian Eggestein und Jan-Niklas Beste gleich drei Ex-Bremer zur Startformation, Anthony Jung und Eren Dinkci saßen zudem auf der Bank.
Nach einer ereignislosen Anfangsphase waren es die Gastgeber, die im ausverkauften Weserstadion nach einem Konter den ersten halbwegs gefährlichen Torschuss produzierten: Njinmah zielte aber zu zentral (10.). Auf der Gegenseite musste Keeper Mio Backhaus erstmals gegen Adamu aufmerksam zupacken (18.). Nach etwas mehr als einer halben Stunde jubelten dann aber doch die Süddeutschen. Puertas war der Ball im eigenen Strafraum an die Hand gesprungen – allerdings auch, weil Gegenspieler Eggestein von hinten leicht gedrückt hatte. Schiedsrichter Timo Gerach (Queichheim) und auch der VAR rückten aber nicht von einem Elfmeterentschluss ab. Vincenzo Grifo ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte schnörkellos zur Führung für den SC Freiburg (32.). Der Italiener hätte unmittelbar vor der Pause beinahe noch erhöht, doch bei seinem herrlichen Schlenzer landete der Ball lediglich am Lattenkreuz (45.+1). Werder Bremen dagegen agierte viel zu statisch, fehlte fast jeglicher Zug zum Tor. „Wir spielen es hinten ganz gut raus, verlieren aber im Mittelfeld zu leicht die Bälle“, monierte Fußball-Chef Clemens Fritz in der Halbzeit am „Sky“-Mikrofon. „Wir müssen mehr Geschwindigkeit in unser Spiel kriegen, das ist alles zu behäbig und spielt den Freiburgern in die Karten.“
Junior Adamu erhöht für den SC Freiburg, Werder Bremens Romano Schmid vergibt einen Handelfmeter
Die Heimelf startete unverändert in den zweiten Durchgang, wollte druckvoller agieren, doch mehr als ein harmloser Njinmah-Schuss sprang nicht heraus (51.). Statt eines Ausgleichs gab es das 0:2. Nach einem Ballverlust des SV Werder Bremen drehte der SC Freiburg auf, schließlich landete der Ball im Zentrum, wo Adamu Friedl enteilt war und problemlos traf (54.). Nur fünf Minuten später hatte Werder dann die große Chance zum Anschlusstreffer. Nach einer Sugawara-Flanke hatte Jordy Makengo den Ball im Strafraum mit dem Arm berührt – der Unparteiische schaute sich die Szene nach VAR-Hinweis noch einmal auf dem Monitor an und entschied dann auf Handelfmeter. Allerdings: Romano Schmids Schuss war nicht gut genug und wurde von Freiburg-Keeper Noah Atubolu pariert (59.).
Horst Steffen reagierte und brachte Victor Boniface sowie Isaac Schmidt für Njinmah und Stage (60.). Die beiden Neuen führten sich direkt mit einer gemeinsamen Offensivszene ein, doch Boniface zielte nach Flanke seines Teamkollegen zu zentral (71.). Auch Puertas probierte es noch einmal aus der Distanz, zielte aber letztlich weit vorbei (73.). Und kurz darauf war dann endgültig klar, dass der Nachmittag kein schöner mehr werden würde. Ein weiter Ball der Gäste landete auf der linken Seite bei Derry Scherhant, dessen Schuss Torhüter Backhaus zwar abwehrte, doch Coulibaly traf aus Nahdistanz unglücklich ins eigene Tor (75.) – mehr als sinnbildlich für die völlig verkorkste Darbietung des SV Werder Bremen gegen den SC Freiburg.
Werder Bremen kassiert bittere Heimniederlage gegen den SC Freiburg
Das Steffen-Team mühte sich in der Schlussphase zwar noch um eine Ergebniskorrektur, der tiefstehende SC Freiburg ließ allerdings nichts mehr zu. Auch eine achtminütige Nachspielzeit änderte an diesem Umstand nichts mehr. Stattdessen verhinderte Backhaus sogar noch den vierten Gegentreffer für den SV Werder Bremen. Als dann der Abpfiff ertönte, war die kleine Euphoriewelle, die sich nach vier Punkten aus den vorherigen beiden Spielen mühsam am Osterdeich aufgebaut hatte, endgültig wieder abgeebbt. Sogar einzelne Pfiffe waren im Stadion zu hören. Und aus den Gesichtern aller Beteiligten sprach die pure Enttäuschung. (mbü)
SV Werder Bremen: Backhaus – Sugawara (73. Covic), Friedl, Coulibaly, Agu – Lynen (77. Bittencourt), Stage (60. Schmidt) – Schmid (73. Topp), Puertas, Njinmah (60. Boniface) - Grüll
Der Liveticker zum Nachlesen:
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Schluss! Freiburg gewinnt deutlich - bitterer Werder-Nachmittag
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Alle Tore, News und Infos - alles zum 4. Bundesliga-Spieltag heute live im Live-Ticker der DeichStube. Endstand: 3:0 für Freiburg.
