Trainersuche beim SVW
Gespräche mit Ex-HSV-Coach: Hat Werder seinen neuen Trainer gefunden?
Bei der Suche nach einem neuen Cheftrainer denkt der SV Werder Bremen auch über Ex-HSV-Coach Daniel Thioune nach – so ist der Stand.
Update vom 4. Februar 2026 (12.30 Uhr): Jetzt ist die Verpflichtung offiziell - Daniel Thioune ist neuer Cheftrainer des SV Werder Bremen!
Update vom 4. Februar 2026 (10.58 Uhr): Daniel Thioune bereits in Bremen: Unterschrift als neuer Werder-Trainer naht!
Die Bremer Brücke kennt Daniel Thioune bereits aus dem Effeff, schließlich war er nicht nur Spieler beim VfL Osnabrück, sondern dort auch als Trainer aktiv. Nicht ausgeschlossen, dass der 51-Jährige demnächst aus nächster Nähe das echte Bremen kennenlernt, denn Thioune zählt nach Informationen der DeichStube zum engeren Kandidatenkreis beim SV Werder für die Nachfolge des entlassenen Coaches Horst Steffen. Wie die „Bild“ zuerst berichtet hatte, laufen bereits konkrete Gespräche mit dem Ex-Profi – alleinige Option ist er aber nicht. Wie die DeichStube bereits am Dienstag vermeldete, zieren auch andere Namen die Fahndungsliste des SVW, unter anderem ist dort der frühere Bayern-Verteidiger Martin Demichelis zu finden. Allerdings: Thioune scheint aktuell die bevorzugte Personalie zu sein.
Trainer-Suche geht weiter: Kommt Ex-HSV-Coach Daniel Thioune zum SV Werder Bremen?
Bis zum vergangenen Oktober gab der Übungsleiter noch bei Fortuna Düsseldorf die Kommandos, saß dort lange Zeit fest im Sattel und sollte der Mann für die Zukunft sein. Doch dann erlebte der Zweitligist einen Fehlstart in die laufende Saison, nach nur zehn Zählern aus acht Partien musste Daniel Thioune schließlich gehen. Sein Vertrag bei den Rheinländern läuft noch bis zum Sommer 2028, weshalb die Fortuna fraglos ein Interesse haben dürfte, den im niedersächsischen Georgsmarienhütte geborenen Coach, der auch schon beim Bremer Erzrivalen Hamburger SV an der Seitenlinie stand, von der Gehaltsliste zu bekommen. Werder Bremen müsste demnach eine Ablöse zahlen, diese dürfte sich jedoch in einem überschaubaren Rahmen bewegen.
Am Osterdeich lassen sich die Verantwortlichen derweil nicht in die Karten schauen, bereits am Dienstag hatte Werders Fußball-Chef Clemens Fritz gegenüber der DeichStube erklärt, keine Namen kommentieren oder Wasserstandsmeldungen abgeben zu wollen. Ursprünglich hatte der Verein im Optimalfall bis zum Beginn dieser Woche einen neuen Coach präsentieren wollen, nun sagte Fritz: „Es gibt keine Garantie, aber es ist auch nicht ausgeschlossen, dass beim Freiburg-Spiel ein neuer Trainer auf der Bank sitzt.“ Sollte keiner der Kandidaten rechtzeitig den Zuschlag erhalten, werden die bisherigen Steffen-Assistenten Raphael Duarte und Christian Groß die Mannschaft des SV Werder Bremen im Breisgau anleiten. (mbü)
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