Werder-Einzelkritik
Werder Bremen in Noten gegen FC St. Pauli: Backhaus patzt böse, Schmid bleibt blass
Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel gegen den FC St. Pauli mit 1:2 (0:0) verloren. Die Spieler in der Einzelkritik - mit Noten.
Mio Backhaus: War beim frühen Abschluss von Kaars zur Stelle (10.), wurde vor der Pause aber sonst nur wenig gefordert. Das 0:1 ging dann klar auf seine Kappe, weil er den harmlosen Kopfball von Wahl durch die Hände gleiten ließ (50.). Note 5,5
Werder Bremen in Noten gegen FC St. Pauli: Senne Lynen unsicher, Justin Njinmah ohne echte Impulse
Niklas Stark: Der Routinier agierte als zentraler Mann der Dreierkette und ging dabei lange umsichtig zu Werke. Verzeichnete viele Ballaktionen, weil es im Bremer Aufbau immer wieder hintenrum ging. Beim 0:1 dann nicht dicht genug dran an Torschütze Wahl. Note 4
Senne Lynen: Rückte für den verletzten Coulibaly in die Dreierkette, wo er den Posten auf der rechten Seite übernahm. Leistete sich einige ungenaue Zuspiele, die zu Ballverlusten führten und wirkte auch sonst nicht immer sicher. Note 5
Marco Friedl: Als linker Innenverteidiger zunächst mit sachlichem Auftritt. Sah dann aber vor dem 1:2 nicht gut aus, weil die Abstimmung mit Mbangula überhaupt nicht passte. Holte Irvine kurz darauf hart von den Beinen und sah dafür Gelb (75.). Note 5
Justin Njinmah: Zum zweiten Mal in Folge auf der rechten Schienenposition im Einsatz. Konnte sein Tempo kaum einmal ausspielen, weil er in vielen Aktionen zu überhastet agierte. Verstolperte Bälle und blieb ohne große Impulse. Note 5
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Werder Bremen-Noten gegen FC St. Pauli: Romano Schmid ohne Kreativität, Isaac Schmidt offensiv blass
Jens Stage: Suchte aus dem Mittelfeldzentrum heraus mit seinen Pässen die Tiefe, oft fehlte es dabei aber an der letzten Präzision. Nahezu jeder Angriff lief über ihn. Vergab eine große Chance, als er im Strafraum den Ball nicht richtig traf (32.). Note 4,5
Cameron Puertas (bis 79.): Übernahm die Sechserposition, wo er sich im Aufbau tief fallen ließ. Arbeitete fleißig und gewann wichtige Zweikämpfe, hielt sich in der Offensive aber zurück. Konnte Fujita vor dem 1:2 nicht mehr stören. Note 4
Isaac Schmidt (bis 60.): Rückte wenige Minuten vor dem Anpfiff für Agu ins Team, der sich beim Aufwärmen an der Leiste verletzt hatte. Holte sich früh eine Gelbe Karte ab, weil er gegen Ando zu spät kam (7.). Agierte defensiv stabil und offensiv blass. Note 4
Romano Schmid: Rieb sich gegen körperbetonte St. Paulianer immer wieder in den Zweikämpfen auf. Kreativität brachte er jedoch nicht ins Bremer Spiel. Hatte eine gute Abschlussmöglichkeit, erwischte den Ball aber nicht voll (23.). Note 5
Samuel Mbangula: Stand erstmals unter Neu-Trainer Thioune in der Startelf. Hatte zunächst einen gefährlichen Abschluss (50.) und brachte dann per Flanke das 1:1 auf den Weg. Ließ seine Seite vor dem 1:2 weit offen. Note 4,5
Werder Bremen-Einzelkritik mit Noten gegen FC St. Pauli: Marco Grüll hängt in der Luft, Jovan Milosevic trifft
Marco Grüll (bis 60.): Konnte sich kurz nach Beginn nach einem Steilpass auf dem Weg zum Tor nicht durchsetzen (2.) und blieb auch im weiteren Verlauf ohne nennenswerten Abschluss. Hing in vorderster Reihe in der Luft. Note 5
Leonardo Bittencourt (ab 60.): Kam zu seinem ersten Einsatz seit Mitte Dezember und sortierte sich auf der Achterposition neben Schmid ein. Kämpfte verbissen. Note 4
Jovan Milosevic (ab 60.): Kaum auf dem Platz, schon erfolgreich: Der Mittelstürmer behielt im Gewühl innerhalb des Fünfmeterraums die Übersicht und erzielte den 1:1-Ausgleich (62.). Note 3
Keke Topp (ab 79.): Kam als zusätzlicher Angreifer für die Schlussphase und blieb ohne Aktion. Note -
Weiter mit dem Aufstellungstext:
Werder Bremen-Aufstellung gegen FC St. Pauli: Samuel Mbangula mal wieder in der Startelf
Welche Veränderungen nimmt Trainer Daniel Thioune in der Startelf von Werder Bremen vor? So könnte die SVW-Aufstellung gegen den FC St. Pauli aussehen!