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90.+8 Min: Und dann ist Schluss! Werder verliert das Heimspiel gegen den SC Freiburg mit 0:3 und muss sich die Frage gefallen lassen, wie es eigentlich dazu kommen konnte. Die Breisgauer waren hier keinesfalls die bessere Mannschaft - geschweige denn offensiv gefährlicher. Freiburg machte drei Tore aus drei Chancen - und Werder eben nicht. Die Bremer hätten vermutlich auch noch zwei weitere Stunden spielen können, ein Treffer wäre ihnen nicht gelungen. So entführt der SCF drei Punkte aus dem Weserstadion, weil Vincenzo Grifo (33.HE), Junior Adamu (54.) und Karim Coulibaly per Eigentor (76.) für die Gäste trafen. Zu allem Überfluss verballerte Romano Schmid auch noch einen Handelfmeter (60.).
90.+7 Min: Der HSV führt übrigens parallel mit 2:1 gegen Heidenheim - was für ein fantastischer Samstag bisher...
90.+4 Min: BACKHAUS! Eigentlich trudelt das Spiel hier dem Ende entgegen, dann verständeln die Bremer am Strafraum den Ball. Höler steht völlig frei vor Backhaus, doch der Freiburger und gebürtige Achimer scheitert am Werder-Keeper. Ein 0:4 wäre hier aber auch eine absolute Frechheit gewesen.
90.+1 Min: Friedl setzt sich auf Höhe der Mittellinie erst stark gegen Matanovic durch, spielt dem Freiburger dann aber den Ball genau in den Fuß. Der Stürmer schießt sofort, weil Backhaus weit vor dem Tor steht - doch der Versuch ist viel zu kurz. Zum Dank gibt es von Friedl noch einen kleinen Tritt.
90. Min: Victor Boniface holt sich für ein Foulspiel im Mittelfeld die Gelbe Karte ab, die Nachspielzeit beträgt indes acht Minuten. Auf Freiburger Seite bekommt der Ex-Bremer Anthony Jung noch ein paar Einsatzminuten, der Innenverteidiger ersetzt Philipp Lienhart.
89. Min: Die sich anbahnende 0:3-Niederlage ist für sich genommen natürlich kein Weltuntergang aus Bremer Sicht, doch mit dem Wissen, dass in der kommenden Woche das Auswärtsspiel beim großen FC Bayern München ansteht, wiegt die Pleite doch etwas schwerer. Mit vier Punkten wird Werder nach diesem Spieltag im unteren Drittel der Tabelle stehen - das macht die Aufgabe in München nicht leichter.
86. Min: Werder kommt zu selten in aussichtsreiche Positionen. Freiburg macht den Bremern das Leben natürlich auch extrem schwer, trotzdem sind die Hausherren im letzten Drittel einfach zu ungenau. Es ist vermutlich einer dieser Tage, an denen man auch noch vier weitere Stunden spielen könnte, ohne ein Tor zu erzielen.
84. Min: Nachdem Schiedsrichter Gerach am Freiburger Strafraum mal wieder eine 50:50-Entscheidung gegen Werder entscheidet, wechselt Freiburg erneut doppelt: Dinkci und Matanovic ersetzen Osterhage und Adamu.
82. Min: Man muss den Bremern zu Gute halten, dass sie hier nicht aufgeben. Auch die Fans in der Ostkurve unterstützen die Mannschaft weiter, am Einsatz wird es heute nicht gelegen haben. Aber im letzten Drittel ist das am Ende nicht genau genug, was Werder spielt. Hat man mal, solche Tage - aber gerade einem 4:0-Sieg in Gladbach in der Vorwochei ist das natürlich einfach bitter.
80. Min: 40.500 Zuschauer haben heute den Weg ins Weserstadion gefunden, der Heimbereich ist ausverkauft. Aus Freiburg haben folglich nur knapp 2.500 Fans den Weg in den Norden gefunden. Aber die, die angereist sind, dürfen sich freuen, denn die Breisgauer werden die Partie hier gewinnen - das steht fest.
77. Min: Eine knappe Viertelstunde ist noch auf der Uhr, Horst Steffen zieht seinen letzten Wechsel: Bittencourt ersetzt Lynen.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Romano Schmid verschießt Handelfmeter, Freiburg eiskalt
75. Min: Tor für Freiburg. Es steht 3:0 für die Gäste. Derry Scherhant treibt den Ball über die linke Seite nach vorne, Isaac Schmidt kommt nicht in den Zweikampf. Der Freiburger spielt dann scharf quer vor das Tor, wo Karim Coulibaly das Leder unglücklich ins eigene Tor abfälscht. Was für ein bitterer Nachmittag für den SV Werder Bremen.
73. Min: Das wäre es gewesen... Puertas erhält über Umwege den Ball, zieht 20 Meter zentral vor dem Tor direkt ab - doch der Volleyschuss streicht knapp rechts am Lattenkreuz vorbei. Anschließend kommt es zum Bremer Doppelwechsel: Topp kommt für Schmid, Covic für Sugawara.
72. Min: Horst Steffen wird gleich auf die volle Offensivpower setzen. Patrice Covic und Keke Topp stehen bereit. Währenddessen landet der Freiburger Freistoß in den Armen von Mio Backhaus.
71. Min: Auf der anderen Seite geht Felix Agu zu rustikal in den Zweikampf mit dem eingewechselten Treu - es gibt Freistoß auf der rechten Strafraumseite und Gelb für Agu.
70. Min: Erster Abschluss von Victor Boniface: Romano Schmid flankt den Ball von rechts ins Zentrum, doch der ist schwer zu nehmen. Boniface bekommt zwar Druck in den Kopfball, doch das Leder fliegt zentral auf Atubolu und ist so leichte Beute für den Freiburger Keeper.
