Werder in Noten

Werder Bremen in Noten gegen Bielefeld: Malatini bei DFB-Pokal-Aus völlig von der Rolle - auch Njinmah steht neben sich

Werder Bremen in Noten gegen Arminia Bielefeld: Julian Malatini und Justin Njinmah zählten zu den schwächsten Bremer Spielern.
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Werder Bremen in Noten gegen Arminia Bielefeld: Julian Malatini und Justin Njinmah zählten zu den schwächsten Bremer Spielern.

Aus der Traum! Der SV Werder Bremen hat im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Arminia Bielefeld eine indiskutable erste Halbzeit hingelegt, 1:2 (0:2) verloren und ist verdient aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Die Werder-Spieler in der Einzelkritik mit Noten.

Michael Zetterer: Startete mit einer Unsicherheit in die Partie (11.) und erlebte dann einen mehr als undankbaren Abend auf der Alm. Hatte bei den Gegentreffern keine Abwehrchance. Verhinderte mit starken Paraden sogar noch Schlimmeres (37./58.). Note 3

Julian Malatini (bis 89.): Rückte für Pieper auf die rechte Seite der Dreierkette und stand dort völlig neben sich. Leitete zunächst das Bielefelder 1:0 durch einen schlimmen Ballverlust gegen Torschütze Wörl ein (35.) und verlängerte dann eine Flanke ins eigene Tor (41.). Note 6

Niklas Stark: Bekam es nacheinander mit drei verschiedenen Mittelstürmern zu tun: Kania, Uldrikis und Sarenzen Bazee. Löste die Aufgaben aufmerksam. In der hektischen Phase vor der Pause gelang es aber auch ihm nicht, Ruhe ins Spiel zu bringen. Vergab eine gute Kopfballchance (47.). Note 4

Anthony Jung: Auf der linken Abwehrseite mit unauffälligem Auftritt, bei dem er im Spielaufbau oft den langen Ball wählte. Für Sicherheit sorgte das nicht, weil viele dieser Bälle weg waren. Note 4,5

Mitchell Weiser: Suchte auf dem rechten Flügel zwar den Weg nach vorne, blieb aber so gut wie wirkungslos, weil er sich zu viele Ballverluste und leichte Fehler leistete. Defensiv mit Problemen gegen Oppie. Konnte vor dem 0:2 nicht mehr auf der Linie retten. Note 5,5

Werder Bremen in Noten gegen Arminia Bielefeld: Julian Malatini ebnet mit zwei Patzern Weg für DFB-Pokal-Aus

Senne Lynen: Der Mann in der Bremer Schaltzentrale schaltete auf der Alm zu oft zu spät. Ihm fehlte in etlichen Aktionen das nötige Timing, zudem fanden seine Bälle längst nicht immer den Mitspieler. Konnte Werders Spiel zu keinem Zeitpunkt ordnen. Note 5

Derrick Köhn (bis 82.): Wirkte mit dem Ball am Fuß unkonzentriert und defensiv nicht entschlossen genug. Seinen Flanken und Pässen fehlte es an Präzision. Ließ Corboz vor dem 0:2 auf der linken Seite ungehindert flanken. Note 5,5

Marco Grüll (bis 45.): Ersetzte den kranken Schmid und begann im Mittelfeld. Dort konnte er sich gegen die robusten Bielefelder kaum einmal durchsetzen. Blieb ohne nennenswerte Aktion und deshalb nach 45 Minuten auch in der Kabine. Note 5

Jens Stage: Kehrte nach drei Spielen in die Startelf zurück, war aber nicht die prägende Figur, die das Bremer Spiel so sehr braucht. Die Verletzungspause war ihm deutlich anzumerken. Bezeichnend: Spielte einen Freistoß direkt in die Füße des Gegners (29.). Note 5

André Silva (bis 45.): Verzeichnete den ersten Abschluss des Spiels (6.), womit seine einzige auffällige Aktion auch schon genannt wäre. Ein ganz blasser und in Teilen ungestümer Auftritt des Portugiesen, der nach dem ersten Durchgang beendet war. Note 5,5

Schon gelesen? Becherwürfe, deutliche Worte und ein weggeschickter Trainer: Werder Bremens Ultras gehen nach DFB-Pokal-Aus auf die Mannschaft los!

