Werder gegen Freiburg
Sechs auf einen Streich: Beim SC Freiburg spielen etliche Profis mit Werder-Vergangenheit
Wenn der SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr) im Weserstadion aufläuft, steckt in dieser Partie mehr als nur das Ringen um drei Punkte. Gleich sechs Akteure im aktuellen Freiburger Kader haben eine grün-weiße Vergangenheit.
Bremen - Anthony Jung, Maximilian Eggestein, Eren Dinkçi, Jan-Niklas Beste, Maximilian Philipp und Patrick Osterhage. In Lucas Höler zählt zudem ein Profi zum Team, der einst beim Blumenthaler SV die Schuhe schnürte. Die DeichStube wirft vor dem Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr, DeichStube-Liveticker) einen Blick auf das Sechserpack aus dem Breisgau mit Werder-Historie.
Werder Bremen gegen den SC Freiburg: Großes Wiedersehen mit sechs Ex-Grün-Weißen
Anthony Jung: Der inzwischen 33-Jährige wechselte 2021 von Brøndby nach Bremen und war sofort auf der linken Seite gesetzt. Mit seiner Erfahrung und seinem soliden Defensivspiel brachte der Außenverteidiger Stabilität in die Abwehr und half, Werder Bremens direkten Wiederaufstieg ins Oberhaus zu sichern. Nach vier Jahren an der Weser entschieden die Verantwortlichen, Jungs auslaufenden Vertrag nicht mehr zu verlängern. Für den gebürtigen Spanier ergab sich im Sommer die Chance, zum Europa-League-Teilnehmer zu wechseln, wo Jung nun um Einsatzzeiten kämpft.
Maximilian Eggestein: Der Mittelfeldakteur zählt zu den bekanntesten Bremer Eigengewächsen der vergangenen Jahre. Der Hannoveraner war über mehrere Spielzeiten hinweg ein Dauerbrenner im Zentrum des SV Werder Bremen, geschätzt für seinen enormen Laufaufwand, das aggressive Pressing und eine präzise Schusstechnik. Legendär bleibt ein Treffer beim 2:1-Auswärtssieg 2017 in Dortmund, als ein Distanzschuss direkt im Winkel landete – und Eggestein selbst staunen ließ. 2021 folgte der Wechsel nach Freiburg, wo der Dauerläufer längst zu einer festen Säule im Zentrum gereift ist.
Eren Dinkci wechselte dank einer Ausstiegsklausel von Werder Bremen zum SC Freiburg
Eren Dinkci: Der gebürtige Bremer galt früh als eines der größten Offensivtalente, vor allem sein Tempo und sein Zug zum Tor wurden stets gelobt. Gleich in seinem ersten Bundesliga-Spiel gegen Mainz köpfte er kurz nach seiner Einwechslung zum Siegtreffer ein. Doch so glorreich ging es für ihn an der Weser nicht weiter. Nach Jahren mit Höhen und Tiefen sowie einer äußerst gelungenen Leihstation in Heidenheim entschied sich der Stürmer gegen eine Rückkehr in seine Heimat. So ging es dank einer Ausstiegsklausel 2024 zum SC Freiburg, wo er bislang 28 Pflichtspiele absolvierte und ein Tor erzielte.
Maximilian Philipp: Der gebürtige Berliner, der einst in Freiburg seinen Durchbruch bei den Profis schaffte, wechselte 2017 für die beachtliche Summe von 20 Millionen Euro zu Borussia Dortmund. Doch Philipps Karriere beinhaltete auch Umwege: Er spielte bei Dynamo Moskau oder wurde beim VfL Wolfsburg nicht richtig glücklich – Werder Bremen lieh den Stürmer schließlich im Winter 2023 von den Niedersachsen aus. In 15 Partien gelang ihm dabei lediglich ein Treffer. Im Folgesommer ging es zurück nach Freiburg, wo er prompt gegen Werder traf. Eine Hauptrolle spielt der 31-Jährige an der Dreisam aber nicht mehr, in der laufenden Saison zählte er noch gar nicht zum Spieltagskader.
So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den SC Freiburg aussehen!
Werder Bremen-Ex Jan-Niklas Beste spielt wieder beim SC Freiburg
Jan-Niklas Beste: Der Mann aus Hamm hoffte bei Werder Bremen auf den großen Wurf, doch es blieb bei Pflichtauftritten für die U23 der Bremer. Beste wurde nach Emmen und Regensburg verliehen, ehe er beim 1. FC Heidenheim schließlich groß aufspielte. 2024 folgte ein Wechsel zu Benfica Lissabon, doch schon im Folgewinter wurde der Flügelspieler nach Freiburg transferiert. Dort hat der Linksfuß seither 14 Pflichtspiele absolviert und dabei einen Treffer vorbereitet – natürlich gegen Werder.
Patrick Osterhage: In Göttingen wurde der Mittelfeldakteur geboren, durchlief später am Osterdeich zahlreiche Juniorenteams. 2017 wechselte Osterhage zum BVB-Nachwuchs, über die zweite Herrenmannschaft der Borussia ging es schließlich zum VfL Bochum. Dort absolvierte der Linksfuß 67 Partien. Heute ist der 25-Jährige fester Bestandteil des SC Freiburg gesetzt und hat in der Vorsaison lediglich vier Ligapartien verpasst. (bek)
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