68. Min: Dann wechselt Freiburg erstmals - und das gleich doppelt. Beste und Grifo verlassen den Rasen, Scherhant und Treu sind neu mit dabei.
67. Min: Sugawara! Werder kombiniert sich gefällig in den Strafraum, letztlich ist es Schmidt, der von rechts in die Mitte auf Sugawara legt. Der Japaner hat aber einen schlechten ersten Kontakt und muss den trumpfenden Ball dann auf Hüfthöhe schießen - und jagt die Kugel deutlich drüber. War mehr drin.
65. Min: Puh... Puertas versucht es von der linken Seite mit einer Flanke, doch die segelt weit und breit an jedem Spieler auf dem Rasen vorbei. Das ist heute einfach nicht sein Tag - vielleicht sollte Horst Steffen den Neuzugang erlösen.
63. Min: Boniface schickt Schmid mit einem Steilpass auf die Reise, doch der ist zu lang - Atubolu ist vorher am Ball, klärt aber nicht richtig. Er hat Glück, dass Lienhart das Leder erwischt und den Ball auf die Tribüne kloppt.
62. Min: Puertas kommt halblinks im Strafraum zum Abschluss, doch der Versuch ist zu zentral. Dennoch: Werder bleibt hier weiter dran und hat noch nicht aufgegeben. Warum auch, Freiburgs Leistung ist heute nicht besonders gut - nur die Effektivität ist bemerkenswert.
60. Min: Das ist natürlich jetzt ein Brett für Werder. Schmid vergibt die große Chance, die Bremer zurück ins Spiel zu bringen - und trotz einer ordentlichen Leistung gegen einen schwachen Gegner steht es aktuell 0:2 aus grün-weißer Sicht. Ob Boniface jetzt die Wende bringt?
59. Min: Verschossen! Schmid schießt nach halblinks - doch Atubolu weiß das und hält! Der Abpraller landet zwar wieder bei Schmid, doch der kann die Kugel nicht kontrollieren. Der Ball landet im Toraus, es bleibt beim 2:0 für Freiburg. Dann wechselt Werder aus: Njinmah und Stage verlassen den Rasen, Boniface und Schmidt sind neu dabei.
58. Min: Tatsache, es gibt Handelfmeter für Werder. Ein Fall für Romano Schmid.
57. Min: Jetzt wird die Szene wohl doch noch überprüft. Schiedsrichter Gerach wird nach VAR-Hinweis zum Monitor rausgeschickt. Gibt es hier heute den zweiten Handelfmeter?
56. Min: Sugawara dribbelt auf der rechten Seite nach vorne und flankt, der Ball kommt an den Arm von Makengo, doch der Schiedsrichter erkennt darin kein strafbares Handspiel. Natürlich nicht, ist man geneigt zu sagen.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Die Breisgauer erhöhen auf 2:0
55. Min: Tor für Freiburg! Adamu trifft zum 2:0. Freiburg kombiniert sich über die rechte Seite nach vorne, Grifo flankt den Ball schließlich flach vor das Bremer Tor - wo Adamu aus kurzer Distanz nur den Fuß hinhalten muss. Wieder sind die Breisgauer eiskalt, doch verdient ist diese 2:0-Führung hier keinesfalls. Werder muss jetzt noch mehr riskieren.
54. Min: Jetzt wird es laut auf den Tribünen - aber aus einem erfreulichen Grund: Boniface und Schmidt machen sich auf den Weg zur Ersatzbank und kommen gleich rein.
52. Min: Werder ist jetzt deutlich zielstrebiger: Schmid setzt sich an der Mittellinie super durch und läuft über rechts zum Strafraum. Sein Querpass findet Sugawara, der regelwidrig umgerissen wird. Der Pfiff bleibt aus - und Schmids Flanke landet beim Gegner. Die Werder-Fans fordern den Freistoß, doch die Pfeife bleibt Stumm. Zum Unmut der Anhänger.
51. Min: Werder setzt sich am gegnerischen Strafraum fest, Schmid flankt auf den zweiten Pfosten, wo Stage in die Mitte köpft. Grüll kommt dabei im Zweikampf zu Fall, aber das war wohl eher kein Foul. Stattdessen landet das Leder über Umwege bei Njinmah, der noch einen Haken schlägt und aus 16 Metern abschließt - allerdings viel zu zentral. Atubolu hält die Kugel fest.
49. Min: Für den Moment hat es Gerach endgültig geschafft, 40.000 Werder-Fans gegen sich aufzubringen. Auf der linken Seite gibt es die nächste strittige Entscheidung, doch der Referee gibt Einwurf für Freiburg. Dieses Mal beschwert sich Grüll lautstark, auch er sieht Gelb - zum Unmut der meisten Besucher hier im Weserstadion.
48. Min: Wieder eine strittige Entscheidung im Mittelfeld, die Schiedsrichter Gerach gegen Werder auslegt. Jens Stage findet das gar nicht witzig und lässt das den Unparteiischen auch finden, der die Meckerei wiederum nicht lustig findet - es gibt Gelb für den Dänen.
