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Moskau - Die Ausgangslage ist klar: Ein Sieg am Mittwochabend gegen den fünfmaligen Weltmeister Brasilien (20.00 Uhr/ZDF), und Werder-Profi Milos Veljkovic (22) steht mit der serbischen Nationalmannschaft bei der WM in Russland im Achtelfinale.
Es wäre ein historischer Erfolg, denn die Vorrunde haben die Serben noch nie überstanden. Bei ihrer ersten WM-Teilnahme im Jahr 2010 war nach den Gruppenspielen Schluss. „Brasilien ist der klare Favorit“, sagt Veljkovic gegenüber „werder.de“ - betont aber auch: „Es ist nichts unmöglich. Man hat gesehen, wie eng die Spiele sind. Da ist es egal, ob man gegen Brasilien, Argentinien oder Spanien spielt.“ Wie es mit einem Erfolg gegen die Brasilianer funktionieren kann, hat sich der Bremer auch schon überlegt.
„Wir müssen defensiver stehen und dürfen ihnen keinen Raum geben, um ihre Schnelligkeit auszuspielen“, sagt Veljkovic, der bisher noch auf seinen ersten WM-Einsatz wartet. In den Spielen gegen Costa Rica (1:0) und die Schweiz (1:2) ließ ihn Trainer Mladen Krstajic (spielte selbst von 2000 bis 2004 für Werder) jeweils auf der Bank.
Veljkovic heiß auf das Brasilien-Spiel
„Ich will unbedingt spielen“, betont Veljkovic, der in Bremen unangefochtener Stammspieler ist, im Nationalteam aber Ex-Bremer Dusko Tosic (Besiktas Istanbul) und Nikola Milenkovic (AC Florenz) in der Abwehrmitte den Vortritt lassen muss.
„Niemand ist zufrieden, wenn er nicht zum Einsatz kommt. Ich will Einsatzminuten und hoffe, dass ich diese bekommen werde“, sagt Veljkovic, der seine Rolle im Team aber ganz gut einschätzen kann: „Ich muss geduldig bleiben. Schließlich bin ich neu in der Nationalmannschaft.“