Innenverteidiger-Not bei Werder?
Nach Coulibaly-Verletzung: So ist die Lage in Werder Bremens Innenverteidigung
Karim Coulibaly und Amos Pieper verletzt, ist Niklas Stark bei 100 Prozent? So ist die Lage bei den Innenverteidigern des SV Werder Bremen!
Der erste Eindruck war vielversprechend. Als es für den SV Werder Bremen am Dienstagnachmittag auf den Trainingsplatz ging, war auch Niklas Stark mit dabei. Fast bis zum Schluss absolvierte der 30-Jährige jede Übung, arbeitete energisch gegen den Ball und diskutierte mit den Nebenleuten über gute und weniger gute Aktionen. Der Innenverteidiger hatte am vergangenen Wochenende erstmals seit Ende Dezember wieder ein Pflichtspiel absolviert, nachdem ihm zuvor regelmäßig die Hüfte Schmerzen bereitete. Mehrmals hatte der 30-Jährige in dieser Zeit den Wiedereinstieg ins Teamtraining gewagt – und war doch regelmäßig ausgebremst worden. Nun besteht die Hoffnung, dass negative Reaktionen auf die erhöhte Belastung ausbleiben.
Werder Bremens Peter Niemeyer: „Bei Niklas Stark sieht es aktuell gut aus, er fühlt sich stabil“
„Bei Niklas sieht es aktuell gut aus, er fühlt sich stabil“, sagt Peter Niemeyer als Werders Leiter Profifußball im Gespräch mit der DeichStube. „Er hat sofort von null auf hundert spielen müssen und hat das gut gemacht, was nur noch mehr seine Qualität und Wichtigkeit für uns unterstreicht.“ Am Sonntag (17.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) könnte Niklas Stark diese nach aktuellem Stand also womöglich auch wieder während des so wichtigen Auswärtsspiels des SV Werder Bremen gegen den FC St. Pauli unter Beweis stellen.
Werder Bremens Peter Niemeyer: „Amos Pieper befindet sich auf einem guten Weg – aber er ist eben noch auf dem Weg“
Es kneift nämlich weiterhin personell im Abwehrverbund des SV Werder Bremen. Jüngst meldete sich Karim Coulibaly mit einer muskulären Blessur im Oberschenkel ab und droht für das Duell in Hamburg auszufallen. „Karims Verletzung ist nicht schön, aber wir hoffen, dass er schnell wieder zurückkehren kann“, sagt Peter Niemeyer, vermeidet aber eine termingebundene Prognose. Derweil ist Amos Pieper weiterhin aufgrund einer ausheilenden Risswunde im Knie zum Zuschauen verdammt, Maximilian Wöber spielt wegen anhaltender muskulärer Beschwerden ohnehin keine Rolle. „Amos befindet sich auf einem guten Weg – aber er ist eben noch auf dem Weg“, sagt Niemeyer. „Da müssen wir schauen, was die nächsten Tage so bringen. Trotzdem haben wir auch noch andere Spieler, die auf dieser Position bereits ihr Können nachgewiesen haben.“ Namentlich sind das Kapitän Marco Friedl und Julian Malatini, auch der eigentliche Sechser Senne Lynen war zuletzt schon aushilfsweise in die Abwehrkette gerückt. (mbü)
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