47. Min: Werder erobert am eigenen Sechzehner den Ball, dann geht es schnell: Über Grüll und Puertas wird Agu auf der linken Seite in Szene gesetzt. Der Außenverteidiger dribbelt in den Strafraum, bleibt dann aber hängen. Da war mehr drin - ist aber immerhin ein guter Start in die zweite Halbzeit.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: DIe zweite Halbzeit läuft - zündet Werder jetzt den Offensiv-Turbo?
46. Min: Anpfiff! Die zweite Halbzeit läuft! Zündet Werder jetzt endlich den Offensiv-Turbo wie in Gladbach? Wir sind gespannt.
16.33 Uhr: Werders Mannschaft kommt zurück aufs Feld - und alle elf Spieler aus dem ersten Durchgang sind auch weiterhin mit dabei. Es geht also in gleicher Besetzung weiter. Gleiches gilt für den SC Freiburg.
16.31 Uhr: Bei Werder macht sich aktuell aber kein Einwechselspieler bereit für einen Einsatz - es dürfte also in Kürze in gleicher Besetzung weitergehen.
16.28 Uhr: Noch steht nicht fest, ob Trainer Horst Steffen zum zweiten Durchgang mit einem Wechsel reagieren wird. Genügend Kandidaten haben sich in Halbzeit eins aber in Stellung gebracht: Puertas, Stage und Njinmah haben heute sicherlich nicht ihren besten Tag erwischt, auch Schmid und Grüll blieben hinter den Erwartungen zurück. Frischer Wind könnte der Bremer Offensive folglich gut tun.
16.25 Uhr: Werder-Sportchef Clemens Fritz steht in der Halbzeitpause bei „Sky“ am Mikrofon - und sagt mit Blick zum Handelfmeter: „Es reicht manchmal nur ein kleiner Schubser, um dich aus der Bewegung zu bringen. Er (Eggestein) hat beide Hände an ihm. Aber wir müssen das jetzt so akzeptieren.“ Zudem kritisiert der Ex-Profi die Bremer Leistung in Halbzeit eins: „Wir verlieren im Mittelfeld zu einfach die Bälle. Wir neutralisieren uns mit Freiburg ein bisschen. Wir müssen die Spielgeschwindigkeit erhöhen, genauer bleiben und wacher sein.“ Und Fritz führt weiter aus: „Wir machen es ganz gut aus der Kette hinten raus, aber dann brauchen wir im Mittelfeld ne bessere Vororientierung. Die Geschwindigkeit fehlt. Wir müssen es hinbekommen, eine Linie zu überspielen.“
16.18 Uhr: Was für eine Halbzeit aus Werder-Sicht. Eine halbe Stunde lang haben die Hausherren hier eigentlich alles im Griff, lediglich im letzten Drittel fehlt es an der nötigen Genauigkeit. Mehr als ein harmloser Njinmah-Abschluss (10.) springt nicht heraus. Weil die Freiburger aber offensiv gar nicht existent sind, sehen die 42.100 Fans im Weserstadion einen typisches 0:0-Spiel. Dann aber springt Puertas der Ball nach einem Einwurf unglücklich im Strafraum an den Arm, wobei der Neuzugang auch von Freiburgs Eggestein geschubst wird - Schiedsrichter Gerach entscheidet auf Elfmeter, den Grifo souverän verwandelt. Und so läuft Werder hier plötzlich einem Rückstand hinterher...
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Gäste führen durch Elfmetertor von Vincenzo Grifo zur Pause
45.+2 Min: Auf der anderen Seite holt Njinmah nochmal eine Ecke raus. Schmid flankt mit Unterschnitt, doch Agu verschätzt sich freistehend völlig und springt unbedrängt unter dem Ball durch. Dann ist Pause - aus Bremer Sicht ist das auch besser so.
45.+1 Min: Latte! Grifo dreht sich am Bremer Strafraum einmal um sich selbst und schlenzt den Ball dann - wie beim Elfmeter - aufs rechte obere Eck. Doch dieses Mal ist der Versuch zu hoch - das Leder touchiert noch leicht das Lattenkreuz.
45. Min: Coulibaly versucht den Diagonalball auf Puertas, doch weder ist der Schweizer bereit dafür noch ist der Ball gut gespielt. Das wirkt aktuell alles ein wenig zu hektisch und zu verkrampft bei Werder. Zwei Minuten Nachspielzeit gibt es noch in dieser Halbzeit.
43. Min: Nach einem langen Ball taucht Beste links frei im Strafraum auf, Friedl hat da offenbar gepennt. Aus spitzem Winkel probiert es der Freiburger mit einem Heber, doch der Ex-Bremer kriegt die Kugel nicht richtig hoch - Backhaus muss sich sogar bücken, um den Ball zu fangen. Glück für Werder!
40. Min: Riesenaufregung im Weserstadion: Marco Grüll geht bei einem Zweikampf am Freiburger Strafraum zu Boden und hält sich schmerzverzehrt den rechten Knöchel, doch Schiedsrichter Gerach lässt weiterlaufen. In der Folge kommt es an der Mittellinie zu einem Zweikampf zwischen Agu und Beste, aus dem der Bremer auf den ersten Blick auf faire Weise als Sieger hervorgeht - doch nun ertönt die Pfeife des Unparteiischen. Schwierig.
39. Min: Der Spielverlauf ist mit dem Freiburger Führungstor schon ein Stück weit auf den Kopf gestellt. Die Gäste hatten hier bis zum Handelfmeter eigentlich nicht wirklich etwas zum Spiel beizutragen und konzentrierten sich vor allem auf ihre defensiven Aufgaben. Mit dem 1:0 im Rücken spielen die Freiburger nun aber trotzdem nicht offensiver - und Werder bemüht sich weiter darum, offensive Lösungen zu finden.
