3:1-Sieg gegen Leipzig
„Für alle Fußballromantiker“: Werder-Rückkehrer Füllkrug und Dinkci lassen das Weserstadion beben
Niclas Füllkrug und Eren Dinkci treffen bei ihrer Rückkehr ins Weserstadion für den SV Werder Bremen - und geben besondere Liebesbekundungen ab.
Das Spiel war erst wenige Sekunden alt, als Niclas Füllkrug am Samstagnachmittag bereits die erste Duftmarke setzte – und das prallgefüllte Weserstadion damit so richtig auf Betriebstemperatur brachte. An der Außenlinie grätschte der Stürmer des SV Werder Bremen Gegenspieler David Raum beherzt ab. „Damit hat er sofort ein Statement gesetzt, das allen geholfen hat, zu erkennen, was wir heute vorhaben“, sagte Werders Trainer Daniel Thioune nach der Partie, die seine Mannschaft ebenso überraschend wie verdient mit 3:1 gegen RB Leipzig gewonnen hatte. Ganz wichtig dabei: zwei Rückkehrer. Sowohl Füllkrug als auch Eren Dinkci zeigten, dass sie Werder mit ihren Qualitäten in der Offensive mehr als weiterbringen können.
Werder Bremen gewinnt dank Toren der Rückkehrer Niclas Füllkrug und Eren Dinkci: „Für alle Fußballromantiker“
Beide Stürmer des SV Werder Bremen lieferten nicht nur einen starken Auftritt ab, sondern garnierten das Ganze auch noch jeweils mit einem Tor. Eren Dinkci mit dem frühen Treffer zum 1:0 (4.), der gleichzeitig sein erster überhaupt im Weserstadion war, womit ein lang gehegter Traum des 24-Jährigen in Erfüllung ging, und Niclas Füllkrug mit dem Kopfballtor zum 2:0 (68.). „Für alle Fußballromantiker hätten wir das Buch da schon zuschlagen können“, schmunzelte Thioune, der kurz darauf noch das 3:0 des ebenfalls bestens aufgelegten Marco Grüll bejubeln durfte (80.). Die so triste Werder-Welt der vergangenen Wochen und Monate – zumindest für diesen Moment war sie plötzlich wieder strahlend grün-weiß.
Rückkehrer Niclas Füllkrug und Eren Dinkci treffen für Werder Bremen - und geben besondere Liebeserklärungen ab
„Es war von der gesamten Mannschaft ein sehr gutes Spiel“, schwärmte Niclas Füllkrug, „dann verdient man es sich auch, dass sich einzelne Spieler belohnen.“ Seinen eigenen Moment der Partie, das so wichtige 2:0, hatte der 33-Jährige auf dem Rasen besonders emotional empfunden. „Ich hatte ein bisschen das Gefühl, dass es heute so sein sollte und ich vor der Ostkurve treffe“, sagte Füllkrug – und betonte: „Ich habe in dem Moment gemerkt, dass Tore für Werder im Weserstadion für mich deutlich emotionaler sind als Treffer für andere Clubs.“ Mehr Liebesbekundung geht kaum.
Und Eren Dinkci? Dem ging es nach Treffer Nummer eins im Weserstadion ebenfalls bestens. „Es war sehr emotional für mich“, sagte der Angreifer gegenüber den Clubmedien des SV Werder Bremen. „Ich habe es nie verheimlicht, dass es schon immer ein Traum von mir war, hier zu treffen. Umso schöner, dass es geklappt hat.“ (dco)
Rubriklistenbild: © IMAGO / osnapix, IMAGO / DeFodi Images
