Über neun Jahre bei Werder
Heimat? „Ich kann jetzt auch Bremen dazuzählen“: Veljkovic über Werder-Abschied und Belgrad-Vorfreude
Hinter Milos Veljkovic liegt die letzte Saison als Spieler des SV Werder Bremen. Was ihm die Zeit am Osterdeich bedeutet und wie er auf seine Zukunft bei Roter Stern Belgrad blickt.
Bremen – Aktuell genießt Milos Veljkovic seinen Urlaub – und nach einer Saison mit einigen Verletzungen dürfte die Zeit zum Abschalten und Regenerieren dem Innenverteidiger ganz gelegen kommen. Denn schon bald wartet eine neue Aufgabe auf den serbischen Nationalspieler: Zum ersten Mal seit über neun Jahren wird Veljkovic nicht zum Start der Vorbereitung zum SV Werder Bremen zurückkehren, sondern beim serbischen Traditionsclub Roter Stern Belgrad aufschlagen. „Es ist ein großer Verein mit großer Tradition. Natürlich ist es Heimat, meine Familie ist dort in der Nähe“, erklärt Veljkovic im Interview mit dem Bremer Vereinsmedium und ergänzt: „Nach 15 Jahren komme ich zurück nach Hause.“
Nach langer Zeit bei Werder Bremen: Milos Veljkovic über Heimat-Gefühle
In den vergangenen Jahren war jedoch Bremen für ihn zur sportlichen und persönlichen Heimat geworden – ein Ort, der auch weiterhin eine besondere Bedeutung für den 29-Jährigen haben wird: „Eigentlich sage ich immer: Basel, Belgrad und mein Dorf in Serbien sind Heimat. Aber ich kann jetzt auch Bremen dazuzählen“, so Veljkovic. Wie schwer ihm der Abschied fiel, zeigte sich deutlich beim letzten Heimspiel der Saison gegen RB Leipzig als der Innenverteidiger des SV Werder Bremen die Tränen nicht zurückhalten konnte: „Ich hatte mir vorgenommen nicht zu weinen oder emotional zu sein, aber ich konnte nicht anders“, blickt er auf diesen Moment zurück.
Nach Abschied von Werder Bremen: Rückkehr in die Heimat und Chance auf Champions League für Milos Veljkovic
Trotz der Wehmut über den Abschied vom SV Werder Bremen überwiegt bei Milos Veljkovic die Vorfreude auf das neue Kapitel: „Meine Familie und ich sind schon ewig Roter-Stern-Fans. Marko Marin ist dort Sportdirektor, mit ihm habe ich ein super Verhältnis. Wir standen in engem Kontakt – das war auch einer der Gründe für meinen Wechsel.“ Bei seinem neuen Club wartet nicht nur die Rückkehr in die Heimat, sondern auch die Aussicht auf Champions-League-Fußball: Roter Stern wurde erneut serbischer Meister und hat damit die Chance, sich für die Gruppenphase der Königsklasse zu qualifizieren. Grund genug für Milos Veljkovic, sich bereits im Urlaub auf die neue Saison zu freuen. (bvo)
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