38. Min: Friedl mit der bisher besten Werder-Chance! Der Kapitän zieht aus gut 30 Metern einfach mal ab, der Ball streicht aber aus seiner Sicht knapp am rechten Pfosten vorbei.
36. Min: Schmid bringt den Ball in die Mitte, doch kein Bremer ist da in der Nähe. Stattdessen geht der Ball in der Folge ins Aus - und weil Puertas das Spiel verzögert, sieht er Gelb. Das ist bislang echt eine gebrauchte Halbzeit für den Neuzugang.
34. Min: Agu erläuft an der linken Eckfahne einen langen Ball und wird dann von Beste abgeräumt - es gibt Freistoß und Gelb für den Ex-Bremer.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Vincenzo Grifo trifft vom Elfmeterpunkt zur Gäste-Führung
32. Min: Tor für Freiburg! Grifo hämmert den Ball aus seiner SIcht in den rechten Knick. Backhaus hat zwar die Ecke, kommt aber nie und nimmer ran - stark geschossener Elfmeter...
31. Min: Handelfmeter für Freiburg! Nach einem weiten Einwurf landet der Ball im Bremer Strafraum am Arm von Cameron Puertas - der VAR überprüft die Szene nochmal, denn Puertas geht mit dem Arm zwar in Richtung des Balles, wird aber auch von hinten von Eggestein geschoben. Doch die Entscheidung bleibt bestehen - bitter für Werder! Grifo tritt an...
30. Min: Freiburg greift über links an, die Flanke von Makengo geht aber an Freund und Feind vorbei. Njinmah könnte den Ball erlaufen, lässt sich von Kübler aber abkochen.
27. Min: Puertas hält weiterhin seine Position auf dem rechten Flügel - und ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob Werder sich mit dieser Umstellung im Vergleich zum Gladbach-Spiel einen Gefallen tut. Schmid kommt auf der Zehnerposition nämlich aktuell noch nicht wirklich zur Geltung, auch Puertas ist noch nicht im Spiel drin.
25. Min: Prompt kommt Werder zu einem Angriff, die Flanke von Schmid verrutscht dann aber völlig und landet weit hinter dem Freiburger Tor.
24. Min: Die Fans spüren, dass Werder aktuell noch oft der letzte Schritt fehlt. Jetzt stimmen Ost- und Westkurve den Wechselgesang „Werder“ „Bremen“ an - vielleicht beschert das den Bremer Profis die nötigen letzten paar Prozentpunkte, um hier in Führung zu gehen.
21. Min: Nach einem Einwurf flankt Lynen von rechts, Stage springt aber knapp unter dem Leder vorbei - schade!
20. Min: Karim Coulibaly hat in dieser Anfangsphase noch eine gewisse Streuung in seinen Pässen. Mal löst der Innenverteidiger das super, dann landen flache Tiefpässe von ihm relativ unbedrängt im Fuß vom Gegner. Dennoch: Das Talent hat den Mut, diese Bälle zu spielen - vielleicht wird er heute ja noch dafür belohnt.
18. Min: Jetzt auch der SCF mit der ersten Gelegenheit, doch Adamu kommt nach einer Hereingabe von links nicht richtig an den Ball. Das Leder prallt von seinem Fuß in die Arme von Backhaus.
17. Min: Etwas mehr als eine Viertelstunde ist rum, bislang ist das hier im Weserstadion eine ausgeglichene Partie. Im Gegensatz zu den Freiburgern hatte Werder zwar schon anderthalb Abschlüsse, doch so richtig gefährlich wurde es auch für das Gehäuse von Noah Atubolu noch nicht.
14. Min: Freiburg überlässt Werder aktuell den Ball. Die Breisgauer stehen mit Stürmer Adamu zwar relativ hoch, von einem hohen Anlaufen kann aber keine Rede sein. Allein: Die Bremer finden momentan kein effektives Mittel, um sich spielerisch durchzukombinieren. Njinmahs Chance entsprang einem Konter, Lynens Abschluss einer verunglückten Kopfballabwehr der Freiburger.
12. Min: Der nächste Abschluss, dieses Mal ist es Senne Lynen. Über Agu, Schmid und Stage landet der Ball über Umwege 20 Meter zentral vor dem Tor beim Belgier, der die hoppelnde Kugel direkt nimmt - und gute 7,3 Meter rechts am Tor vorbeiballert. War mehr drin - aber wie bereits vorhin erwähnt: In bisher 67 Bundesliga-Spielen hat Lynen noch nie für Werder getroffen. Das ändert sich im 68. Spiel erstmal nicht.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Justin Njinmah mit der ersten Chance
10. Min: Erster Abschluss für Werder! Backhaus fängt eine Flanke der Freiburger ab und macht das Spiel schnell. Über Schmid landet der Ball bei Grüll, der auf den Strafraum zuläuft und dann nach links auf Njinmah ablegt. Der Stürmer kommt aber nicht richtig hinter den Flachschuss ins lange Eck, sodass Atubolu den Ball problemlos festhalten kann.
