Vertrag des Werder-Profis läuft aus

Vertrag läuft aus: Was wird aus Milos Veljkovic? Welchen Plan Werder verfolgt

Was wird aus Milos Veljkovic? Der Vertrag des Verteidigers beim SV Werder Bremen läuft am Saisonende aus.
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Was wird aus Milos Veljkovic? Der Vertrag des Verteidigers beim SV Werder Bremen läuft am Saisonende aus.

Was wird aus Milos Veljkovic? Der Vertrag des Verteidigers beim SV Werder Bremen läuft am Saisonende aus - wie der Verein mit dem Serben plant.

Update vom 11. März 2025 (12.30 Uhr): Jetzt ist der Wechsel offiziell - Milos Veljkovic verlängert seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim SV Werder Bremen nicht und wechselt stattdessen in seine Heimat!

Bremen – Nur um den Zeitraum etwas greifbarer zu machen: Als Milos Veljkovic zu Jahresbeginn 2016 zum SV Werder Bremen wechselte, hieß der Cheftrainer noch Viktor Skripnik, war das iPhone 6s das angesagteste Mobiltelefon auf dem Markt und der Song „Hello“ von Adele die Nummer eins der Charts. Vom Begriff „TikTok“ hatte damals noch nie jemand gehört, und das historische Klimaabkommen von Paris lag erst wenige Wochen zurück. Ziemlich lange her also. Eine Ewigkeit gar, legt man die sonst üblichen Zeitspannen im Fußballbusiness zu Grunde. Seit nunmehr neun Jahren steht Milos Veljkovic inzwischen beim SV Werder unter Vertrag, was den 29-Jährigen nicht nur zum dienstältesten Feldspieler des Vereins, sondern auch zu einem Exoten der Branche macht. Ob für ihn nach der Saison noch ein zehntes Werder-Jahr hinzukommt, ist dabei nach wie vor ungeklärt. Der Antwort auf die Frage wollen sich Profi und Verantwortliche nun mit großen Schritten nähern.

Werder Bremens Clemens Fritz über Milos Veljkovic: „Wir werden uns zeitnah zusammensetzen und über die Zukunft sprechen“

„Wir werden uns zeitnah zusammensetzen und über die Zukunft sprechen“, sagt Clemens Fritz, Sportchef des SV Werder Bremen, wenn man ihn in diesen Tagen auf die Personalie Milos Veljkovic anspricht. Mit zeitnah ist dabei der Februar gemeint, in dem ein Treffen mit der Spielerseite anberaumt ist. Für beide Parteien geht es um Planungssicherheit, viel Zeit wollen (und können) sie nicht mehr verlieren.

Veljkovics Vertrag läuft bekanntlich am 30. Juni dieses Jahres aus, ob er ihn einmal mehr verlängert, ist aktuell vollkommen offen. Nach Informationen der DeichStube haben Spieler und Verein zuletzt im Dezember über eine mögliche gemeinsame Zukunft gesprochen, seitdem nicht mehr. Zwischenzeitlich schien sogar ein Abgang des Verteidigers des SV Werder Bremen während der Winterpause möglich, mehrere Clubs aus dem Ausland bekundeten vage Interesse, einer sogar ganz konkret: Roter Stern Belgrad. Die Meldung serbischer Medien, Milos Veljkovic habe sich mit dem Verein bereits auf einen Wechsel im Sommer geeinigt, dementierte der Spieler jüngst ausdrücklich im Interview mit der DeichStube. „Ich möchte klarstellen, dass ich nichts unterschrieben habe“, sagte er, verriet aber auch: „Es gibt ein konkretes Interesse des Vereins.“

Milos Veljkovic genießt innerhalb der Mannschaft und bei Werder Bremens Trainer Ole Werner einen hohen Stellenwert

Über Veljkovics Berater hat Champions-League-Teilnehmer Roter Stern Belgrad angefragt. Der Innenverteidiger des SV Werder Bremen gilt als absoluter Wunschspieler von Trainer Vladan Milojevic und des Technischen Direktors Marko Marin, der als Profi eine Bremer Vergangenheit hat. Im aktuellen Aufgebot von Roter Stern stehen überwiegend junge Innenverteidiger. Mit seiner Erfahrung von knapp 200 Bundesliga-Einsätzen sowie 35 A-Länderspielen für Serbien (darunter WM- und EM-Teilnahmen) soll Milos Veljkovic bei der Entwicklung dieser Spieler helfen. Eine Aufgabe, die den Bremer reizen soll. Zumal er mit Abonnement-Meister Belgrad in der neuen Saison sicher international spielen würde.

Entschieden hat sich Veljkovic noch nicht, das hat er unlängst erklärt und zum wiederholten Male betont, wie wohl er sich bei Werder fühlt. Dementsprechend offen geht er in die anstehenden Gespräche mit dem Club. Eine „Win-Win-Situation“ müsse es am Ende sein, sagt Veljkovic, der als verdienter Profi kaum Abstriche wird machen wollen, weder sportlicher noch finanzieller Natur. Was absolut nachvollziehbar ist. Fragt sich, wie sehr sich Werder Bremen unter dem Strich bemüht, um den Spieler zu halten. Was für einen Verbleib spricht: Innerhalb der Mannschaft und beim Trainer genießt Milos Veljkovic als umsichtiger Beobachter und ausgeglichener Charakter einen enorm hohen Stellenwert. Zudem ist bei ihm bekannt, was er sportlich liefert. Was gegen einen Verbleib sprechen könnte, wäre ein grundsätzlicher Plan des Vereins, seine Innenverteidigung ab dem Sommer neu (und verjüngt) aufzustellen. Neue Impulse setzen, Freiräume für andere Spieler schaffen, das gehört seit jeher auch zur Bremer Kaderplanung. Die kommenden Wochen werden zeigen, in welche dieser Richtungen es geht. (dco)

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