BVB-Star verteidigt Werder-Trainer

Füllkrug verteidigt Werder-Trainer Werner und spricht von einem „limitierten Kader“

Niclas Füllkrug (re.) blühte bei Weder Bremen unter Trainer Ole Werner auf - nach seinem Wechsel zu Borussia Dortmund stärkt der Stürmer seinem früheren Chefcoach nun den Rücken.
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Niclas Füllkrug (re.) blühte bei Weder Bremen unter Trainer Ole Werner auf - nach seinem Wechsel zu Borussia Dortmund stärkt der Stürmer seinem früheren Chefcoach nun den Rücken.

Trainer Ole Werner steht nach einem schwachen Saisonstart mit Werder Bremen in der Kritik. Nun hat Niclas Füllkrug, der im Sommer von Werder zu Borussia Dortmund wechselte, seinen ehemaligen Chefcoach verteidigt.

Bremen – Niclas Füllkrug hat den SV Werder Bremen schon vor Wochen verlassen, ist mit den Gedanken aber immer noch bei seinem Ex-Club. Der Stürmer von Borussia Dortmund sah sich nun sogar genötigt, seinem ehemaligen Trainer Ole Werner zur Seite zu springen. Aufgrund des schlechten Saisonstarts und der schwachen Rückrunde wird in Bremen viel über den Coach und dessen Zukunft diskutiert. Von den Verantwortlichen des Clubs bekommt er allerdings Rückendeckung.

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Ex-Werder-Bremen-Profi Niclas Füllkrug: „Ole Werner macht einen überragenden Job“

„Ich verstehe die Kritik nicht. Es ist noch nicht lange her, da hat Ole seinen Vertrag verlängert, da haben sich in Bremen alle gefreut - und das übrigens völlig zu Recht“, sagte Niclas Füllkrug der „Sport-Bild“. In der vergangenen Saison hatte Ole Werner den SV Werder Bremen als Aufsteiger zum sicheren Klassenerhalt geführt. Allerdings war einer guten Hinrunde eine ganz schwache Rückserie gefolgt – vor allem, was die Ergebnisse betrifft. Doch dazu meint Füllkrug: „Ole hat aus einem - hart ausgedrückt - limitierten Kader das Maximum herausgeholt. Er hat uns Spieler an ihr absolutes Limit gebracht. Ole Werner macht einen überragenden Job.“

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Niclas Füllkrug war unter Werners Vorgänger Markus Anfang überhaupt nicht zurechtgekommen. Er dachte sogar an einen Abschied. Wegen des Impfpass-Skandals musste Anfang im Herbst 2021 gehen. Ole Werner kam und setzte fortan auf Füllkrug. Mit Erfolg: Werder Bremen stieg auch dank der Tore von Füllkrug auf. Der Stürmer wurde immer wichtiger, traf auch in der Bundesliga und wurde sogar WM-Teilnehmer. Die Saison beendete der 30-Jährige als Torschützenkönig, ein Wechsel stand im Raum – und den gab es dann auch am Ende der Transferperiode. Seit sechs Wochen ist Füllkrug nun Profi von Borussia Dortmund, aber mit dem Kopf immer noch ein bisschen in Bremen. (kni)

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