8. Min: Sugawara versucht, Grüll mit einem langen Ball in Szene zu setzen - der Österreicher kann sich aber nicht entscheidend gegen Ginter durchsetzen, sodass Atubolu den Ball locker aufnehmen kann.
5. Min: Werder nun mit der ersten längeren Ballbesitzphase in der gegnerischen Hälfte, doch dann ist der tiefe, flache Pass von Karim Coulibaly zu ungenau. Dennoch: Der Youngster erhält auch heute wieder das volle Vertrauen in der Bremer Innenverteidigung. Coulibaly hat sich unter der Woche auch ein großes Lob von Ex-Bremer Anthony Jung abgeholt, der den 18-Jährigen vor allem für seinen Mut und seine Ruhe am Ball lobte. Das ganze Interview mit dem Freiburger, der heute erstmal nur auf der Bank sitzt, könnt ihr übrigens hier lesen.
4. Min: Aktuell sieht es so aus, als würde nicht Romano Schmid über den rechten Flügel kommen, sondern Cameron Puertas. Es ist aber auch möglich, dass beide Profis hier variabel agieren und auch mal die Positionen tauschen. Dennoch ein interessanter Move von Trainer Horst Steffen.
3. Min: Aus diesem Einwurf ergibt sich eine erste längere Ballbesitzphase der Bremer, zu einer Chance kommen die Gastgeber aber nicht. Immerhin: Weil Puertas Freiburgs Keeper Atubolu energisch anläuft, landet der ungenaue lange Ball wieder bei Werder.
2. Min: Das Spiel beginnt gleich intensiv, mehrfach behaken sich die Spieler beider Mannschaften in Luftduellen. Werder kann das Leder gerade noch nicht in den eigenen Reihen behaupten, ist dafür aber in den Zweikämpfen präsent. Just in diesem Moment erkämpft sich Sugawara auf der rechten Seite einen Einwurf.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Anpfiff! Das Spiel läuft
1. Min: Und dann gibt Schiedsrichter Gerach die Partie frei - los geht´s!
15.29 Uhr: Beide Teams stellen sich jetzt noch für ein gemeinsames Foto auf, dann wird es hier losgehen. Noch ein kurzer Blick auf das Schiedsrichter-Gespann: Timo Gerach leitet die Partie, ihm assistieren Alexander Sather und Patrick Kessel. Konrad Oldhafer ist vierter Offizieller.
15.27 Uhr: Die Teams laufen ein - und halten Schilder in der Hand. Gemeinsam soll so auf das Thema Kinderrechte aufmerksam gemacht werden. In der Ostkurve hängt derweil ein großes „Ultas irreplacebale“-Banner vom Ober- in den Unterrang, flankiert wird das Banner von in grün gehaltenen Pappen.
15.25 Uhr: Gleich geht es los, das Weserstadion ist heiß - soeben beginnt Stadionsprecher Arnd Zeigler damit, die Aufstellung vorzulesen. Wird ganz schön laut hier. Wenn die Spieler gleich genauso Gas geben wie die Fans, wird das ein spektulärer Nachmittag.
15.22 Uhr: Maximilian Eggestein, der von 2011 in die Bremer Nachwuchsabteilung wechselte und bis 2021 bei Werder unter Vertrag stand, hat sich nach der Busankunft bei „Sky“ zum bevorstehenden Spiel geäußert: „Wir wollen gewinnen, an letzte Woche anknüpfen.“ Zudem verriet der 28-Jährige, dass er zu Marco Friedl am meisten Kontakt aus dem aktuellen Werder-Kader hat und von Horst Steffen sowohl fachlich als auch menschlich „begeistert ist“. Er hofft aber natürlich, dass die Bremer von ihrem Können heute nicht so viel zeigen werden.
15.20 Uhr: Ein letzter Fakt, bevor es hier gleich losgeht: Werder sollte heute möglichst zur Halbzeitpause führen. Der Grund? Die Bremer haben nach einer Pausenführung gegen den SC Freiburg noch NIE verloren - insgesamt 15 Mal war das bisher der Fall. Gegen Nummer 16 hätten wir nichts einzuweden.
15.15 Uhr: Aktuell steht Anne-Kathrin Laufmann, Geschäftsführerin für Sport und Nachhaltigkeit bei Werder Bremen, am Mikrofon von Stadionsprecher Arnd Zeigler. Gemeinsam sprechen sie über den Weltkindertag und die Bedeutung von Kindern. Es gibt zudem gute Nachrichten zu vermelden: Mittlerweile hat der „Kids Club“ des Vereins mehr als 3000 Mitglieder - man kann mit der Werder-Liebe schließlich nicht früh genug anfangen!
