Top-Star muss wieder zuschauen
Werder-Trainer Werner über den Zuschauer Keita: „Natürlich war das ein Rückschlag für ihn und für uns“
Im Testspiel des SV Werder Bremen gegen den FC St. Pauli (3:3) saß Naby Keita wieder nur auf der Tribüne. Ole Werner äußert sich über die neuerliche Verletzung des Top-Zugangs.
Bremen - Normalerweise wäre er gar nicht da gewesen, sondern bereits in Portugal, wo die Nationalmannschaft Guineas in diesen Tagen zwei Testspiele gegen Guinea-Bissau und Gabun bestreitet. Weil Naby Keita aber nun mal verletzt ist, hatte der Profi des SV Werder Bremen die Reise nicht mit angetreten. Stattdessen schaute er sich am Donnerstag das Testspiel von Werder gegen den FC St. Pauli (3:3) an. Und war nach der Partie automatisch wieder Gesprächsthema. Schließlich hoffen die Bremer sehr darauf, möglichst bald auf Keita bauen zu können.
„Ein Rückschlag für ihn und für uns“ - so reagiert Werder Bremens Trainer Ole Werner auf die nächste Verletzung von Naby Keita
„Natürlich war das ein Rückschlag für ihn und für uns“, sagte Trainer Ole Werner über Naby Keita, der sich in Werder Bremens Heimspiel gegen Hoffenheim eine Muskelverletzung zugezogen hatte - unmittelbar nachdem seine Adduktorenbeschwerden nach Wochen endlich abgeklungen waren. „Naby hat sich lange herangekämpft, und wenn du dann solch einen Rückschlag bekommst, ist es doppelt bitter“, betonte der Coach des SV Werder Bremen - und erklärte: „Wir müssen ihn jetzt aufbauen und bestmöglich unterstützen. Es ist frustrierend für ihn und für uns, weil Naby ein Spieler ist, in den wir eine ganz besondere Hoffnung setzen.“
Werders Leiter Profifußball Clemens Fritz hatte bereits verkündet, dass Naby Keita für die kommenden beiden Ligaspiele gegen Dortmund (20. Oktober) und Union Berlin (28. Oktober) sicher ausfallen wird. Wie es danach weitergeht? Noch unklar. Werder Bremens Chefcoach Ole Werner wollte nach dem St. Pauli-Testspiel keine Prognose abgeben. (dco)