Update vom 22. Februar (16.20 Uhr): Jetzt ist die Startelf da - Samuel Mbangula starter mal wieder! Die komplette Aufstellung lest ihr hier im Liveticker zur Partie Werder Bremen gegen FC St. Pauli!
Beim Blick auf den Aufstellungsbogen vor einer Woche im Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den FC Bayern München (0:3) dürften sich viele Bremer Anhänger überrascht die Augen gerieben haben. Ganze vier Änderungen hatte Cheftrainer Daniel Thioune in seinem zweiten Pflichtspiel als Werder-Coach vorgenommen. Ganz so viele dürften es im wichtigen Auswärtsspiel beim FC St. Pauli (Sonntag, 17.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) wohl nicht werden, wie Thioune im Vorfeld deutlich machte: „Ich werde sicherlich nicht fünf, sechs oder sieben Veränderungen vornehmen. Eine aber gezwungenermaßen.“
Aufstellung des SV Werder Bremen: Wer ersetzt Karim Coulibaly in der Startelf gegen den FC St. Pauli?
Innenverteidiger Karim Coulibaly fällt mit Oberschenkelproblemen aus für die Partie beim FC St. Pauli aus, womit ein Platz in der Dreierkette des SV Werder Bremen frei wird. Am wahrscheinlichsten dürfte diesen Julian Malatini in der Bremer Startelf besetzen und damit an die Seite der beiden Routiniers Niklas Stark und Kapitän Marco Friedl rücken. Auch ein Szenario, in dem Senne Lynen – wie schon in der zweiten Hälfte gegen die Münchner oder im Spiel gegen Hoffenheim – von der Sechserposition in die Abwehrkette rückt, ist als Alternative denkbar. Auf der linken Außenbahn dürfte in der Bremer Aufstellung erneut Felix Agu zum Einsatz kommen. Rechts ist es ein enges Rennen zwischen Yukinari Sugawara und Justin Njinmah, wobei Letztgenannter aufgrund seiner Tempovorteile erneut den Vortritt erhalten könnte.
Werder Bremens Aufstellung gegen den FC St. Pauli: Marco Grüll dürfte erneut in der Startelf stehen
Im defensiven Mittelfeld sind Jens Stage und Senne Lynen – sofern er nicht in der Abwehr gebraucht wird – in der Startelf des SV Werder Bremen gesetzt. Auch Leonardo Bittencourt steht nach muskulären Problemen zumindest wieder für den Kader zur Verfügung. „Ich freue mich darüber, dass Leo Bittencourt bisher gut durch die Woche gekommen ist. Wie wir am Wochenende mit ihm agieren werden, werden wir dann noch sehen“, sagte Daniel Thioune über den Routinier, für den ein Startelfeinsatz bei Werder gegen den FC St. Pauli (live im TV) nach zuletzt nur anteiligem Teamtraining noch zu früh kommen dürfte. Das Mittelfeld dürften erneut Romano Schmid und Cameron Puertas komplettieren, die beide in der Vorwoche einen couragierten Auftritt zeigten. In der Sturmspitze deutet sich in der Aufstellung ebenfalls keine Änderung an, weshalb Marco Grüll wieder beginnen dürfte. (bvo)
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