15.10 Uhr: Senne Lynen steht heute übrigens vor einer besonderen Partie: Sollte der Bremer Mittelfeldspieler auch in seinem 68. Bundesliga-Spiel für die Grün-Weißen ohne Torerfolg bleiben, würde er in der ewigen Werder-Rangliste an Razundara Tjikuzu (von 1998 bis 2003 bei Werder) vorbeiziehen. Vor dem Belgier läge dann nur noch Klaus Fichtel (75 Bundesligaspiele für Werder ohne Tor). Vor dem Spiel hat der Belgier bei „Sky“ gesprochen und zu Protokoll gegeben, dass er sich auf der Doppelsechs neben Jens Stage besonders wohl fühlt. Dort übernimmt Lynen häufiger den defensiven Part als der Däne - was dem möglichen Vorhaben, heute sein erstes Bundesliga-Tor im Werder-Trikot zu erzielen, eher ein Stück weit entgegensteht.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Freiburger gewannen fünf der sechs letzten Duelle
15.00 Uhr: Die Bremer wollen heute im heimischen Weserstadion natürlich nachlegen und an die tolle Leistung beim 4:0-Auswärtssieg gegen Borussia Mönchengladbach anknüpfen. Der SC Freiburg zählte in der jüngeren Vergangenheit nicht zu Werders Lieblingsgegnern, denn die Breisgauer gewannen fünf der letzten sechs Vergleiche mit den Grün-Weißen. Dass Werder Serien brechen kann, haben sie aber ja gerade erst in Gladbach bewiesen: Im Borussia-Park hatte Werder in der Bundesliga vor dem 4:0-Erfolg seit 15 Jahren nicht mehr gewonnen.
14.53 Uhr: Jetzt folgt die Mannschaft, angeführt von Kapitän Marco Friedl kommen die Grün-Weißen auf den Rasen. Sie tragen heute übrigens besondere Shirts, denn Werder hat - passend zum Weltkindertag - zum Aktionsspieltag „Klare Kante für Kinderrechte“ aufgerufen.
14.50 Uhr: In knapp 40 Minuten geht es los, nun wird es zum ersten Mal so wirklich laut im Weserstadion: DIe Werder-Keeper Mio Backhaus und Karl Hein laufen unter dem Applaus auf den Rasen, um ihr Aufwärmprogramm zu starten. In Kürze dürfte dann die Mannschaft folgen.
14.43 Uhr: Im Kader des SC Freiburg stehen übrigens gleich sechs Ex-Bremer: Jan-Niklas Beste, Patrick Osterhage, Maximilian Eggestein, Anthony Jung, Eren Dinkci und Maximilian Philipp spielten in ihrer Karriere allesamt bereits für Werder. Beste, Osterhage und Eggestein stehen auch in der Freiburger Startelf, Jung und DInkci sitzen zumindest auf der Bank. Philipp steht dagegen nicht im heutigen Aufgebot.
14.37 Uhr: Blicken wir auf den SC Freiburg: Die Breisgauer sind mit einer 1:3-Niederlage gegen den FC Augsburg in die Bundesliga-Saison gestartet, beim Aufsteiger 1. FC Köln gab es dann sogar eine 1:4-Klatsche. Von den beiden Auftaktpleiten scheint sich die Schuster-Elf aber gut erholt zu haben, denn am vergangenen Wochenende gab es einen 3:1-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart. Der SV Werder sollte die Freiburger also nicht auf die leichte Schulter nehmen.
14.30 Uhr: Doch es gibt auch positive Nachrichten vor dem Spiel: Amos Pieper steht erstmals in dieser Saison im Spieltagskader des SV Werder Bremen! Der Innenverteidiger war seit August wegen einer Hüft-OP ausgefallen, nun steht er Trainer Horst Steffen endlich wieder zur Verfügung.
14.25 Uhr: Damit ist klar: Samuel Mbangula hat es nicht geschafft, seine Oberschenkelprobleme rechtzeitig zu überwinden. Für ihn stürmt Justin Njinmah auf dem Flügel, der bereits bei zwei Saisontoren steht - zuletzt erzielte er den Treffer zum 4:0-Endstand gegen Borussia Mönchengladbach. Njinmah ist also sicherlich nicht die schlechteste Alternative.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Die Aufstlelungen sind da!
14.22 Uhr: SCF-Coach Julian Schuster schickt folgende Startelf auf den Rasen: Atubolu - Kübler, Lienhart, Ginter, Makengo - Grifo, Eggestein, Osterhage, Beste - Adamu, Höler. Auf der Bank sitzen zunächst: Müller - Jung, Scherhant, Suzuki, Dinkci, Höfler, Treu, Günter, Matanovic.
14.20 Uhr: Und da ist sie auch schon, die Aufstellung des SV Werder! Folgende Startelf schickt Trainer Horst Steffen ins Rennen: Backhaus - Sugawara, Friedl, Coulibaly, Agu - Lynen, Stage - Schmid, Puertas, Njinmah - Grüll. Auf der Bank nehmen zunächst Platz: Hein - Pieper, Topp, Bittencourt, Hansen-Aaröen, Schmidt, Covic, Alvero, Boniface.
14.15 Uhr: Herzlich Willkommen im DeichStube-Liveticker zum Bundesliga-Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den SC Freiburg! In knapp einer Viertelstunde werden wir wissen, mit welchen Aufstellungen beide Mannschaften in die Partie gehen werden. Erfahrungsgemäß könnte die Werder-Startelf aber auch schon ein paar Minuten früher bekanntgegeben werden. Wir sind gespannt, ob die angeschlagenen Samuel Mbangula (Oberschenkel) und Yukinari Sugawara (Schulter) ihre Verletzungen überwunden haben und heute von Anfang an beginnen können.
Der SV Werder Bremen empfängt am 4. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 den SC Freiburg. Anpfiff im Weserstadion ist am heutigen Samstag um 15.30 Uhr, der DeichStube-Liveticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights gibt es dann hier – heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
Ohne Freifahrtschein, aber mit vielen Freiheiten: Werder Bremen genießt die gewonnene Klarheit und will weiter begeistern - auch gegen den SC Freiburg
Der SV Werder Bremen tritt am Samstag (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) gegen den SC Freiburg an - und will den zweiten Sieg in Serie holen. Der Vorbericht der DeichStube.
