Stimmen zum Spiel

„Inakzeptabel“ und „alles vermissen lassen“: Die Stimmen zur herben Werder-Pleite gegen Freiburg

Bremen – Der SV Werder Bremen hat am Samstag eine schmerzhafte 0:3 (0:1)-Heimpleite gegen den SC Freiburg kassiert. Die Stimmen zum Spiel von SVW-Trainer Horst Steffen und Co..

Horst Steffen (Trainer des SV Werder Bremen): „Wir hätten es aber besser spielen können, hatten zu wenig Spieltempo, um mehr Lücken zu erreichen, indem wir den Ball schneller zirkulieren lassen. Tiefenläufe haben nicht so stattgefunden, wie wir es brauchen, um den Gegner vor Probleme zu stellen, sodass Freiburg es ordentlich verteidigen konnte und wir wenig Möglichkeiten hatten. (...) Wenn das 2:1 fällt, haben wir schon mal erlebt, wie das Stadion hier aufwacht und wir auf dem Feld genauso und dann Freiburg vor mehr Probleme stellt. Wir haben dafür zu wenig Klarheit gehabt. Wir hätten am Ende mehr mit Zufall arbeiten müssen, mit mehr Hereingaben, wo der Ball dann auch mal direkt Richtung Tor geht oder auf den zweiten Ball, der runterfällt. Da hätten wir mehr Energie aufbringen müssen. Das haben wir nicht gut gemacht in der zweiten Halbzeit und dann war das Gefühl da, dass wir nicht mehr ins Spiel kommen können. Wir waren nicht so stark, wie es sein muss, um ins Spiel zurückzukommen.“

Marco Friedl (Kapitän SV Werder Bremen): „Wir haben alles vermissen lassen und kein gutes Spiel gemacht. Wir waren viel zu unsauber, hatten zu viele Kontakte und Fehlpässe – so kannst du keine Mannschaft schlagen und schon gar nicht Freiburg, die eine Truppe auf dem Platz sind.“

Bittere Heimpleite für Werder Bremen gegen den SC Freiburg: Das sagen Horst Steffen, Jens Stage und Marco Friedl zum bitteren Samstagnachmittag.

Großer Frust nach Werder Bremen-Klatsche gegen SC Freiburg: „Wir haben alles vermissen lassen“

Yukinari Sugawara (Profi SV Werder Bremen): „Heute war die Leistung inakzeptabel. Von unserer Qualität hat man nichts gesehen. Aber manchmal gibt es leider solch einen Tag. Wir müssen jetzt positiv bleiben, denn wir hatten auch gute Momente und Verbesserungen in diesem Spiel. Das nächste Spiel wird schwierig, darauf müssen wir uns gut vorbereiten.“

Mio Backhaus (Torhüter SV Werder Bremen): „Es ist bitter, dass es 0:3 ausgeht. Das hat sich für mich nicht nach einem 0:3-Spiel angefühlt. Es ist mein erstes Spiel gegen Freiburg, aber es fühlt sich sicherlich öfter so an, wenn man gegen sie spielt, weil sie viel auf zweite Bälle spielen und in diesen kleinen Situationen vorne dann eiskalt sind. Dann haben wir trotzdem zu viel zugelassen, auch wenn es nicht so viel war. Sie sind anders als Gladbach nicht so hoch angelaufen, haben dafür die Räume hinten kleingehalten. Wir haben uns schwergetan, die richtigen Lösungen zu finden.“

Werder Bremen unterliegt 0:3 gegen SC Freiburg - die Stimmen zum Spiel

Peter Niemeyer (Leiter Profifußball SV Werder Bremen): „Natürlich ist eine Enttäuschung da. Es lief einiges gegen uns, nichtsdestotrotz sollten wir uns an die eigene Nase fassen. Wir hatten nicht die Genauigkeit im Spiel, nicht die Energie, nicht die zweiten Bälle gewonnen haben wie noch vergangene Woche. Nach einer sehr positiven letzten Woche ist jetzt ein gewisses ungutes Gefühl da. Wir können uns nicht erlauben, auch nur einen halben Schritt weniger zu machen, sondern müssen immer voll auf dem Gaspedal stehen.“

Maximilian Eggestein (Ex-Bremer und Freiburg-Profi): „Insgesamt hat Werder es ganz gut geschafft, die Räume zu bespielen und sind in unsere Ketten gekommen – aber nicht weiter. Da haben wir gut zurück verteidigt. Der Spielverlauf ist auch in unsere Richtung gelaufen. Wenn sie den Elfmeter zum 1:2 reinschießen, dann kann das Spiel nochmal kippen. Wir haben verdient gewonnen, aber das Spiel hätte auch in eine andere Richtung gehen können.“

Lucas Höler (Freiburg-Profi und gebürtiger Achimer): „Es war sehr schön, das Ergebnis ist top. Hätte ich das vierte Tor noch gemacht, wäre es überragend gewesen. Aber so hätte ich es vor dem Spiel unterschrieben. Es war ein enges Spiel in der ersten Halbzeit, wir hatten ein bisschen Spielglück auf unserer Seite mit dem Elfmeter. Aber am Ende haben wir es gut verteidigt. Der Sieg tut uns sehr gut.“

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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