Werder Bremen in Noten gegen Arminia Bielefeld: Enttäuschender Auftritt auf ganzer Linie, nur Joker sorgen für Belebung

Marvin Ducksch: Durfte nach der ungewohnten Reservistenrolle in Freiburg wieder von Beginn an spielen, war dabei aber überhaupt kein Faktor. Bitter: Steigern konnte er sich nicht mehr, denn nach einer halben Stunde musste er verletzt vom Platz. Note 5

Justin Njinmah (ab 30.): Der Joker kam früh ins Spiel – und hätte zu Beginn der zweiten Hälfte stechen müssen! Ließ im Eins-gegen-eins-Duell mit Bielefelds Keeper Kersken fahrlässig den Anschlusstreffer liegen (48.). Vergab später noch eine gute Chance (62.) und lief etliche Male ins Abseits. Note 5,5

Leonardo Bittencourt (ab 46.): War sofort im Spiel und ein belebender Faktor, weil er Präsenz und Aggressivität ausstrahlte. Legte Burke gefühlvoll den Anschlusstreffer zum 1:2 auf (56.). Note 3

Oliver Burke (ab 46.): Kompromisslos, wie er vor Kersken zum 1:2 abschloss. Beschäftigte die Bielefelder Abwehrspieler, weil er weite Wege ging. Note 3

Felix Agu (ab 82.): Kam für die Schlussphase, setzte aber keine Akzente mehr. Note –

Amos Pieper (ab 89.): Der Ex-Bielefelder scheiterte per Kopf an der Latte (90.+2). Note -

Weiter mit dem Aufstellungstext:

Comeback von Jens Stage! Die Werder Bremen-Aufstellung im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Arminia Bielefeld

Update vom 25. Februar 2025 (19.20 Uhr): Jetzt ist die Aufstellung da - Jens Stage und Julian Malatini starten. Die ganze Werder-Startelf findet ihr im Liveticker zum DFB-Pokal-Viertelfinale SV Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld!

Große Veränderungen in der Aufstellung des SV Werder Bremen? So sieht die Startelf für das DFB-Pokalspiel bei Arminia Bielefeld aus!

Bremen – Zu sehen ist von den Profis des SV Werder Bremen in dieser Woche nicht viel, zumindest nicht bei der Trainingsarbeit. Erst der Pokalauftritt bei Arminia Bielefeld (Dienstag, 20.45 Uhr/DeichStube-Liveticker), dann die nächste Liga-Prüfung gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr) – da bleibt nicht viel Zeit, um taktische Feinheiten einzustudieren, von denen der jeweilige Gegner nichts mitbekommen soll. Deshalb wird hinter verschlossenen Türen im Weserstadion trainiert. Dass sich Werder wegen der jüngsten Misserfolge abschottet, soll dieses Vorgehen auf jeden Fall nicht bedeuten, wie Trainer Ole Werner am Montag ausdrücklich versicherte. Die geheimen Einheiten sorgen jedoch auch dafür, dass Anzeichen für eine Veränderung bei der Aufstellung nicht enttarnt werden können. Allerdings riecht es stark nach einer umgebauten Startelf.

Werder Bremens Siegesserie am Dienstag und Marvin Duckschs Scorer-Lauf: Das Angeberwissen zum DFB-Pokalspiel gegen Arminia Bielefeld!

Mögliche Aufstellung: Rückt Jens Stage bei Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld für Leonardo Bittencourt in die Startelf?

Da ist beispielsweise die Personalie Jens Stage. Der dänische Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen hatte jüngst mit muskulären Problemen zu kämpfen, kehrte zuletzt in Freiburg aber immerhin schon wieder 30 Minuten auf den Rasen zurück – und hat diesen Einsatz offenkundig ohne negative Nachwehen überstanden. „Er ist jemand, der wieder von Beginn an zur Verfügung steht“, erklärte Ole Werner. „Wie lange er spielen kann, das müssen wir sehen. Wenn medizinisch alles passt und keine Probleme auftreten, ist er aber definitiv jemand, der von der Kondition her in der Lage ist, auch lange zu spielen.“ Bei einer Stage-Rückkehr in die Bremer Startelf dürfte es für seinen Vertreter Leonardo Bittencourt gegen Arminia Bielefeld auf die Bank gehen.

Auf der linken Seite hat Ole Werner in den vergangenen Wochen einiges probiert, mal erhielt Issa Kaboré den Zuschlag, dann wieder Derrick Köhn. Beide steuerten positive Momente bei, hatten aber auch unübersehbare Schwächen im Spiel. Nicht ausgeschlossen also, dass dieses Mal der genesene Felix Agu beginnt, der vor seiner Innenbandverletzung im Knie zuverlässige Auftritte auf dem linken Flügel gezeigt hatte. Im Angriff könnte in der Aufstellung des SV Werder Bremen derweil eine echte Premiere anstehen: Gegen ein womöglich tiefstehendes Arminia Bielefeld ist nicht unbedingt das Tempo bei tiefen Läufen gefragt, sondern vornehmlich der Torinstinkt. Möglich also, dass Werner in seiner Startelf deshalb erstmals auf das Duo André Silva/Marvin Ducksch setzt. (mbü)

Mit Jens Stage und Felix Agu in der Startelf: So könnte die Startelf des SV Werder Bremen im DFB-Pokalspiel bei Arminia Bielefeld aussehen!

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