Bremen – Die gute Laune rund um den Osterdeich ist Horst Steffen nicht entgangen. Doch der Trainer des SV Werder Bremen weiß, dass hochgezogene Mundwinkel in diesem Geschäft auch schnell wieder nach unten zeigen können. „Wir müssen gewaltig was dafür tun, dass die Stimmung so bleibt“, sagt er deshalb vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Live-Ticker). „Dort wird man uns einiges abverlangen.“ Aber natürlich, auch der 56-Jährige hätte nichts dagegen, wenn das frisch gewachsene Wohlfühlklima in Bremen noch eine ganze Weile anhält. „Von mir aus darf das Gladbach-Spiel gern ein Beispiel für die nächsten Partien sein, indem wir weiter relativ viele gute Offensivaktionen haben und defensiv nur wenig zulassen“, sagt Steffen und fordert: „Ich will, dass wir jede Gelegenheit, die wir offensiv anpacken können, auch nehmen und nicht anfangen, hintenrum zu spielen.“
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Trainer Horst Steffen sieht seine Mannschaft auf dem richtigen Weg
Zuletzt stellte die Mannschaft genau diesen Mut unter Beweis. Auch die übrigen Abläufe saßen bereits ganz gut. Und das, obwohl gemeinschaftliche Trainingseinheiten zuvor eher die Seltenheit blieben – weil Neuzugänge entweder noch nicht da waren oder Reisen zu Nationalmannschaften ein kollektives Arbeiten verhinderten. Wie weit ist er also noch weg, der Idealzustand, den sich Horst Steffen wünscht? „Wir sind ihm schon deutlich nähergekommen“, sagt der Trainer des SV Werder Bremen. „Trotzdem sind natürlich noch weitere Schritte zu tun, um Abläufe klarer zu machen. Wahrscheinlich wird eine Entwicklung auch nie zu Ende gehen.“
Umso wichtiger, dass es zuletzt keine Negativerlebnisse gab. Wegen der Punkte, aber auch für das eigene Wohlbefinden. „Es ist leichter, mit Erfolg gewisse Dinge umzusetzen und zu transportieren. Die Bereitschaft der Spieler ist dann höher, diese bedingungslos anzunehmen“, meint Horst Steffen. „Sonst sind auch immer mal wieder Gedanken da, ob das gerade alles richtig ist oder nicht.“ Schließlich ist es nur ein paar Monate her, als die Welt teamintern rundum in Ordnung war. Das unschöne Tief im Winter war überwunden, unter Noch-Trainer Ole Werner wurde bis Ende Mai achtmal in Folge nicht verloren, die Europapokalteilnahme nur ganz knapp verpasst. „Wir mussten aus alten Gewohnheiten raus und neue Gewohnheiten einführen“, schildert Horst Steffen. „Das dauert immer eine Weile.“ Und dann musste sich natürlich die angespannte Personallage klären. „Das geschlossene Transferfenster erachte ich als stimmungsaufhellend“, betont der Coach des SV Werder Bremen vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg. „Wir haben jetzt Klarheiten bekommen – und die Jungs einen gewissen Optimismus, weil sie die Qualität sehen, die auf dem Trainingsplatz und auch auf dem Spielfeld steht.“
Werder Bremen im Live-Ticker gegen den SC Freiburg: Horst Steffen fordert schnelle Ballzirkulation und viel Bewegung
Und genau die soll am Samstag auch der Konkurrent aus dem Breisgau zu spüren bekommen. Der SC Freiburg ist etwas holprig in die Saison gestartet, hat zuletzt aber durch drei späte Tore gegen den VfB Stuttgart seinen ersten Sieg eingefahren. Folglich dürfte auch dort die Brust wieder etwas breiter sein. „Wir werden sehr intensiv arbeiten müssen“, ist sich Horst Steffen sicher. „Wir müssen den Ball schnell laufen lassen und die Räume, die dann frei werden, auch schnell besetzen. Da wird eine energiegeladene Mannschaft auf uns zukommen, die von uns verlangt, dass wir genauso energiegeladen sind.“ Erst dann darf auch eine Prise Improvisationstalent in den Auftritt einfließen. „Einen Freifahrtschein zum Zocken gibt es aus der Struktur heraus nicht“, erklärt der Coach des SV Werder Bremen und mahnt: „Die muss immer gewährleistet sein. Aber wenn das so ist, dann freue ich mich auf die Kreativität der Spieler da vorne. Es darf insgesamt kein wildes Gerenne werden, die Positionstreue muss immer vorhanden sein – vor allem nach Ballverlusten.“
Damit das Lächeln auch nach diesem Wochenende noch ein wenig länger in den Gesichtern des SV Werder Bremen bleibt. „Wir sind auf einem guten Weg, haben Erfolgserlebnisse gefeiert und verfügen über Selbstvertrauen, das wir mit in die nächsten Spiele nehmen“, unterstreicht Horst Steffen vor dem Duell mit dem SC Freiburg. „Es ist ein Zusammenhalt, Kampfgeist und eine Spielfreude in der Mannschaft vorhanden – und ich glaube, dass es auch das ist, was die Fans und die Menschen im Umfeld im Moment begeistert.“ (mbü)
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