Werders Comeback-Plan

Ein Jahr danach: So plant Werder das Weiser-Comeback nach Kreuzbandriss und Meniskusverletzung

Comeback zwölf Monate später: So plant Werder Bremen die Rückkehr von Mitchell Weiser nach dessen Kreuzbandriss und Meniskusverletzung.

Es ist kein Moment, an dem eine Kerze angezündet wird. Überhaupt bietet er sich nicht für Feierlichkeiten an. Dennoch wird es am Donnerstag exakt ein Jahr her sein, dass sich Mitchell Weiser im Training des SV Werder Bremen das Kreuzband gerissen hat – und wie sein Personalcoach kürzlich im Gespräch mit der DeichStube verriet, ist dabei auch der Meniskus in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Folge: Weiser fiel monatelang aus, sein bis dato letztes Pflichtspiel fand im Mai 2025 statt. Nun wird an der Teamrückkehr gearbeitet, in diesen Tagen noch als Individualist im Inneren des Weserstadions.

Will bald auch wieder auf dem Platz eine gute Figur abgeben: Werder Bremens Mitchell Weiser.

Ein Jahr nach Kreuzbandriss: So plant Werder Bremen das Comeback von Mitchell Weiser

„Der Plan ist, dass er im Trainingslager teilintegriert wird. Sonst ergibt es auch keinen Sinn“, betont Chefcoach Daniel Thioune. „Nach zwölf Monaten Ausfallzeit sind wir aber weiterhin vorsichtig.“ Und doch ist der Plan klar: Stück für Stück soll die Belastung gesteigert werden, nach den ersten Einheiten mit der Mannschaft sind für den 32-Jährigen auch Einsätze in Werder Bremens Testpartien vorgesehen. Läuft alles optimal, könnte Mitchell Weiser schon im DFB-Pokal gegen den Oberligisten Lüneburger SK Hansa sein Comeback in einem Spiel feiern, in dem es wirklich um etwas geht.

„Fühlt sich für mich an wie ein Top-Top-Top-Neuzugang“: Werder Bremens Comeback-Plan mit Mitchell Weiser

„Ich bin guter Dinge, dass wir ihn bald wieder mit der Mannschaft auf dem Platz erleben können. Aus der Entfernung habe ich ihn ja schon wahrnehmen dürfen und weiß, dass er ein absoluter Leistungsträger bei uns im Verein war“, sagt Thioune. „Ich freue mich auf ihn, aber meine Erwartungshaltung hält sich in Grenzen nach so langer Ausfallzeit.“ Aber natürlich wünscht sich auch der 51-Jährige, dass Mitchell Weiser, der kürzlich nach langem Hin und Her seinen Vertrag bei Werder Bremen bis 2027 verlängerte, an frühere Glanzmomente anknüpfen kann. „Wenn er annähernd wieder seine Form erreicht, fühlt es sich für mich wie ein Top-Top-Top-Transfer an“, ist Thioune überzeugt. (mbü)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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