Werder-Profi holt Remis mit Serbien

Last-Minute-Treffer rettet Serbien: Werder-Profi Veljkovic bejubelt Remis gegen Slowenien und wahrt Achtelfinal-Chance

Riesenjubel bei Milos Veljkovic vom SV Werder Bremen und der serbischen Nationalmannschaft nach dem Last-Minute-Treffer zum Ausgleich.
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Riesenjubel bei Milos Veljkovic vom SV Werder Bremen und der serbischen Nationalmannschaft nach dem Last-Minute-Treffer zum Ausgleich.

Am Donnerstagnachmittag hat Werder Bremens Milos Veljkovic mit Serbien gegen Slowenien sein zweites EM-Spiel absolviert. So lief das Spiel gegen den zweiten Gruppengegner.

München – Riesenglück für Milos Veljkovic und die serbische Nationalmannschaft: Das Team um den Profi des SV Werder Bremen hätte nach dem 0:1 zum Auftakt gegen England beim 1:1 (0:0) gegen Slowenien beinahe auch sein zweites EM-Spiel am Mittwoch verloren. Doch dank eines Last-Minute-Treffers des Ex-Frankfurters Luka Jovic (90.+5) lebt die Hoffnung der Serben auf die Qualifikation für das Achtelfinale weiter. Zuvor hatte Zan Karnicnik von NK Celje (69.) Slowenien in Front gebracht. Veljkovic stand in der Startelf und kam über die volle Distanz zum Einsatz. Bei dem Gegentor traf den Bremer Innenverteidiger keine direkte Schuld, auch wenn er bei der Flanke von Vorlagengeber Timi Max Elsnik etwas zögerlich agierte.

So sehen Fans das EM-Spiel zwischen Serbien mit Werder-Bremen-Profi Milos Veljkovic gegen Dänemark live im TV und im Livestream!

Serbien erwischten gegen wache Slowenen zunächst keinen guten Beginn und waren in der halben Stunde vor allem defensiv gefordert. Danach kamen sie, angetrieben vom auffälligen Dusan Vlahovic, allerdings besser ins Spiel und es entwickelte sich ein packendes Duell mit Chancen auf beiden Seiten. Die beste Möglichkeit im ersten Abschnitt besaß Sloweniens Elsnik, der nach einem unfreiwilligen Doppelpass mit Serbiens Strahinja Pavlovic den Ball aus halbrechter Position an den rechten Pfosten knallte (36.). Den Nachschuss setzte Leipzigs Benjamin Sesko in den Oberrang. Serbiens beste Gelegenheit besaß Stürmer Aleksandar Mitrovic, der nach einem langen Ball am stark reagierenden Keeper Jan Oblak scheiterte (42.). Werder Bremens Profi Milos Veljkovic, der wie gewohnt als rechter Innenverteidiger in der Dreierkette auflief, wurde immer wieder in direkten Duellen mit den slowenischen Offensivspielern gefordert, in denen der 28-Jährige zumeist die Oberhand behielt und einen souveränen Eindruck vermittelte.

Riesenjubel bei Werder Bremens Milos Veljkovic: Luka Jovic rettet Serbien Last-Minute-Remis gegen Slowenien

Im zweiten Durchgang tauchte Serbien dann sofort mehrfach brandgefährlich vor dem gegnerischen Kasten auf: Doch sowohl Mitrovic (46. und 50.) als auch Sloweniens Jaka Sliwol mit einem Beinahe-Eigentor (49.) verpassten die Führung. Auf der anderen Seite verhinderte Milos Veljkovic mit einem starken Tackling gegen Sesko die mögliche Führung der Slowenen, die in ihrem Auftaktspiel beim 1:1 gegen Dänemark einen Punkt geholt hatten. Besser machte es schließlich Zan Karnicnik, der nach seinem Ballgewinn in der eigenen Hälfte gegen Ex-Frankfurter Mijat Gacinovic übers halbe Feld sprintete und eine perfekte Hereingabe von Elsnik am langen Pfosten zum 1:0 vollendete.

In der Folge warf Serbien noch einmal alles nach vorne, doch der Ball wollte einfach nicht den Weg ins Tor finden. Als alle in der fünften Minute der Nachspielzeit schon mit der zweiten Niederlage der Serben rechneten, gab es noch eine letzte Ecke: Im Gewühl köpfte der eingewechselte Jovic den Ball ins lange Eck zum 1:1 - und sorgte damit für riesigen Jubel. Zwar liegen die Serben nach zwei Spieltagen mit einem Zähler auf dem letzten Rang in der Gruppe C, haben sich aber zumindest die Chance auf das Achtelfinale bewahrt. Denn bei der EM ziehen auch vier der sechs besten Gruppendritten in das Achtelfinale ein. Sein letztes Gruppenspiel bestreitet das Team von Nationaltrainer Dragan Stojkovic am Dienstag (25. Juni, 21 Uhr) gegen Dänemark, das am Donnerstagabend (18 Uhr) zunächst noch gegen England gefordert ist. (mwi)

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