Werder-Coach über Neuzugänge

Steffen lobt Werders Wohlfühloase: Warum die Bremer Neuzugänge auf Anhieb funktionieren

Die Last-Minute-Verstärkungen des SV Werder Bremen haben zuletzt ihr Können gezeigt - Trainer Horst Steffen erklärt, warum die Neuzugänge auf Anhieb funktionieren!

Bremen – Isaac Schmidt hat kurz nach seinem Wechsel zum SV Werder Bremen direkt ein Tor erzielt, Victor Boniface bereitete zuletzt ein Tor vor, Cameron Puertas wusste beim 4:0-Erfolg der Bremer gegen Borussia Mönchengladbach auch auf Anhieb zu überzeugen, und Rechtsverteidiger Yukinari Sugawara wird für seine zur Schau gestellte Selbstverständlichkeit im Auftreten ohnehin von allen Seiten mit Lob überschüttet. Kurzum: Die Neuzugänge, die der Bundesligist erst auf den allerletzten Metern der Transferphase verpflichtet hat, scheinen kaum Anlaufzeit an der Weser zu benötigen, um ihr Können zu zeigen. Warum das so ist, liegt für Trainer Horst Steffen auf der Hand.

Die Neuzugänge des SV Werder Bremen funktionieren auf Anhieb, das gilt auch für Cameron Puertas (zweiter von links), Samuel Mbangula (Nummer sieben) und Yukinari Sugawara (Nummer drei).

Werder Bremens Horst Steffen über die Neuzugänge: „Alle neuen Spieler fühlen sich sehr wohl“

„Sie verfügen alle über eine gewisse Grundqualität, was die Grundvoraussetzung ist. Auch das Spielverständnis ist bei allen da. Darüber hinaus sind sie in eine Gruppe gekommen, die sie dankbar aufgenommen hat“, erklärt der Coach des SV Werder Bremen vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr, DeichStube-Liveticker) und gewährt einen Einblick ins Kabinenmiteinander. „Alle neuen Spieler fühlen sich sehr wohl. Yukinari Sugawara hat zum Beispiel mit Mio Backhaus jemanden im Kader, mit dem er Japanisch sprechen kann. Das erleichtert ihm einiges. Victor Boniface und Cameron Puertas haben die Belgier-Combo, Isaac Schmidt kannte auch einige Jungs vorher, hatte zudem sofort einen Bezug zu den französischsprachigen Spielern.“

Soll heißen: Niemand musste sich isoliert fühlen, sondern wurde mit offenen Armen empfangen – auch weil Werder Bremen sportliche Soforthilfen nach einem schwierigen Sommer natürlich unbedingt benötigte. Wenn dann noch die Leistung passt, das ist im Fußball so wie in allen anderen Teamsportarten, dann gelingt die Integration beziehungsweise Akzeptanz noch schneller. „Wenn Erfolge da sind – sei es im Spiel oder im Training –, bei denen man merkt, dass der Ball gut rollt, ist es leichter für Neuzugänge, reinzukommen und insgesamt eine gute Stimmung zu haben“, meint auch Horst Steffen. „Das hilft beim Ankommen und sorgt dafür, dass eine Gruppe wächst.“ (mbü)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Kirchner-Media/Thomas Haesler

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