Weiser-Zukunft ungewiss

Neuer Berater: Was hat Werder-Profi Mitchell Weiser vor?

Mitchell Weiser hat seinen Berater gewechselt. Wie plant der rechte Schienenspieler des SV Werder Bremen seine Zukunft?
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Mitchell Weiser hat seinen Berater gewechselt. Wie plant der rechte Schienenspieler des SV Werder Bremen seine Zukunft?

Bleibt er oder geht er? Mitchell Weiser vermied zuletzt ein klares Bekenntnis zum SV Werder Bremen. Jetzt hat der Außenbahnspieler seinen Berater gewechselt.

Im vergangenen Sommer liebäugelte Mitchell Weiser mit einem Wechsel und blieb dann doch beim SV Werder Bremen. Dort fühlt sich der 29-Jährige zwar sehr wohl, aber zuletzt ließ er im Interview mit der DeichStube offen, ob er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag verlängern möchte. Alles ist möglich – und dazu passt: Weiser hat seinen Berater gewechselt, lässt sich nicht mehr von Roof vertreten, sondern ist zu seiner ehemaligen Agentur „CN Sport“ vom ehemaligen Bayern-Profi Christian Nerlinger zurückgekehrt. Die „Bild“ berichtete zuerst davon.

Werder Bremen würde den Kontrakt mit dem rechten Schienenspieler gerne verlängern. Im Sommer sah es bereits nach einer Einigung aus, doch passiert ist seitdem nichts. „Ich zögere, weil ich ambitioniert bin und vom Verein das Gefühl haben will, dass man größere Ziele als den Klassenerhalt hat. Auf dieses Signal warte ich. Natürlich liegt es am Ende des Tages an uns Spielern, aber ich denke, auch der Verein kann eine Richtung vorgeben“, sagte Mitchell Weiser und betonte: „Ich werde nächstes Jahr 30, und dann denkt man schon, dass man noch einmal etwas erleben will. Trotzdem würde ich das, was ich hier habe, nicht leichtfertig herschenken. Ich weiß sehr zu schätzen, was ich hier an dem Verein habe. Aber ich bin eben ein Abenteurer.“

Leistungsträger wechselt Berater: Was wird aus Werder Bremens Mitchell Weiser?

Weiser war 2021 nach Werders Abstieg an die Weser gewechselt – in letzter Sekunde der Transferperiode als Leihspieler von Bayer Leverkusen. Dort war er auf dem Abstellgleis gelandet und hatte vergeblich auf bessere Angebote gewartet. Nach dem Aufstieg lief es ähnlich. Bayer wollte ihn nicht zurück, Werder konnte ihn sich nicht leisten – und Mitchell Weiser schaute selbst nach Alternativen. Am Ende machte Werder Bremen dann doch das Rennen, bekam den ehemaligen U21-Europameister sogar ablösefrei. In Bremen ist Weiser Stammspieler. Geschätzt werden seine Offensivqualitäten mit vielen Assists, kritisiert seine Schwächen in der Defensive mit der Beteiligung an vielen Gegentoren. Zuletzt stabilisierte er sich dort aber genauso wie die Mannschaft und steht nicht zur Diskussion. Deswegen wird Werder sicher versuchen, ihn zu halten. Ein vorzeitiger Verkauf im Winter, um noch eine Ablöse zu kassieren, ist quasi ausgeschlossen. Das kann sich Werder sportlich eigentlich nicht leisten. (kni)

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