Werder-Star wieder verletzt?

Fällt Naby Keita nach Startelf-Debüt gegen Hoffenheim schon wieder aus? Werder hofft noch!

Erlebte bei seiner Startelf-Premiere für Werder Bremen insgesamt einen Abend zum Vergessen: Naby Keita (mi.) blieb erst blass und musste dann angeschlagen ausgewechselt werden.
+
Erlebte bei seiner Startelf-Premiere für Werder Bremen insgesamt einen Abend zum Vergessen: Naby Keita (mi.) blieb erst blass und musste dann angeschlagen ausgewechselt werden.

Erst blass, dann verletzt: Naby Keita erlebte beim 2:3 gegen die TSG Hoffenheim ein ganz unglückliches Startelf-Debüt für Werder Bremen. Droht jetzt der nächste Ausfall?

Bremen – Als sich Naby Keita nach knapp einer Stunde an den Oberschenkel griff und kurz darauf den Platz verließ, da wurden beim SV Werder Bremen Erinnerungen an Ömer Toprak wach – und das sind keine guten. Der einstige Abwehrchef fiel regelmäßig mit muskulären Problemen aus, war ein Dauergast im Krankenstand. Keita gilt als ähnlich anfällig, der Top-Neuzugang vom FC Liverpool verletzte sich ganz früh in dieser Sommer-Vorbereitung und stand nun bei der 2:3-Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim erstmals in der Startelf. Nun droht der nächste Ausfall.

„Wir müssen die Untersuchungen abwarten. Ich hoffe, dass es nichts Schlimmeres ist“, meinte Clemens Fritz als Werder Bremens Leiter Profifußball nach der Partie. Es sei auch noch völlig offen, welche Auswirkungen die mögliche Verletzung auf die Länderspielreise von Naby Keita hat. Fakt ist: Trotz seiner langen Verletzungspause will der Kapitän der Nationalmannschaft von Guinea eigentlich nicht auf die anstehenden Länderspiele verzichten. „Es ist immer etwas Besonderes, für dein Land zu spielen. Und Naby ist nicht irgendwer in seinem Land, sondern ein Topstar“, zeigte Fritz durchaus Verständnis. Insgeheim hatte Werder dennoch auf eine Absage Keitas gehofft. Die könnte es nun zwangsweise geben, falls sich der 28-Jährige verletzt haben sollte.

Werder Bremen bangt nach Startelf-Debüt um angeschlagenen Naby Keita: „Hoffen, dass es nichts Schlimmeres ist“

Anders als bei seinen Einwechslungen gegen Köln und in Darmstadt konnte Naby Keita diesmal nicht positiv auf sich aufmerksam machen. Im Gegenteil: Als Achter trabte er mehr über den Platz, ihm fehlte die Dynamik für gute Aktionen. Seine Passquote lag bei für ihn sehr schwachen 69 Prozent und er gewann keinen seiner fünf Zweikämpfe. Dafür fiel er mit einem üblen Frustfoul am Ex-Bremer Kevin Vogt auf, für das er die Gelbe Karte bekam. Als auf der Ersatzbank schon Keitas Wechsel vorbereitet wurde, fasste sich der Mittelfeldspieler bei einem Sprint an den hinteren Oberschenkel. Kurz darauf kniete er sich hin und gab das Signal zur Auswechslung, die aufgrund seiner langen Ausfallzeit ohnehin für die 60. Minute vorgesehen war. Das machte seinen ganzen Auftritt noch unglücklicher.

Fritz nahm den Neuzugang des SV Werder Bremen in Schutz: „In der einen oder anderen Situation hat er schon gezeigt, dass er seine Kollegen gut einsetzen kann. Dass er nicht bei 100 Prozent ist, ist doch klar. Da müssen wir ihm Zeit geben.“ Hoffentlich nicht in der Reha. Eine Diagnose wird am Sonntag erwartet. (kni/mbü)

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Die 15 schönsten Badeseen in Niedersachsen – Urlaubsfeeling garantiert!

Die 15 schönsten Badeseen in Niedersachsen – Urlaubsfeeling garantiert!

13 Kräuter für Sonne und (Halb-)Schatten

13 Kräuter für Sonne und (Halb-)Schatten

Himmelsspektakel mit Vanillekipferl

Himmelsspektakel mit Vanillekipferl

Das sind die 12 größten Unternehmen aus Bayern

Das sind die 12 größten Unternehmen aus Bayern

Kommentare