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Werder-Abschied? Stammplatz-Verlust? So reagiert Torhüter Zetterer auf Spekulationen um seine Person
Bleibt Michael Zetterer auch unter Neu-Trainer Horst Steffen Werders Nummer eins oder verlässt er gar den Club? Jetzt spricht der Torhüter Klartext über seine Zukunft am Osterdeich!
Bremen – Seinen Geburtstag verbringt Michael Zetterer dieses Mal in Verden. Zumindest teilweise. Dort steht für den SV Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr, DeichStube-Liveticker) schließlich das erste Testspiel der Saisonvorbereitung an, allerdings muss der nun 30-jährige Torhüter im Duell mit dem Oberligisten FC Verden 04 kurzfristig wegen einer Trainingsblessur am Hintern passen. Bei den Norddeutschen wird in diesen Wochen ganz besonders auf die Position zwischen den Pfosten geblickt, denn auch Ersatzmann Mio Backhaus macht sich Hoffnungen, künftig die Nummer eins der Grün-Weißen zu sein. Aber wie offen ist das Rennen um den Stammplatz wirklich? Zetterer selbst jedenfalls macht sich keine ernsthaften Sorgen, dass er bald auf die Bank muss.
Werder Bremen-Keeper Michael Zetterer: „Horst Steffen hat mir ganz klar zu verstehen gegeben, dass ich die Nummer eins bin“
„Horst Steffen hat mir ganz klar zu verstehen gegeben, dass ich die Nummer eins bin“, erzählt der gebürtige Münchener im Gespräch mit dem „Merkur“. „Und ganz ehrlich: In der Bundesliga bist du immer der Herausgeforderte.“ Doch nicht nur in dieser Hinsicht nimmt Michael Zetterer den Wind aus den Segeln der öffentlichen Diskussionen, auch jegliche Wechsel-Gerüchte um seine Person verbannt er in das Reich der Märchen. „Ich möchte hier in Bremen bleiben und noch einmal so eine gute Saison spielen“, betont der Schlussmann, der in der vergangenen Saison zwar nicht immer fehlerfrei agierte, aber letztlich in zehn Bundesliga-Partien ohne Gegentreffer blieb.
Für seinen neuen Coach und dessen Philosophie hat Michael Zetterer derweil ausschließlich lobende Worte übrig: „Horst Steffen will viel Fußball spielen lassen und das kommt mir entgegen, weil ich mit dem Fuß viel kann.“ Genau diese Qualitäten hatten unter Ex-Coach Ole Werner unter anderem dazu geführt, dass der Bayer einst Jiri Pavlenka aus dem Kasten des SV Werder Bremen verdrängte. Auch seine Teamkollegen betonten stets, wie gut es ihnen tue, Zetterer als zusätzliche Anspielstation hinter sich zu wissen. In Verden wird es allerdings keine Kostprobe geben. (mbü)
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